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3 Schulkultur

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3.2 Kultur des Umgangs miteinander

    3.2.1 Der Umgang miteinander ist von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Gewalt und Mobbing an Schulen Schubarth, Wilfried 2019 Gewalt und Mobbing an Schulen. Möglichkeiten der Prävention und Intervention. Stuttgart Kohlhammer „Gewalt und Mobbing an Schulen" gibt sachlich und empirisch fundiert Auskunft über das Thema Mobbing (Ausmaß, Erscheinungsformen, Ursachen von Gewalt) und zeigt Möglichkeiten der Prävention und Intervention, die auf ihre Brauchbarkeit für das schulische Umfeld hin kritisch hinterfragt werden. Link zur Deutschen Nationalbibliothek eingesehen am: 22.01.2021

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    Handbuch Trauma - Pädagogik -Schule Monika Jäckle, Bettina Wuttig & Christian Fuchs 2017 Handbuch Trauma - Pädagogik - Schule. Bielefeld transcript-Verlag

    Das Werk bietet einen Überblick über Erscheinungsformen und Folgen von Traumata bei Kindern und Jugendlichen. Es will Lehrerinnen und Lehrer für dieses Thema sensibilieren und darlegen, wie Betroffenen im schulischen Kontext geholfen werden kann.

    Link zur FIS Bildung Literaturdatenbank eingesehen am: 22.01.2021

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    Vertrauen und Wertschätzung in pädagogischen Beziehungen der Ganztagsschule Fischer, Natali & Richey, Petra 2018 Förderung von Vertrauen und Wertschätzung in pädagogischen Beziehungen. Potenziale der Ganztagsschule. Masche, Sabine; Schulz-Gade, Gunild; Stecher, Ludwig Lehren und Lernen in der Ganztagsschule - Ziele - Perspektiven. 59-66 Schwalbach Debus Pädagogik Im vorliegenden Beitrag soll vor dem Hintergrund der Anerkennungstheorie und der differentiellen Vertrauenstheorie geklärt werden, wie ein positives Erleben der Lehrer-Schüler-Beziehung gefördert werden kann und welche besonderen Potenziale hier die Ganztagsschule jeweils bietet. Link zum Fachportal Pädagogik eingesehen am: 22.01.2021

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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Alle fühlen sich in der Schule wertgeschätzt, respektiert und akzeptiert und erfahren Anerkennung.
    • Alle an Schule Beteiligten achten einander und arbeiten vertrauensvoll unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven zusammen.
    • Die Haltung der Lehrerinnen und Lehrer und des weiteren schulischen Personals ist von pädagogischer Verantwortung und professioneller Sorge geprägt.
    • Die Schule pflegt eine wertschätzende und respektvolle Kommunikations- und Gesprächskultur.
    • Die Schule unterstützt Schülerinnen und Schüler darin, einander Anerkennung zu zeigen.
    • Die Schule würdigt Einsatzbereitschaft und Engagement aller an Schule Beteiligten.
    • Der Umgang miteinander ist frei von Diskriminierung und Rassismus sowie von jedweder Form psychischer und physischer Gewalt sowohl im persönlichen Umgang als auch im digitalen Raum.
    • Alle an Schule Beteiligten sind sich darüber bewusst, dass sie Vorbild für andere sein können.
    • Die Schule sensibilisiert für den achtsamen Umgang mit persönlichem und fremdem Eigentum.
    • Die Schule geht achtsam und verantwortungsbewusst mit persönlichen und fremden Daten um. Grundsätze des Datenschutzes und der Informationssicherheit werden beachtet.
    • Die Schule schafft Gelegenheiten dafür, dass Gewalt-, Missbrauchs- und Korrumpierungsaspekte zur Sprache gebracht werden können.
    Schlagwörter
    3.2.2 In allen Bereichen wird Diversität geachtet und berücksichtigt.
    Vielfalt in der Schule Deutsches Rotes Kreuz (Hrsg.) 2010 Unsere Vielfalt – unsere Stärke! Unterrichtsmaterialien 2010 zu „Vielfalt in der Schule“. Die Unterrichtseinheit zeigt, wie eine Kultur der Vielfalt auch in der Schule gelebt und wie Unterricht in heterogen zusammengesetzten Schulklassen erfolgreich gestaltet werden kann. Grundlegendes Ziel der Unterrichtseinheit ist, bei den Schülerinnen und Schülern Achtsamkeit für Vielfalt in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu entwickeln und zu reflektieren, damit Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkannt und sie mit Reaktionen auf Vielfalt vertraut werden. Die Unterrichtsmaterialien richten sich an Lehrkräfte der Sekundarstufe I, Teile der Materialien können auch in der Sekundarstufe II verwendet werden. Die Arbeitsblätter sind variabel einsetzbar und lassen sich im Kompetenzbereich „soziales Lernen“, aber auch zu Themen des Politik-, Gemeinschaftskunde-, Religions- oder Deutschunterrichts verwenden. Link zum Arbeitsmaterial eingesehen am: 22.01.2021
    Material zum Download:

    Material
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    Mobbing an der Schule aufgrund der sexuellen Identität - Kurzinformation und Handlungsanregungen für Lehrkräfte Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung 2011 Mobbing an der Schule aufgrund der sexuellen Identität. Fragen wie „Was ist Mobbing?", „Warum ist es wichtig dagegen vorzugehen?" und „Wie kann ich dagegen vorgehen?" werden kurz und verständlich beantwortet. Link zum Material eingesehen am: 22.01.2021

