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3 Schulkultur

Eng verknüpft mit dem Lehren und Lernen im Fachunterricht und in Projekten stellt der komplexe Bereich der Schulkultur im Sinne eines gestalteten Schullebens, eines sozialen und kulturellen Lebensraums und einer systematisch gepflegten Kooperationskultur ein entscheidendes Erfahrungs-, Handlungs- und Lernfeld für Schülerinnen und Schüler und für alle am Schulleben beteiligten Akteure dar.Schulkultur – wie sie im Rahmen des Referenzrahmens Schulqualität NRW verstanden wird°– bezieht Elemente der Lernkultur, Erziehungskultur und Organisationskultur ein. • Die Lernkultur einer Schule geht dabei über den Fachunterricht hinaus und bezieht weitere Lernmöglichkeiten und Lernangebote der Schule mit ein. • Die Erziehungskultur ist z. B. geprägt durch die pädagogischen Grundorientierungen, die erzieherischen Intentionen, die Verhaltensregeln sowie die sozialen Beziehungen und Umgangsformen. Der Auseinandersetzung mit Werten und Normen kommt dabei im Hinblick auf die Entwicklung von Haltungen und Einstellungen im Zuge der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler eine besondere Bedeutung zu. • Die schulische Organisationskultur manifestiert sich beispielweise in sich dynamisch entwickelnden Strukturen und Strategien.Schulqualität wird entscheidend durch die Ausgestaltung der Schulkultur geprägt: durch die Formen der Entscheidungsfindung, durch die Einbeziehung aller an Schule Beteiligten und durch den Umgang miteinander, durch die Einbindung der Schule in ihr Schulumfeld und in Kooperationen sowie durch die Art, Ausrichtung und Vielfalt der schulischen Angebote. Dies wird auch an der Gestaltung des Schulgebäudes und -geländes im Sinne einer pädagogischen Architektur sichtbar.Die Qualitätsaussagen dieses Inhaltsbereichs stellen daher die planvolle – auch über das Schulprogramm dokumentierte – Gestaltung des Lern- und Lebensraums „Schule“ mit seinen unterschiedlichen unterrichtlichen, innerschulischen und außerschulischen Angeboten, die vielfältig und sinnvoll aufeinander bezogen sind, besonders heraus.

3.1 Werte- und Normenreflexion

    3.1.1 Der Umgang und die Auseinandersetzung mit Werten und Normen regen zur Wertereflexion und zur Auseinandersetzung mit demokratischen, ethischen und sozialen Aspekten an.
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    • In der Schule werden Werte und Normen, Grundannahmen und Überzeugungen, Menschenbilder sowie Denk- und Handlungsweisen in vielfältigen Zusammenhängen reflektiert.
    • Unterschiedliche Wertmaßstäbe werden bewusst gemacht und im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit reflektiert.
    • In der Schule findet ein Austausch zu pädagogischem Ethos und zu zentralen Erziehungsfragen statt.
    • Die Schule setzt sich mit ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag unter Berücksichtigung von Vorgaben aus Schulgesetz, KMK-Vereinbarungen, Richtlinien, Lehrplänen und weiteren pädagogisch und gesellschaftlich bedeutenden Themenfeldern (wie z. B. nachhaltige Entwicklung) auseinander.
    • Über Regeln, Normen sowie explizite und implizite Wertentscheidungen wird im Schulleben, im Unterricht, in Projekten und in außerunterrichtlichen Handlungszusammenhängen reflektiert.
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    3.1.2 Die Schule hat Regeln und Rituale für das schulische Zusammenleben auf der Grundlage reflektierter Werte entwickelt.
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    • Die Schule erarbeitet, wo rechtliche Spielräume es zulassen, verbindliche Verhaltens- und Verfahrensregeln für alle Beteiligten in einem partizipativen Prozess.
    • Die Verhaltens- und Verfahrensregeln sind allen Beteiligten bekannt.
    • Die Schule schafft Raum für die Reflexion und Auseinandersetzung mit Regeln und Ritualen.
    • In der Schule wird sich über den Einsatz von Ritualen in Unterricht und Schulleben verständigt.
    • Klassen- und lerngruppenspezifische Regeln werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet und reflektiert.
    • Die Schule sorgt in angemessener und nachvollziehbarer Weise dafür, dass Vereinbarungen von allen Beteiligten eingehalten werden.
    • Sanktionen basieren auf Vereinbarungen, sind transparent, werden konsequent umgesetzt und zielen auf positive Entwicklung.
    • Sanktionen werden fair und nachvollziehbar ohne jegliche Form von Diskriminierung und Demütigung gestaltet.
    • Pädagogische Maßnahmen haben Vorrang vor Ordnungsmaßnahmen im Sinne des Schulgesetzes.
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3.2 Kultur des Umgangs miteinander

