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2 Inhaltsbereich Lehren und Lernen

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2.2 Kompetenzorientierung

    2.2.1 Die individuelle Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler steht im Zentrum der Planung und Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ##NR##Lernprozessorientierte Gestaltung von Physikunterricht. Materialien zur Lehrerfortbildung Krabbe, Heiko; Zander, Simon; Fischer, Hans E. 2015 Lernprozessorientierte Gestaltung von Physikunterricht. Materialien zur Lehrerfortbildung. Münster Waxmann Die Veröffentlichung wendet das Konzept der Choreographien des Unterrichts auf den Physikunterricht an. Die Verbindung von physikalischer Kompetenz mit lernpsychologischem Können wird dabei so vorgestellt, dass sich beide in unterschiedlicher Weise positiv beeinflussen. An den konkreten Unterrichtsarrangements wird der fachliche Lernprozess mithilfe dreier ausgewählter Basismodelle nachvollziehbar und anschaulich aufgezeigt. 
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    • Das Lehren und Lernen orientiert sich an einem komplexen Kompetenzbegriff, der Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Motivation, Haltungen und Bereitschaften umfasst.
    • Die pädagogisch-didaktische Planung orientiert sich an den zu entwickelnden und den von den Schülerinnen und Schülern bereits erreichten Kompetenzen.
    • Kurzfristige Lernziele werden zu längerfristigem Kompetenzaufbau verbunden.
    • Die Lehrkräfte fühlen sich für die Kompetenzentwicklung und die erreichten Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler verantwortlich.
    • Schülerinnen und Schüler sind über die Ziele, ihre Lernschritte und ihren bereits erreichten Lernstand so informiert, dass sie Mitverantwortung für ihre Lernprozesse und Ergebnisse übernehmen können.
    • Schülerinnen und Schüler werden unterstützt, ihr Lernen aktiv zu gestalten, ihre Lernprozesse einzuschätzen und Lernstrategien zu entwickeln.
    • Lehrkräfte verstehen sich als "Evaluierende" und "Aktivierende" der unterrichtlichen Lernprozesse.
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    2.2.2 Lehr- und Lernprozesse sind herausfordernd und kognitiv aktivierend.
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    • Lernzugänge, Lernprozesse und Inhalte sind motivierend und berücksichtigen emotionale Aspekte des Lernens als Grundlage kognitiver Aktivierung.
    • Bei der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen werden aktuelle didaktische sowie lern- und entwicklungspsychologische Aspekte berücksichtigt.
    • Die Ziele, Aufgaben und Impulse in Lehr- und Lernprozessen sind herausfordernd.
    • Die Lehr- und Lernprozesse sind so gestaltet, dass sie problemorientiert, anwendungs- und erfahrungsbezogen sind.
    • Lehr- und Lernprozesse gehen von relevanten Problemstellungen aus, insbesondere im Berufskolleg auch von beruflichen Problemstellungen.
    • Lehr- und Lernprozesse im Berufskolleg berücksichtigen bereits erworbene betriebliche Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler.
    • Die Lehr- und Lernprozesse sind so gestaltet, dass das Selbstbewusstsein der Lernenden gestärkt, realistische Selbstwirksamkeitserwartungen aufgebaut und zunehmend eigenverantwortliches Lernen entwickelt werden.
    • Lernzugänge und Inhalte sind anschlussfähig.
    • Es gibt von Leistungsdruck entlastete Lern- und Arbeitsphasen, wie z. B. das Erproben, Experimentieren oder Suchen nach Lösungen.
    • Unterschiedliche Lernzugänge werden entsprechend den Zielen, Inhalten und Lernvoraussetzungen durch Methodenvielfalt und den Einsatz von Medien und Arbeitsmitteln eröffnet.
    • In Lehr- und Lernprozessen wird konstruktiv mit Fehlern umgegangen.
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    2.2.3 Der Einsatz von Medien und die Gestaltung der Lernumgebung unterstützen den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler.
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    • Die Lernumgebung ist bezogen auf die jeweiligen Inhalte, Vorgehensweisen und Ziele angemessen gestaltet.
    • Arbeitsmaterialien sind aktuell, angemessen aufbereitet und stehen vollständig zur Verfügung.
    • Verschiedene digitale und nicht digitale Medien werden funktional und zielführend eingesetzt.
    • Die Schule stellt sicher, dass Schülerinnen und Schülern verschiedene Informationsquellen und Recherchemöglichkeiten offenstehen.
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    2.2.4 Die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen wird auf zunehmend selbstständiges und selbstreguliertes Lernen ausgerichtet.
    ###NR anfragen#######Schreiben und Lesen fördern Bremerich-Vos, Albert; Ferencik-Lehmkuhl, Daria; Schwinning, Sandra 2015 Schreiben und Lesen fördern. Vorschläge zur Praxis des Deutschunterrichts.

    Im Rahmen des Ganztagprojekts "Ganz In - mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW" sollen den Ganztagsgymnasien zusätzliche Lerngelegenheiten im Bereich Lesen und Schreiben im Fachunterricht Deutsch geschaffen werden. Dem Projektziel "von Ganz In" folgend, gilt es hierbei insbesondere Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, die in ihrem häuslichen Umfeld bezüglich ihrer Entwicklungspotenziale auf keine adäquate Unterstützung zurückgreifen können. In diesem Praxisband wird primär gezeigt, wie eher leistungsschwächere Gymnasialschülerinnen und -schüler bei der Erarbeitung curricular verankerter Inhalte unterstützt werden sollen. 


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    #####Nutzungsrechte#######Selbstreguliertes Lernen in den Naturwissenschaften in Stufe 5 und 6 Stebner, Ferdinand et al. 2015 Selbstreguliertes Lernen in den Naturwissenschaften - Praxismaterial für die 5. und 6. Jahrgangsstufe. Der Fokus dieses Beitrages liegt auf der Präsentation des Trainings, welches das selbstregulierte Lernen aus Sachtexten und durch Experimentieren fördert. Zielpersonen sind in den Naturwissenschaften und Erdkunde unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer, die ein solches Training etwa im Rahmen einer AG anbieten oder ihren eigenen Unterricht im Sinne des selbstregulierten Lernens adaptieren möchten. Das Training besteht aus 14 Einheiten und eignet sich somit dazu, innerhalb eines Schulhalbjahres durchgeführt zu werden. Dieser Beitrag beinhaltet Arbeitsblätter, Anweisungen, Anregungen zur Durchführung des Trainings sowie Informationen zur Anbindung einzelner Einheiten an die KMKs. 
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    • Schülerinnen und Schüler werden in die Gestaltung der Lernarrangements einbezogen.
    • Unter Berücksichtigung heterogener Lernvoraussetzungen und Lernbedingungen werden angemessene Formen kooperativen Lernens sowie selbstständigen Arbeitens ermöglicht.
    • Es werden sukzessive Gelegenheiten für selbstständiges Arbeiten mit eigenständigen Planungsprozessen (z. B. Ziel- und Methodenreflexionen, formative Prozessanalysen) eröffnet.
    • Regelmäßig werden im Hinblick auf Selbstständigkeit und Selbstregulation Rückmeldungen zu Lernfortschritten und -ergebnissen gegeben.
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