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2 Lehren und Lernen

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2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität

    2.4.1 Das Lehren und Lernen wird schülerorientiert und heterogenitätssensibel gestaltet.
    ###NR###Studie zur schulischen und beruflichen Qualifikation Geflüchteter Brücker, Herbert; Rother, Nina & Schupp, Jürgen 2016 IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten 2016. Diese empirische Studie aus dem Jahr 2016 befasst sich mit den Sprachkenntnissen (Englisch, Deutsch) sowie der schulischen und beruflichen Qualifikation von Geflüchteten. Die Ergebnisse des 2018 überarbeiteten Forschungsberichts zeigen Förderbedarf bei Geflüchteten auf.
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    ###NR###Prävention in NRW - Unterstützungsmaterialien für den Experimentalunterricht Unfallkasse NRW 2018 Gemeinsames Lernen im Chemieunterricht der Sekundarstufe I. Das Gemeinsame Lernen im Chemieunterricht mit Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen stellt Lehrerinnen und Lehrer vor besondere Herausforderungen: Wie lässt sich der Experimentalunterricht so organisieren und durchführen, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler unter Beachtung der Sicherheit eingebunden werden können? 
    Hilfestellung gibt diese Handreichung. Sie enthält eine Materialsammlung, die im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung von Lehrkräften mit den Lehrämtern der allgemeinen Schulen und Lehrkräften für Sonderpädagogik in der Arbeitsgruppe »Gemeinsames Lernen im Chemieunterricht« erarbeitet wurde. An der Erstellung waren außerdem die Unfallkasse NRW und die BAD GmbH beteiligt. Die Materialien enthalten Erläuterungen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, eine Auflistung möglicher Gefährdungen mit Hinweisen zu möglichen Gegenmaßnahmen sowie zahlreiche erprobte Beispiele aus der schulischen Praxis mit Arbeitsblättern und Gefährdungsbeurteilungen.
    Link zum Material eingesehen am: 09.07.2020
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    Handreichung
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    ###NR###Pädagogik - Schülern etwas zutrauen Siewert, Jörg 2017 PÄDAGOGIK: Schülern etwas zutrauen Weinheim Beltz Siewert beschreibt im einleitenden Artikel dieser Zeitschrift zum Thema "Schülern etwas zutrauen" den nachweislichen Einfluss von Vertrauen auf den Lernerfolg. So nennt er Gelingensbedingungen wie die Autonomie der Lernenden bei Entscheidungen, die Rolle und Auswirkung von Kontrolle der Lehrperson oder die Kompetenz- und Selbstwirksamkeitserfahrung der Schülerinnen und Schüler bei schulischen Lernfortschritten. 
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    Artikel
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    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ##NR##Pädagogik - Schülern etwas zutrauen Siewert, Jörg et al. 2017 PÄDAGOGIK: Schülern etwas zutrauen. Weinheim Beltz Diese Ausgabe der Zeitschrift "Pädagogik" befasst sich mit dem Thema "Schülern etwas zutrauen" und beleuchtet in verschiedenen Aufsätzen unterschiedliche Facetten der schulischen Arbeit: z. B. "Gruppenarbeit zutrauen und unterstützen", "Zutrauen im Spannungsfeld von Führen und Begleiten", "Schüler dürfen auch scheitern", "Prinzipiell individuell - Zutrauen als Bestandteil des Schulprogramms" und psychologische Hintergründe. Link zum Verlag eingesehen am: 10.07.2020
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    Inhaltsverzeichnis
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    ###NR#####Lern- und Entwicklungsplanung Schumacher, Anke et al. 2019 Lern- und Entwicklungsplanung. Perspektiven und Konturen zur Konzeption individueller Förderplanung. Anke Schumacher & Eva Adelt Lern- und Entwicklungsplanung. Chance und Herausforderung für die inklusive schulische Bildung. 15-24 Münster Waxmann Verlag GmbH

    In dieser Handreichung werden zunächst Elemente der Lern- und Entwicklungsplanung dargestellt und erläutert. Nachfolgend werden die diagnostischen Prozesse einer Lern- und Entwicklungsplanung im Kontext von Unterricht diskutiert und an Kriterien konkretisiert. Den Kriterien folgend wird ein gemeinsames Dokument der Lern- und Entwicklungsplanung als Produkt aller am Prozess beteiligten Personen vorgestellt. Weiterhin erhält in diesem Beitrag die digitale Umsetzung einen wichtigen Platz, da sie eine transparente flexible und arbeitsökonomische Handhabung des Instruments ermöglicht.