    3.2.1 Der Umgang miteinander ist von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt.
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    • Alle fühlen sich in der Schule wertgeschätzt, respektiert und akzeptiert und erfahren Anerkennung.
    • Alle an Schule Beteiligten achten einander und arbeiten vertrauensvoll unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven zusammen.
    • Die Haltung der Lehrerinnen und Lehrer und des weiteren schulischen Personals ist von pädagogischer Verantwortung und professioneller Sorge geprägt.
    • Die Schule pflegt eine wertschätzende und respektvolle Kommunikations- und Gesprächskultur.
    • Die Schule unterstützt Schülerinnen und Schüler darin, einander Anerkennung zu zeigen.
    • Die Schule würdigt Einsatzbereitschaft und Engagement aller an Schule Beteiligten.
    • Der Umgang miteinander ist frei von Diskriminierung und Rassismus sowie von jedweder Form psychischer und physischer Gewalt sowohl im persönlichen Umgang als auch im digitalen Raum.
    • Alle an Schule Beteiligten sind sich darüber bewusst, dass sie Vorbild für andere sein können.
    • Die Schule sensibilisiert für den achtsamen Umgang mit persönlichem und fremdem Eigentum.
    • Die Schule geht achtsam und verantwortungsbewusst mit persönlichen und fremden Daten um. Grundsätze des Datenschutzes und der Informationssicherheit werden beachtet.
    • Die Schule schafft Gelegenheiten dafür, dass Gewalt-, Missbrauchs- und Korrumpierungsaspekte zur Sprache gebracht werden können.
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    3.2.2 In allen Bereichen wird Diversität geachtet und berücksichtigt.
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    • Die Schule fördert innerhalb der Schulgemeinschaft ein Verständnis, das Vielfalt und Unterschiedlichkeiten als Normalität anerkennt.
    • Die Schule nutzt die Vielfalt an der Schule bei der Gestaltung des Schullebens.
    • Die Schule lässt keine Form der Ausgrenzung oder Diskriminierung zu.
    • Die Schule fördert die respektvolle Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebenskonzepten und Lebensstilen sowie die Achtung von Menschen unbeschadet ihrer familiären, sozialen, kulturellen und religiösen Kontexte, ihrer sexuellen Orientierung sowie spezifischer Persönlichkeitsmerkmale.
    • Die Schule entwickelt ein zunehmend weites Verständnis von Diversität, das über das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf hinausgeht und weitere Differenzmerkmale berücksichtigt.
    • Die Schule sorgt dafür, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen und Potenzialen möglichst alle schulischen Angebote nutzen können.
    • Die Schule ermöglicht die Erfahrung, dass unter Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven und Potenziale auf ein gemeinsames Ziel bezogen konstruktiv zusammengearbeitet werden kann.
    • Die Schule ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, die Vielfalt sozialer, kultureller und religiöser Orientierungen kennenzulernen und Urteilsfähigkeit zu entwickeln.
    • Unterschiedliche familiäre, soziale, kulturelle und religiöse Kontexte der Schülerinnen und Schüler werden reflektiert und nach Möglichkeit berücksichtigt.
    • Geschlechterspezifisches Rollenverhalten wird in unterschiedlichen schulischen Handlungszusammenhängen reflektiert, ohne Stereotype zu verstärken.
    • Die Interessen aller Geschlechter werden bei der Gestaltung des Schullebens gleichermaßen berücksichtigt.
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3.3 Demokratische Gestaltung

