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2 Lehren und Lernen

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2.9 Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-)Unterricht

    2.9.1 Die Schule fördert den Erwerb der Bildungssprache systematisch und koordiniert.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ###NR###Sprachsensibel werden, sprachbildend unterrichten- Unterricht anders denken Isselbächer-Giese, Annette et al. 2018 Sprachsensibel werden, sprachbildend unterrichten- Unterricht anders denken. Georg Trendel & Joachim Roß SINUS.NRW: Verständnis fördern - Lernprozesse gestalten 13-31 Münster Waxmann Der Artikel bündelt exemplarische Ergebnisse eines Projekts zur Sprachförderung im Mathematikunterricht, in dem Kolleginnen und Kollegen von Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien gemeinsam sowohl Fortbildungsmaterialien zum Einsatz in Fachkonferenzen oder anderen professionellen Lerngruppen als auch einen Methoden- und Materialpool zur Gestaltung eines sprachbildenden Mathematikunterrichts erarbeitet haben. Zu Fortbildungszwecken ist ein Link zu verschiedenen verfilmten und kommentierten Präsentationen angegeben, die direkt als Materialien eingesetzt werden können. Als Beispiele für die im Projekt erarbeiteten Methoden und Materialien finden sich ausführliche Beschreibungen der Methoden "Textaufgabenknacker", "Textaufgabenbuch" und "Podcast" inklusive Materialien.
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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule fördert systematisch eine durchgängige Sprachbildung und Sprachförderung.
    • Sprachliche Bildung ist die Aufgabe aller Lehrkräfte und des gesamten pädagogischen Personals, sowohl im Bereich der gesprochenen Sprache als auch Schriftsprache i. S. eines sprachsensiblen Unterrichts in allen Fächern und schulischen Handlungsbereichen.
    • Lehrkräfte sind Sprachvorbilder und achten auf gendersensible und diskriminierungsfreie Sprache.
    • In Lehr- und Lernprozessen wird eine fach- und entwicklungsangemessene Sprache (Artikulation, Intonation, Sprechgeschwindigkeit, Satzbau, Wortschatz, fachrelevante Begriffe und Redemittel) verwendet, die für die Schülerinnen und Schüler verständlich ist.
    • Die Schule schafft Sprachbewusstheit und thematisiert unterschiedliche Funktionen und Register von Sprache wie z. B. Bildungssprache, Alltagssprache, die Kommunikation über digitale Medien.
    • Lehrkräfte übernehmen Verantwortung dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler die Bildungssprache erwerben können, und arbeiten im Bereich der Sprachkompetenzentwicklung zusammen.
    • Die Sprachstände der Schülerinnen und Schüler werden bei der Planung und Gestaltung der unterrichtlichen Prozesse mit dem Ziel berücksichtigt, fachliche Verstehensprozesse zu erleichtern und bildungssprachliche Kompetenzen aktiv zu fördern.
    • Die Schule bietet auf die individuellen sprachlichen Entwicklungsbedarfe der Schülerinnen und Schüler abgestimmte Unterstützungsmaßnahmen (u. a. im Bereich Deutsch als Zielsprache), um dem Unterricht zu folgen bzw. sich im Unterricht zu verständigen.
    • Schülerinnen und Schüler erhalten umfassend Sprech- und Schreibgelegenheiten zur Erprobung ihrer Sprachfähigkeiten und entsprechende Orientierungen, wie sie diese weiterentwickeln können.
    • 2000
    • 2001
    • 2002
    Schlagwörter
    2.9.2 Sprachliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern anderer Herkunftssprachen werden nach Möglichkeit aufgegriffen und berücksichtigt.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Herkunftssprachen und lebensweltliche Mehrsprachigkeit werden von der Schule als Ressource betrachtet und entsprechend wertgeschätzt und genutzt.
    • Die herkunftssprachlichen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler werden bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts berücksichtigt.
    • Schülerinnen und Schüler werden Möglichkeiten eröffnet, ihre sprachlichen Erfahrungen und Kompetenzen aus unterschiedlichen lebensweltlichen Kontexten in unterrichtliche Prozesse und schulische Handlungsfelder einzubringen.
    • Die Schule sucht nach Möglichkeiten, die herkunftssprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu erweitern und weist Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Erziehungsberechtigte auf entsprechende Angebote hin.
    Schlagwörter

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