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    ###NR###Auch für besonders Begabte gilt das Recht auf optimale Förderung Jungkamp, Burkhard & Wehrhöfer, Ulrich 2018 Auch für besonders Begabte gilt das Recht auf optimale Förderung. Schulverwaltung NRW 2018 6 167-169 Im Zentrum des Artikels steht ein Interview mit Ulrich Wehrhöfer, Abteilungsleiter im Ministerium für Schule und Bildung, anlässlich des Auftaktes zum Bund-Länderprogramm "Leistung macht Schule". Betrachtet werden u.a. die Situation der Begabtenförderung in NRW, die Umsetzung des Programmes in NRW sowie die Erwartungen, die mit dem Förderprogramm verbunden sind.
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    ###NR###Leistung macht Schule Fischer, Christian; Fischer-Ontrup Christiane; Scharffenstein, Nele & Vohrmann, Anne 2018 Leistung macht Schule. Das Bund-Länder-Programm zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler ist gestartet. Schulverwaltung NRW 2018 5 132-135 Unter dem Aspekt der Begabungsförderung werden in dem Beitrag Entstehung und Inhalte des 2018 gestarteten Bund-Länder-Programms zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler dargelegt. Die Autoren beleuchten in dem Artikel die Ziele dieser großangelegten Förderinitiative, die beteiligten Akteure, die wissenschaftliche Begleitung sowie die Umsetzung in NRW. 
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    ####NR####Gestaltung inklusiver Unterrichtssettings an allgemeinen Berufskollegs Fischer, Erhard 2015 Gestaltung inklusiver Unterrichtssettings an allgemeinen Berufskollegs mit Fokus auf die Zielgruppe „Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung“. Das vom Ministerium für Schule und Weiterbildung in Auftrag gegebene Gutachten, beschäftigt sich ausschließlich mit Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geisitige Entwicklung und berufliche Bildung. Es beinhaltet einen statistischen Überblick, gibt Organisations- und Praxisbeispiele in Deutschland auf sowie Praxismodelle von Berufskollegs in NRW.
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    Gutachten
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    ####NR####Gestaltung gemeinsamen Lernens Kremer, H.-Hugo; Kückmann, Marie-Ann; Sloane, Peter F. E. & Zoyke, Andrea o.J. Voraussetzungen und Möglichkeiten der Gestaltung gemeinsamen Lernens für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lern- und Entwicklungsstörungen. Im Zentrum des Gutachtens, im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, stehen inklusive Konzepte für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lern- und Entwicklungsstörungen, fokussiert auf die inklusive Bildung an allgemeinen Berufskollegs.
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    Gutachten
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    ##NR##Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ) Kühnlein, Gertrud & Klein, Birgit 2006 Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ). Mit dem EQJ-Programm (Einstiegsqualifizierung für Jugendliche) wurde im Juli 2004 im Rahmen des »Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland« ein neues Unterstützungs- und Förderprogramm aufgelegt, das leistungsschwächeren Jugendlichen gezielt Hilfe beim Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung bietet. Die ausführliche Handreichung steht zum Download zur Verfügung. Link zum Material eingesehen am: 10.07.2020
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    ####NR####Inklusion in der beruflichen Bildung Euler, Prof. Dr. Dieter & Severing, Prof. Dr. Eckart 2015 Inklusion in der beruflichen Bildung. Umsetzungsstrategien für inklusive Ausbildung.

    Zu den folgenden fünf Gestaltungsfeldern werden Beispiele beschrieben, die auf regionaler Ebene bereits umgesetzt
    werden:
    1. Gestaltung von Berufsorientierung und Berufsvorbereitung
    2. Gewinnung betrieblicher Ausbildungsressourcen
    3. Unterstützung der beruflichen Schulen
    4. Ausrichtung von Fördereinrichtungen mit sonderpädagogischen Kompetenzen auf eine inklusive
    Berufsausbildung
    5. Curriculare Voraussetzungen

    Zudem werden Schwierigkeiten benannt, die auf dem Weg zu mehr Inklusion in der beruflichen Bildung auftreten, und es werden schließlich den Verantwortungsträgern
    der Berufsausbildung Vorschläge gemacht: Wie kann eine inklusive Berufsausbildung für alle jungen Menschen mit Behinderung, die eine solche wünschen und können, zur Regel statt zur Ausnahme gemacht werden?