    3.3.1 Die Schule verfügt über eine demokratische Gestaltungs-, Diskussions- und Streitkultur.
    ////////////Nutzungsrechte///////////Einmischen will gelernt sein Politischer Arbeitskreis Schulen e.V. (PAS) (Hrsg.) 2012 Einmischen will gelernt sein! PAS versteht sich als überparteiliche und überkonfessionelle Einrichtung und bietet zahlreiche Seminare vorrangig für Jugendliche und junge Erwachsene an. Der im Downloadbereich hinterlegte Reader richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler und gibt einen Überblick über die SV-Arbeit an den unterschiedlichen Schulformen. Neben rechtlichen Grundlagen und Aspekten aus der Praxis sowie Methoden und Impulsen für Aktionen hält der Reader unterstützende Kopiervorlagen für die SV-Arbeit bereit. Link zum Material eingesehen am: 10.06.2020
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    • Die Schule fördert die aktive Mitwirkung aller an Schule Beteiligten am Schulleben und an der Schulentwicklung.
    • Schulentwicklungsprozesse und kontinuierliche Evaluation werden von den schulischen Gremien – im Sinne von Kooperation und Mitbestimmung aller Beteiligten – gestaltet und verantwortet.
    • Verfahren der Konsensbildung und des Umgangs mit Dissens werden erarbeitet und umgesetzt.
    • Die Gestaltung des Schullebens ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, demokratisches Handeln zu erleben, aktiv handelnd zu erfahren und zu reflektieren.
    • Die Schule trifft verbindliche Absprachen im Hinblick auf ihre demokratiepädagogischen Zielsetzungen und Ziele der politischen Bildung.
    • Die Schule ermöglicht Demokratielernen, indem die Schülerinnen und Schüler – auch mit Blick auf eine unter verschiedenen Gesichtspunkten heterogene Schülerschaft – reale Verantwortung in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Kontexten übernehmen.
    • Die Schule sorgt dafür, dass Schülerinnen und Schüler ihre Interessen aktiv einbringen können und Vorschläge von Schülerinnen und Schülern wertschätzend einbezogen werden.
    • Die Schule stellt sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler über Handlungsfelder, Funktionen und Ämter der Schülervertretung informiert sind.
    • Die Schule fördert, dass Schülerinnen und Schüler Funktionen und Ämter in ihren Klassen und in der Schule übernehmen.
    • Die Schule eröffnet den Erziehungsberechtigten demokratische Teilhabe und bezieht sie aktiv in die Gestaltung des Schullebens ein.
    • Die Schule versteht die Erziehungsberechtigten als Partner in der Wahrnehmung ihres Erziehungs- und Bildungsauftrags.
    • Kompetenzen und Vorschläge von Erziehungsberechtigten werden wertschätzend einbezogen.
    • Die Schule fördert, dass Erziehungsberechtigte Funktionen und Ämter in der Schule übernehmen und aktiv in die Gremienarbeit einbezogen werden.
    • Die Schule stellt sicher, dass Erziehungsberechtigte rechtzeitig und in nachvollziehbarer Weise über die Belange der Schule informiert werden.
    • Informationen stehen auch den Erziehungsberechtigten verständlich und nachvollziehbar zur Verfügung, die nur über geringe deutsche Sprachkenntnisse verfügen.
    • Die Schule setzt sich aktiv dafür ein, dass sich die Vielfalt der Schülerschaft auch in den Mitwirkungsgremien der Schule widerspiegelt.
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3.4 Kommunikation, Kooperation und Vernetzung

    3.4.1 In der Schule existiert ein funktionierender Informationsaustausch.
    Lehrkräftefragebogen zum Thema Kooperation Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz 2017 Lehrkräftefragebogen zum Thema "Kooperation". Der Fragebogen zum Thema "Kooperation" ermöglicht Kollegien, sich über ein Feedback in den Bereichen: Zusammenarbeit, kollegiale Hospitation, Teamarbeit und Fachkonferenzarbeit zu verständigen. Weitere Items können schulintern eingefügt werden. Die Auswertung des Fragebogens erfolgt u. a. nach Häufigkeitsverteilungen. Link zum Material eingesehen am: 06.09.2020

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    Kommunikationskonzept - interne, schulöffentliche und externe Kommunikation UNESCO-Schule Essen 2019 Kommunikationskonzept - interne, schulöffentliche und externe Kommunikation. Das Kommunikationskonzept der UNESCO-Schule Essen bietet eine übersichtliche Darstellung der Beteiligten, deren Kommunikationswege und Zuständigkeiten sowie das Vorgehen bei alltäglichen und krisenhaften Anlässen. Link zum Material eingesehen am: 20.08.2020