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    Vielfalt in der Schule - Für pädagogisches Personal Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung - Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung Hamburg 2015 Vielfalt in der Schule - für pädagogisches Personal. Das Material aus dem Landesinstitut in Hamburg bietet viele Informationen zu religiösen Fragen in der Schule, Sport- und Schwimmunterricht, Sexualerziehung, Schulfahrten und Elternkooperation, die im Schul- und Unterrichtsalltag eine Hilfestellung für alle Beteiligten ermöglichen sollen. Link zum Material eingesehen am: 03.01.2021

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    Die Auswahl stellt schulische Vorhaben und Projekte vor, die Anregungen für Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse geben sollen. Schulen, deren Beschreibung mit Zum Praxisbeispiel verlinkt ist, stehen auch als Ansprechpartner zur Verfügung und sind verantwortlich für die inhaltliche Darstellung.
    Inklusive Schule: PRIMUS Schule Münster (Modellschule NRW)

    PRIMUS Schule Münster
    Standort Berg Fidel (jahrgänge 1-3):
    Hogenbergstraße 160
    48153 Münster
    0251 787568

    Standort Geist (Jahrgänge 4-10):
    Grevingstraße 24
    48151 Münster
    0251 775432

    198602@schule.nrw.de

    Die PRIMUS Schule Münster, Modellschule des Landes Nordrhein-Westfalen, bietet als Schule gemeinsamen Lernens das jahrgansgemischte Lernen in den Jahrgängen 1 bis 3, 4 bis 6, 7 bis 9 und im Jahrgang 10 an. In der gebundenen, rhythmisierten Ganztagsschule werden die Schülerinnen und Schüler von multiprofessionellen Teams unterrichtet. Die Dokumentation und Bewertung von Schülerleistungen erfolgt bie einschließlich zum 8. Schuljahr in Form von Berichtszeugnissen. Als Leitlinie verfolgt die Schule die inklusive interkulturelle, behindertengerechte, jungen- und mädchengerechte Erziehung.

    Herrn Dr. Reinhard Stähling (Schulleitung)
    Frau Dagmar Becker (Sekretariat)

    0251 - 787 568
    198602@schule.nrw.de

    Link zum Praxisbeispiel eingesehen am: 22.01.2021

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    Umgang mit Diversität (Schule für Erwachsenenbildung, Privatschule)

    Schule für Erwachsenenbildung e.V.
    Gneisenaustraße 2a
    10961 Berlin
    030 6937048

    Die private Schule bietet die Möglichkeit, den Mittleren Schulabschluss und das Abitur zu erreichen. Die Prüfungen für die Abschlüsse finden an staatlichen Schulen statt.
    In allen Bereichen der Schulgestaltung findet Mitbestimmung statt. Es gibt keinen Notendruck und keinen Konkurrenzkampf. In der Schule treffen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie auf Widerstand.
    Am 11. Mai 2017 kam ein Dokumentarfilm über die Schule in die Kinos. Der Film (BERLIN REBEL HIGH SCHOOL) ist als Dokumentarfilm für den Deutschen Filmpreis nominiert.

     

     

     

    Link zum Praxisbeispiel eingesehen am: 22.01.2021

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    Was für Schulen! Leistung sichtbar machen - Beispiele guter Praxis. Der Deutsche Schulpreis 2014 (Robert-Bosch-Stiftung; Heidehof-Stiftung) Schratz, Michael; Pant, Hans Anand & Wischer, Beate 2014 Was für Schulen! Leistung sichtbar machen - Beispiele guter Praxis. Der Deutsche Schulpreis 2014. Seelze Klett Kallmeyer Dieser Sammelband enthält Porträts der mit dem Deutschen Schulpreis 2014 ausgezeichneten Schulen. Link zum Praxisbeispiel eingesehen am: 22.01.2021

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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule fördert innerhalb der Schulgemeinschaft ein Verständnis, das Vielfalt und Unterschiedlichkeiten als Normalität anerkennt.
    • Die Schule nutzt die Vielfalt an der Schule bei der Gestaltung des Schullebens.
    • Die Schule lässt keine Form der Ausgrenzung oder Diskriminierung zu.
    • Die Schule fördert die respektvolle Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebenskonzepten und Lebensstilen sowie die Achtung von Menschen unbeschadet ihrer familiären, sozialen, kulturellen und religiösen Kontexte, ihrer sexuellen Orientierung sowie spezifischer Persönlichkeitsmerkmale.
    • Die Schule entwickelt ein zunehmend weites Verständnis von Diversität, das über das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf hinausgeht und weitere Differenzmerkmale berücksichtigt.
    • Die Schule sorgt dafür, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen und Potenzialen möglichst alle schulischen Angebote nutzen können.
    • Die Schule ermöglicht die Erfahrung, dass unter Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven und Potenziale auf ein gemeinsames Ziel bezogen konstruktiv zusammengearbeitet werden kann.
    • Die Schule ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, die Vielfalt sozialer, kultureller und religiöser Orientierungen kennenzulernen und Urteilsfähigkeit zu entwickeln.
    • Unterschiedliche familiäre, soziale, kulturelle und religiöse Kontexte der Schülerinnen und Schüler werden reflektiert und nach Möglichkeit berücksichtigt.
    • Geschlechterspezifisches Rollenverhalten wird in unterschiedlichen schulischen Handlungszusammenhängen reflektiert, ohne Stereotype zu verstärken.
    • Die Interessen aller Geschlechter werden bei der Gestaltung des Schullebens gleichermaßen berücksichtigt.
    Schlagwörter

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