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4 Professionalisierung

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4.2 Umgang mit beruflichen Anforderungen

    4.2.1 Lehrkräfte bewältigen berufliche Anforderungen professionell.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ////NR beachten////Lernen heißt, Flammen zu entzünden Kahl, Reinhard 2013 Lernen heißt, Flammen zu entzünden. Wirtschaft & Wissenschaft 03 42-47 Der Lehrerberuf hat in Deutschland ein schlechtes Image. Eine fatale Entwicklung, wie der Journalist und Erziehungswissenschaftler Reinhard Kahl findet. Denn Lehrkräfte sind wichtige Vorbilder. Doch um zu solchen zu werden, müssen sie hart arbeiten – vor allem an sich selbst. Neben einer kritischen Auseinandersetzung mit der Lehrerpersönlichkeit führt der Autor zahlreiche Beispiele auf, die die Bedeutung von vorbildlichem Lehrerverhalten für erfolgreiches Lernen belegen.
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    • Lehrkräfte begreifen sich als Fachleute für das Lehren und Lernen.
    • Lehrkräfte reflektieren ihre Haltungen sowie den Einfluss subjektiver Theorien auf ihr Handeln und ihre Wahrnehmung der einzelnen Schülerinnen und Schüler.
    • Lehrkräfte sind sich ihrer Erziehungsaufgabe im Unterricht und im Schulleben bewusst und nehmen sie wahr.
    • Lehrkräfte reflektieren ihre Rolle bei der Entwicklung von Urteilsfähigkeit und Wertorientierungen.
    • Lehrkräfte reflektieren ihre Werte und Normen, pädagogische Grundannahmen und Überzeugungen, Menschenbilder sowie ihre Denk- und Handlungsweisen in vielfältigen Zusammenhängen.
    • Lehrkräfte reflektieren ihr Handeln im Kontext von Beurteilung und Beratung sowie ihre Rolle bei der Vergabe von Zugangsberechtigungen für die weitere schulische und berufliche Laufbahn.
    • Lehrkräfte verstehen ihren Beruf als ständige Lernaufgabe und entwickeln ihre fachlichen und überfachlichen Kompetenzen weiter.
    • Lehrkräfte sind sich der besonderen Anforderungen ihres Berufs im Kontext gesellschaftlicher, kultureller und technologischer Entwicklungen bewusst.
    • Lehrkräfte verstehen ihren Beruf als ein öffentliches Amt mit besonderer Verantwortung und Verpflichtung.
    • Lehrkräfte reflektieren ihre Rolle in Schulentwicklungsprozessen, der Gestaltung einer lernförderlichen Schulkultur und eines motivierenden Schulklimas.
    • Lehrkräfte sind bereit und in der Lage, schul- und unterrichtsbezogene Daten zu generieren, zu interpretieren und Handlungsperspektiven zu entwickeln.
    • Lehrkräfte verstehen Kinder und Jugendliche als Menschen in Entwicklung und begleiten diesen Prozess verantwortungsbewusst und sensibel.
    • Lehrkräfte sind offen für Kooperationen im Kollegium und auch darüber hinaus.
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    4.2.2 Lehrkräfte bewältigen belastende Anforderungen professionell.
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    • Lehrkräfte nutzen die vorhandenen Ressourcen effektiv.
    • Lehrkräfte halten Arbeitsschutz- und Sicherheitsbestimmungen ein.
    • Lehrkräfte kennen Strategien für den Umgang mit beruflichen Belastungen und nehmen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung (z. B. Bewegungsangebote, Zeit- und Aufgabenmanagement, Rückzugsraum) an.
    • Professionelle externe Hilfen sind den Lehrkräften bekannt und werden, da wo sinnvoll und notwendig, in Anspruch genommen.
    • Lehrkräfte kennen verbindliche Konzepte für das Verhalten in Krisensituationen (z. B. Missbrauch, Gewalt) und wenden sie an.
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    4.2.3 Lehrkräfte bewältigen berufliche Anforderungen im Kontext des digitalen Wandels professionell.
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    • Lehrkräfte sind in der Lage, digitale Ressourcen und Materialien für das Lehren und Lernen adressatengerecht und zielorientiert auszuwählen, zu modifizieren bzw. eigenständig zu erstellen.
    • Erweiterte technologische Möglichkeiten werden für teamorientiertes, kooperatives und kollaboratives Arbeiten eingesetzt.
    • Lehrkräfte können die Bedeutung von Medien und Digitalisierung einschätzen.
    • Lehrkräfte unterstützen ihre Schülerinnen und Schülern bei der Orientierung im digitalen Wandel.
    • Lehrkräfte regen ihre Schülerinnen und Schüler zur Reflexion des eigenen Medienhandelns und zu einem kompetenten Umgang mit Medienangeboten und Medieninhalten an.
    • Lehrkräfte nutzen digitale Möglichkeiten für die Diagnostik und für die individuelle Förderung der Lernenden mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen innerhalb und außerhalb des Unterrichts.
    • Lehrkräfte erkennen und reflektieren die besondere Relevanz von Medienkompetenz für Bildungsprozesse und das lebenslange Lernen.
    • Lehrkräfte kennen die Möglichkeiten lernprozessbegleitenden und summativen Feedbacks mithilfe digitaler Medien und setzen diese gezielt für die Lernberatung ein.
    • Lehrkräfte greifen Potenziale digitaler Medien für inner- und außerschulische Kommunikation und Kooperation in allen schulischen Handlungsfeldern auf.
    • Lehrkräfte nutzen technologische und pädagogische Entwicklungen für schulische Prozesse und Innovationen sowie für Organisations- und Verwaltungstätigkeiten.
    • Lehrkräfte beachten rechtliche Aspekte, insbesondere Grundsätze des Datenschutzes und der Informationssicherheit, sowie technische Aspekte der Informationssicherheit.
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