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    • In der Schule werden vorhandenes Wissen, Erfahrungen und Planungen sowohl informell als auch formell kommuniziert und systematisch, auch unter Nutzung digitaler Möglichkeiten, weitergegeben.
    • Es gibt eine institutionalisierte Kommunikations- und Kooperationsstruktur zwischen allen Beteiligten und schulinterne Informations- und Kommunikationsmedien werden genutzt.
    • Die Schule ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern sowie Erziehungsberechtigten, Informationen über Unterrichtsinhalte und die didaktisch-pädagogische Arbeit - insbesondere unter Berücksichtigung der familiensprachlichen Kontexte - in nachvollziehbarer Weise zu erhalten.
    • In der Schule werden unterschiedliche Ansichten und Perspektiven Beteiligter für die Erfüllung der gemeinsamen schulischen Aufgaben offen kommuniziert und nutzbar gemacht.
    • Alle Beteiligten werden über Entscheidungen der Gremien und Zielsetzungen der Schulleitung adressatengerecht informiert.
    • Erziehungsberechtigte sowie Schülerinnen und Schüler werden über schulinterne Lehrpläne/Arbeitspläne bzw. didaktische Jahresplanungen sowie weitere Vorgaben adressatengerecht und nach Möglichkeit barrierefrei informiert.
    • Informationen, Aushänge und Homepage sind aktuell.
    • In der Schule sind Konzepte und Ansprechpersonen für besondere Aufgaben sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch den Erziehungsberechtigten und dem Kollegium bekannt.
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    3.4.2 In der Schule wird systematisch kooperiert.
    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Praxiswissen für Schulentwicklungsnetzwerke Warum und wie können schulische Netzwerke die Schulentwicklung beflügeln? Und wie können Sie selbst ein solches Netzwerk initiieren, planen und umsetzen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie in der Publikation „Gute Schulen entstehen gemeinsam. Praxiswissen für Schulentwicklungsnetzwerke“. Darin hat die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) das Wissen und gute Beispiele aus den Programmen „LiGa – Lernen im Ganztag“ und „Ideen für mehr! Ganztägig lernen“ gebündelt. Darüber hinaus stehen Ihnen in diesem Portal konkrete Zusatzmaterialien aus der Publikation sowie hilfreiche Tools für Schulentwicklungsnetzwerke zum Download zur Verfügung. Link zum Portal eingesehen am: 02.09.2020