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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens orientieren sich an den heterogenen Lernausgangslagen, Lernvoraussetzungen und Lernentwicklungen der Schülerinnen und Schüler.
    • Heterogenität in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u. a. behinderungsspezifischer Bedürfnisse (im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention) wird reflektiert und berücksichtigt.
    • Unterschiedliche Lernzugänge werden entsprechend den Zielen, Inhalten und Lernvoraussetzungen durch Methodenvielfalt und den Einsatz von Medien, insbesondere auch den Potenzialen digitaler Medien, und Arbeitsmitteln eröffnet.
    • Bedürfnisse und Interessen von Schülerinnen und Schülern werden auch unter Berücksichtigung der individuellen mehrdimensionalen Persönlichkeitsmerkmale, wo sinnvoll und passend, in die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens einbezogen.
    • Schülerinnen und Schüler können ihre Interessen und Perspektiven in außerunterrichtliche Prozesse aktiv einbringen.
    • Die Schule wertschätzt kulturelle Hintergründe und die Mehrsprachigkeit von Schülerinnen und Schülern und ermöglicht, dass sie ihre spezifischen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringen können.
    • Kulturbezogene (Mehrfach)Zugehörigkeitsempfindungen bei Schülerinnen und Schülern werden nach Möglichkeit berücksichtigt.
    • Die Schule macht außerunterrichtliche und unterrichtliche Angebote für alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer individuellen Potenziale und achtet darauf, dass Angebote für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sowie zur Unterstützung von lernschwachen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen.
    • Im zieldifferenten wie auch im zielgleichen Unterricht werden Verfahren und Formen der Binnendifferenzierung (wie z. B. differenzierende Aufgabenstellungen) eingesetzt, um Vielfalt und Unterschiedlichkeit einzubeziehen.
    • Bei der Planung und Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen werden Anforderungen aller Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, dies gilt selbstverständlich auch für die sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfe.
    • Unter Berücksichtigung heterogener Lernvoraussetzungen und Lernbedingungen werden angemessene Formen kooperativen Lernens, selbstständigen Arbeitens sowie niveaudifferente Aufgabenstellungen ermöglicht.
    • Der Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler spiegelt sich auch in der Thematisierung von digitalen Werkzeugen und Medieninhalten wider, die in deren Alltagsleben eine bedeutende Rolle spielen.
    • Lernzugänge und Inhaltsbezüge werden gendersensibel reflektiert, ohne Stereotype zu verstärken.
    • Individuelle und lerngruppenbezogene Lernausgangsanalysen, lernprozessbegleitende Diagnostik sowie Lernstandsüberprüfungen sind Bestandteil der Gestaltung und Weiterentwicklung der Lehr- und Lernprozesse.
    • Im Bereich der sonderpädagogischen Förderung sind Lernausgangsanalysen, Lernprozessbeobachtungen sowie Lernstandsüberprüfungen Grundlage für die Erarbeitung individueller Förderpläne im Sinne einer Lern- und Entwicklungsplanung.
    • Fördermaßnahmen, die im Kontext von Lern- und Entwicklungsplanung entwickelt werden, weisen Relevanz für den Unterricht auf und erfolgen möglichst unterrichtsintegriert.
    • Die Lernarrangements tragen zu einem positiven Verständnis für familiäre, soziale, kulturelle, religiöse und individuelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei.
    • Schulen mit Ganztagsangeboten nutzen die zusätzlichen Möglichkeiten, um den Bedürfnissen, Interessen und dem jeweils spezifischen Bedarf der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.
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    2.4.2 Unterricht findet in einer konstruktiven Lernatmosphäre statt.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ##NR##Englisch, Mathe, Reiten ... Landesverband der Pferdesportvereine NRW 2018 Reiten und Voltigieren in der Schule. Eine gelungene Abwechslung zu Mathe, Deutsch oder Englisch bietet das Reiten. Gerade im gemeinsamen Lernen ist eine Kooperation mit einem Pferdeverein eine prägende Erfahrung. Beispiele für die vielfältigen Organisationsformen sind: > Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag > Freiwillige Schulsportgemeinschaften > Talentfördergruppen > Sportförderunterricht > Sportunterricht > heilpädagogische Förderung mit dem Pferd.
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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Der Umgang miteinander ist geprägt von Geduld, Respekt, Vertrauen, Wertschätzung und Anerkennung.
    • Individuelle Lernwege werden wertschätzend und ermutigend begleitet.
    • Lehren und Lernen finden in einer angstfreien Atmosphäre statt, die von einem konstruktiven Umgang mit Fehlern geprägt ist.
    • Lehrkräfte achten darauf, dass Schülerinnen und Schüler nicht ausgegrenzt oder gemobbt werden und ergreifen gegebenenfalls Maßnahmen. Dazu gehört auch der Umgang miteinander im digitalen Raum.
    • Alle Schülerinnen und Schüler, insbesondere auch leistungsschwächere und leistungsstarke, erfahren Würdigung und Wertschätzung in der Lerngruppe.
    • Die schulische und unterrichtliche Arbeit ist geprägt von Lernfreude.
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