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    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Schulische Netzwerke als Motor für Schulentwicklung Deutsche Kinder- und Jugendstiftung 2020 Gute Schulen entstehen gemeinsam. Praxiswissen für Schulentwicklungsnetzwerke. In der vorliegenden Handreichung werden die Philosophie, die einzelnen Phasen und die Charakteristika von Schulentwicklungsnetzwerken aufgezeigt. Das schulische Netzwerk als Motor für Schulentwicklung wird dargestellt und entscheidende Gelingensfaktoren auf dem Weg von der Idee zur Umsetzung in der Praxis werden genannt.  
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    Handreichung
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    • An der Schule gibt es funktionierende informelle und formelle Kooperationen und Teambildung, die auch digitale Möglichkeiten zur schulinternen Kommunikation und Kooperation einbeziehen.
    • In der Schule sind Kooperationsstrukturen in den Bereichen Unterricht, Erziehung und Beratung systematisch angelegt.
    • In der Schule sind Kooperationsstrukturen zwischen Lehrkräften und Fachkräften außerschulischer Partner systematisch angelegt.
    • Die Lehrkräfte arbeiten in Fachkonferenzen bzw. Bildungsgangkonferenzen, ggf. auch unter Nutzung digitaler Austauschmöglichkeiten, zusammen.
    • Weitere Kooperationsstrukturen wie Jahrgangsteams, professionelle Lerngemeinschaften, Steuer- und andere Konzeptgruppen werden genutzt.
    • In Schulen, in denen verschiedene Professionen zusammenkommen (z. B. in Schulen des Gemeinsamen Lernens, in Grundschulen, in Berufskollegs, in Ganztagsschulen), gibt es multiprofessionelle Teambildung und Zusammenarbeit.
    • Zwischen Lehrkräften für sonderpädagogische Förderung, Lehrkräften anderer Lehrämter und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie außerschulischen Partnern im Ganztag gibt es einen kontinuierlichen und institutionalisierten Austausch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Expertisen.
    • Die schulischen Gremien kooperieren bei der Auseinandersetzung mit aktuellen fachdidaktischen und pädagogischen Fragestellungen.
    • In der Schule findet ein systematischer Austausch über Lernstände, Lernentwicklungen und Unterstützungsbedarfe der Schülerinnen und Schüler statt.
    • Hausaufgaben- bzw. Lernzeitkonzepte stellen die systematische Abstimmung und Koordination sicher.
    • Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, pädagogische Fachkräfte und außerschulisches Personal sind in die Entwicklungsarbeit der Schule aktiv eingebunden.
    • Es gibt an der Schule unterschiedliche kollegiale Beratungsangebote, Hospitationen sowie Möglichkeiten zur Teilnahme an Supervision.
    • Unterrichts- und Ganztagsangebote werden miteinander abgestimmt und verzahnt.
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    3.4.3 Die Schule pflegt eine Kultur der Kooperation mit externen Partnern und bindet sich mit ihrer Arbeit in regionale und überregionale Kooperationen und Netzwerke ein.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    //////////////Nutzungsrechte//////////Kooperation Schule - Eltern Vodafone Stiftung (Hrsg.) 2017 Qualitätsmerkmale schulischer Elternarbeit. Ein Kompass für die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus. Die als Ergebnis einer Studie der Vodafone-Stiftung entstandene Publikation will Impulse für die Entwicklung von Erziehungs- und Bildungspartnerschaften geben. Basierend auf den Empfehlungen einer wissenschaftlichen Expertenkommission werden zentrale Qualitätsmerkmale der Elternarbeit benannt, Maßnahmen zu ihrer Realisierung empfohlen sowie konkrete Beispiele und Praxistipps für die Umsetzung gegeben.
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    Publikation
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    /////////////Nutzungsrechte///////////Qualitätskonzept Ganztag Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Mercator, Vodafone Stiftung (Hrsg.) 2017 Mehr Schule wagen - Empfehlungen für guten Ganztag. Das gemeinsame Qualitätskonzept für guten Ganztag der Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Vodafone Stiftung und Stiftung Mercator bietet eine komplexe Darstellung von Qualitätsmerkmalen für einen gelingenden Ganztag sowie zahlreiche Beispiele für eine konkrete Umsetzung. Anhand von fünf Handlungsfeldern (Zeit, Struktur und Elemente des Ganztags, Steuerung und Entwicklung, Professionen und Kooperationsformen, räumliche Ausgestaltung) werden zentrale Aspekte beleuchtet sowie Gelingensfaktoren guter Ganztagsschulen benannt. Link zum Material eingesehen am: 21.05.2020
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    Qualitätskonzept
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    ###NR####Regionale Bildungsnetzwerke. Gemeinsam mehr erreichen Zentara, Kai 2011 Regionale Bildungsnetzwerke. Gemeinsam mehr erreichen. Schule NRW 2011 01/11 11-13

    In dem Artikel verdeutlicht der Autor das Potenzial Regionaler Bildungsnetzwerke und weist auf mögliche Synergieeffekte hin, die sich aus einer systematischen Vernetzung ergeben können. Als besonders bedeutsam hebt er insbesondere die Verstetigung der punktuellen Kooperationen, die Systematisierung der Zusammenarbeit, die Bildungspartnerschaften sowie die gemeinsame Bildungsplanung hervor.

    Hinweis: Ab Januar 2019 können Sie Schule NRW kostenlos als E-Mail erhalten. Die Anmeldung erfolgt unter: www.schule.nrw.


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    • Die Schule nutzt Kooperationen mit Institutionen, Einrichtungen, Vereinen, Initiativen und weiteren Partnern zur Gestaltung ihrer schulischen Arbeit, wie sie beispielhaft in Inhaltsbereich 6 aufgeführt sind; Schulen im Ganztag nutzen dabei die erweiterten Potenziale dieser Organisationsform für Kooperationen zur Förderung einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler.
    • Die Schule kooperiert mit dem Schulträger auf der Grundlage ihrer Gestaltungs- und Entwicklungsvorhaben, insbesondere im Hinblick auf die schulische Ausstattung und IT-Ausstattung sowie die Entwicklung von schulübergreifenden Konzepten wie etwa einem gemeinsamen Medienentwicklungsplan.
    • Die Kultur der Kooperation ist eingebettet in schulprogrammatische Vereinbarungen.
    • Kooperationsstrukturen sind nach Möglichkeit systematisch und verlässlich angelegt.
    • Die Schule öffnet sich dem kommunalen Umfeld und führt gemeinsam mit außerschulischen Partnern Veranstaltungen durch, z. B. in den Bereichen Kultur und Sport.
    • Die Schule bezieht Präventionsmaßnahmen zu verschiedenen gesellschaftspolitischen Themen in ihre Angebotsvielfalt ein, z. B. Kinderschutz, Sucht, (Cyber-)Gewalt und (Cyber-)Kriminalität.
    • Die Schule unterstützt den nationalen, europäischen wie auch weiteren internationalen Schülerinnen- und Schüleraustausch.
    • Die Schule pflegt europäische und weitere internationale Kontakte und Kooperationen, z. B. als „Europaschule“ oder als „Eine-Welt-Schule“ im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
    • Die Schule nutzt zunehmend die Potenziale digitaler Kooperationsmöglichkeiten, z. B. im Hinblick auf die Gestaltung internationaler Zusammenarbeit.
    • Es gibt in der Schule verlässliche Ansprechpersonen für außerschulische Beratungseinrichtungen (z. B. Beratungslehrkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte).
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3.5 Gestaltetes Schulleben

    3.5.1 Die Schule gestaltet ein vielfältiges, anregendes Schulleben.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    //////////////Nutzungsrechte/////////////Kulturelle Bildung an Schulen Kammler, Christian 2018 Kulturelle Bildung an Schulen. Schulverwaltung NRW 2018 6 182-184 Der Autor hebt die Bedeutung Kultureller Bildung für schulische Bildungsprozesse in Form von Thesen hervor und fordert auf, deren Potentiale im Hinblick auf die eigene Schulentwicklung zu reflektieren und nutzbar zu machen.
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    ////////////Nutzungsrechte//////////////Kulturelle Bildung in Schulen verankern Hegener, Pia 2017 Kultur bewegt. Wie kulturelle Bildung in Schulen verankert werden kann. Schule NRW 69 10 11-13 Der Artikel aus Schule NRW zeigt verschiedene Aspekte kultureller Bildung auf, betont den Stellenwert auch und vor allem in Bezug auf interkulturelle Bildung und beschreibt Möglichkeiten und Optionen unterschiedlicher Programme.
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    • Die Gestaltung des Schullebens orientiert sich an den schulprogrammatischen Vereinbarungen.
    • Die Schule gibt den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, im Laufe der Schulzeit verschiedene kulturelle, naturwissenschaftliche, technische, mediale, sportliche und soziale Angebote wahrzunehmen.
    • Angebote in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie Musikschulen, Jugendkunstschulen, Bibliotheken, Museen, Medienzentren und Sportvereinen sowie weiteren Partnern der kulturellen und interkulturellen Bildung sind Bestandteil des gestalteten Schullebens.
    • Angebote des gestalteten Schullebens sind – vom Fachunterricht bis hin zu Angeboten im Ganztag auch externer Partner – möglichst aufeinander bezogen.
    • Die Schule ermöglicht gemeinschaftliche Aktivitäten und richtet Veranstaltungen sowie Schulfeste aus.
    • Die Schule nutzt Ausdrucksformen der Kulturellen Bildung wie Musik, Theater, Tanz und Bildende Kunst zur Gestaltung des Schullebens.
    • Produkte und Ergebnisse der Schülerinnen und Schülern - sowohl aus unterrichtlichen wie außerunterrichtlichen Zusammenhängen - werden der Schulöffentlichkeit und ggf. einer weiteren Öffentlichkeit präsentiert.
    • Die Schule gibt Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, an Schülerwettbewerben teilzunehmen.
    • Im Ganztag werden die zusätzlichen Möglichkeiten, eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern zu fördern, genutzt.
    • Schulen nutzen die Möglichkeiten des Ganztags bzw. der Übermittagsbetreuung für zusätzliche Angebote und Aktivitäten in relevanten Bereichen (z. B. Bewegung, Sport, psychomotorische Förderung, Kultur, soziales Lernen, Mediennutzung, Technik und naturwissenschaftliches Experimentieren).
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3.6 Gesundheit und Bewegung

    3.6.1 Die Gestaltung der schulischen Arbeit und der Prozesse ist geprägt von einem umfassenden Gesundheitsverständnis.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    /////////Nutzungsrechte/////////Evaluationsstudie zu "Spin" - Sport Interkulturell Braun, Sebastian et al. 2015 Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluationsstudie zu "Spin" - Sport Interkulturell.

    Die Zielsetzung dieser Evaluationsstudie (Auswertung des Projekts „spin“ – sport interkulturell) besteht darin, auf der Basis von drei Handlungsfeldern (Integration, Kooperation und Kompetenzerwerb) modellhaft soziale Integrationsprozesse in und durch Sport zu erproben. Im Rahmen der „Integration“ geht es um die Öffnung gegenüber der Zielgruppe und Ermöglichung von Teilhabe (hier: insbesondere Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund). Die „Kooperation“ beschreibt die Vernetzung und sozialraumorientiertes Arbeiten mit anderen Bildungs- und Integrationsorganisationen (hier: z. B. Schulen). Schließlich geht es um Projektvorhaben zum informellen "Kompetenzerwerb" im Sport.

    Link zum Material eingesehen am: 06.06.2020
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    Evaluationsstudie
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    ///////////Nutzungsrechte////////////Psychische Gefährdung am Arbeitsplatz Nübling, Matthias; Stannigel, Eva 2016 Psychische Gefährdung am Arbeitsplatz. Schule NRW 2016 02 24-27

    Nübling und Stannigel erläutern in diesem Artikel die Durchführung und Auswertung der Befragung der Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen zur psychosozialen Belastung am Arbeitsplatz mithilfe des COPSOQ Fragebogens (Copenhagen Psychosocal Questionnaire).
    Die Befragung ist der erste Schritt im Prozess der personenbezogenen Gefährdungsbeurteilung. Weitere Schritte sind: Interpretation der Ergebnisse, Ableitung von Maßnahmen, Umsetzung von Maßnahmen, Erfolgsbewertung der Maßnahmen.


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    /////////////Nutzungsrechte///////////Begleitetes Mittagessen? Pro & Contra Plath-Detlef, Christiane & Rübben, Ricarda 2017 Begleitetes Mittagessen? Pädagogik 69 4 48-49 Die Autorinnen diskutieren das Für und Wider eines begleiteten Mittagessens in der Schule.
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    • Die Schule fördert die physische und psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte, der pädagogischen Fachkräfte und des weiteren Personals.
    • In der Schule wird auf die Einhaltung von Regeln zum Arbeitsschutz und zur Unfallverhütung sowie auf Gesundheitsförderung geachtet.
    • In der Schule wird auf die Einhaltung von Hygienestandards, insbesondere in den Sanitäranlagen, geachtet.
    • Das Ernährungsangebot in der Schule entspricht den Standards einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.
    • Die Schule stellt sicher, dass die vorgesehenen Essenszeiten von Schülerinnen und Schülern auch tatsächlich wahrgenommen werden können.
    • Phasen der An- und Entspannung wechseln einander ab.
    • Die Schule reagiert sensibel auf physische und psychische Belastungen und ergreift nach Möglichkeit Maßnahmen.
    • In Fragen der Gesundheitsbildung und Prävention (z. B. Ernährung, Suchtprävention - auch im Kontext von Mediennutzung - und psychische Gesundheit) kooperiert die Schule mit den Erziehungsberechtigten und externen Partnern.
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    3.6.2 Die Schule sorgt für verlässliche und regelmäßige Sport- und Bewegungsangebote.
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    • Die Schule bietet verschiedene Möglichkeiten der aktiven Pausengestaltung.
    • Die Schule unterbreitet den Schülerinnen und Schülern zusätzlich zum Sportunterricht lernförderliche, alters- und entwicklungsspezifische Bewegungsangebote auch in Kooperation mit außerschulischen Partnern.
    • Die Schule führt sportliche Veranstaltungen durch – auch unter Beteiligung von außerschulischen Partnern und Erziehungsberechtigten.
    • Bei der Planung von Sport- und Bewegungsangeboten werden Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen berücksichtigt.
    • Die Sport- und Bewegungsangebote werden konzeptionell verankert.
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3.7 Gestaltung des Schulgebäudes und -geländes

    3.7.1 Die Schule leistet ihren Beitrag dazu, dass die Gebäude und das Gelände gepflegt und gestaltet sind.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Schulraumgestaltung: Räume zum Lernen und Lehren Kahlert, Joachim; Nitsche, Kai & Zierer, Klaus 2013 Räume zum Lernen und Lehren. Perspektiven einer zeitgemäßen Schulraumgestaltung. Bad Heilbrunn Klinkhardt  "Die Debatte über die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht berücksichtigt die pädagogische Bedeutung von Schulräumen nach wie vor zu wenig. Dieser Band möchte dazu beitragen, der Schulraumgestaltung mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Dazu wird der Raumbegriff zunächst aus verschiedenen Perspektiven erschlossen: Thematisiert werden philosophische, psychologische, soziologische und pädagogische Sichtweisen sowie historische, ökologische und schulbaurechtliche Aspekte. In einem zweiten Teil setzt sich der Band mit konkreten Elementen der Schulraumgestaltung auseinander. Die Bedeutung von Licht, Farbe und Akustik kommt zur Sprache, es wird auf klimatische Bedingungen, die Sitzordnung sowie auf Herausforderungen der Inklusion eingegangen. In einem dritten Teil werden innovative Projekte namhafter Architekten und Schulraumgestalter vorgestellt." (http://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/1927.html) Link zur Deutschen Nationalbibliothek eingesehen am: 08.06.2020

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    • Die Schule achtet im Zusammenwirken mit dem Schulträger darauf, dass die Gestaltung des Schulgeländes und der Räume, insbesondere der Unterrichtsräume und der dazugehörigen schulischen Ausstattung, das Lehren und Lernen unterstützt.
    • Die Schule nutzt ihre Möglichkeiten, Räume einladend und ästhetisch zu gestalten.
    • Die Schule stattet im Zusammenwirken mit dem Schulträger die zur Verfügung stehenden Räume, insbesondere im Ganztag, für die Nutzung durch Schülerinnen und Schüler angemessen aus und bietet nach Möglichkeit auch digitale Lerngelegenheiten und Arbeitsmöglichkeiten bzw. adäquat digital ausgestattete Arbeitsplätze an.
    • Die Schule wirkt darauf hin, dass die Möglichkeiten innovativer Raumgestaltung nach pädagogischen Maßstäben - insbesondere bei der Planung und Umsetzung baulicher Veränderungen - in multiprofessioneller Kooperation mit dem Schulträger genutzt werden.
    • Die Schule nutzt ihre Möglichkeiten zur Gestaltung der Barrierefreiheit.
    • Alle Beteiligten fühlen sich mitverantwortlich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Gebäude, die sanitären Anlagen und das Gelände sauber und gepflegt zu halten; auf die Einhaltung von Hygienestandards wird geachtet.
    • Bei der Gestaltung des Geländes, des Gebäudes sowie der (Unterrichts-)Räume achtet die Schule darauf, dass entwicklungsgemäße Aufenthalts-, Spiel- und Ruhemöglichkeiten geschaffen werden.
    • Die Schule gestaltet den Pausenhof so, dass er zur Bewegung motiviert sowie Ruhe- bzw. Rückzugsmöglichkeiten vorhält.
    • Gestaltung und Beschilderung unterstützen die Orientierung im Gebäude und auf dem Gelände; nach Möglichkeit werden auch die Herkunftssprachen der Schülerinnen und Schüler und ihrer Erziehungsberechtigten berücksichtigt.
    • Die Schule achtet bei ihren Gestaltungsaktivitäten und -vorhaben auf ökologische Aspekte.
    • Die Schule leistet ihren Beitrag dazu, dass Räume und Verkehrsflächen für Präsentationen von Schülerarbeiten und Aufführungen genutzt werden können.
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