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3 Inhaltsbereich Schulkultur

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3.1 Demokratische Gestaltung

    3.1.1 Die Schule verfügt über eine demokratische Gestaltungs-, Diskussions- und Streitkultur.
    Laborschule Bielefeld: Demokratie (Film YouTube) Research TV i.V.m.Wissenschaftliche Einrichtung Laborschule Bielefeld o.J. Bielefeld

    Der bei YouTube gezeigte Filmausschnitt zeigt über Momentaufnahmen wie an der Laborschule Bielefeld durch die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern Demokratie in der Schule erfahren und gelebt wird.

    Link zum Flyer eingesehen am: 17.04.2019Link zum Film "Demokratie an der Laborschule" eingesehen am: 18.09.2017
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    • Die Schule fördert die aktive Mitwirkung aller an Schule Beteiligten am Schulleben und an der Schulentwicklung.
    • Schulentwicklungsprozesse und kontinuierliche Evaluation werden von den schulischen Gremien – im Sinne von Kooperation und Mitbestimmung aller Beteiligten – gestaltet und verantwortet.
    • Verfahren der Konsensbildung und des Umgangs mit Dissens werden erarbeitet und umgesetzt.
    • Verbindliche Verhaltens- und Verfahrensregeln für alle Beteiligten sind in einem partizipativen Prozess erarbeitet und beschlossen.
    • Die Verhaltens- und Verfahrensregeln sind allen Beteiligten bekannt.
    • Die Schule sorgt in angemessener und nachvollziehbarer Weise dafür, dass getroffene Vereinbarungen von allen Beteiligten eingehalten werden.
    • Sanktionierungsmaßnahmen basieren auf getroffenen Vereinbarungen, sind transparent und werden konsequent umgesetzt.
    • Sanktionierungsmaßnahmen werden fair gestaltet und zielen auf positive Entwicklung.
    • Pädagogische Maßnahmen haben Vorrang vor Ordnungsmaßnahmen im Sinne des Schulgesetzes.
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    3.1.2 Der Umgang miteinander ist von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt.
    Laborschule Bielefeld: Schule ohne Rassismus (Film) Wissenschaftliche Einrichtung Laborschule o.J. Bielefeld "Was ist Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage? Es ist ein Projekt von und für Schülerinnen und Schüler. Es bietet ihnen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland, dem über 1500 Schulen angehören, die von rund einer Million Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen besucht werden. Die Laborschule ist seit dem 02.05.2013 dabei. Ihr Pate ist Gunter Demnig, der Künstler der Stolpersteine. Dieser Film zeigt die regelmäßigen Projekte, die uns als Schule ohne Rassismus-Schule auszeichnen: das jährliche Putzen der Stolpersteine, unsere Aktivitäten rund um die langjährige Partnerschaft zu Schulen in Nicaragua, aber auch die Gemeinschaftsdienste wie Putzen und Mensamitarbeit." Link zum Flyer eingesehen am: 18.09.2017
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    Laborschule Bielefeld: Demokratie (Film) Wissenschaftliche Einrichtung Laborschule o.J. Bielefeld

    "Demokratie in der Schule ist mehr als die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an der Gremienarbeit. Sie muss vom ersten Tag an erfahren, als nützlich für das eigene Leben erkannt und immer wieder aktiv gelebt werden: durch die Übernahme von Verantwortung für das Wohl der eigenen Gruppe, der Stufe, der ganzen Schule – durch Verantwortung für die Gestaltung von Unterricht, das eigene Lernen und Leisten, durch Verantwortung für gesellschaftliche Belange. Der Film zeigt Momentaufnahmen aus verschiedenen Bereichen schulischen Lebens, in denen Demokratie gelernt wird, Kinder und Jugendliche erleben, dass sie eine Stimme haben und ihr Einsatz Folgen."

    Link zum Flyer eingesehen am: 18.09.2017Link zum Film "Demokratie an der Laborschule" eingesehen am: 18.09.2017
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    • Alle Beteiligten fühlen sich in der Schule respektiert und akzeptiert.
    • Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte und außerschulische Partner achten sich und nehmen sich gegenseitig ernst.
    • Der Umgang miteinander ist frei von Diskriminierung und Rassismus sowie von jedweder Form psychischer und physischer Gewalt.
    • Der Umgang der unterschiedlichen in der Schule tätigen Berufsgruppen miteinander ist wertschätzend und wechselseitige Wertschätzung wird von allen Beteiligten gefördert.
    • Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte arbeiten an einer gemeinsamen Vorstellung und Ausgestaltung von Inklusion.
    • Vertrauen und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit prägen das Schulklima.
    • Das schulische Personal ist sich seiner Vorbildfunktion bewusst und setzt diese um.
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    3.1.3 Die Gestaltung des Schullebens ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, demokratisches Handeln zu erleben, aktiv handelnd zu erfahren und zu reflektieren.
    Laborschule Bielefeld: Demokratie (Film) Wissenschaftliche Einrichtung Laborschule o.J. Bielefeld

    "Demokratie in der Schule ist mehr als die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an der Gremienarbeit. Sie muss vom ersten Tag an erfahren, als nützlich für das eigene Leben erkannt und immer wieder aktiv gelebt werden: durch die Übernahme von Verantwortung für das Wohl der eigenen Gruppe, der Stufe, der ganzen Schule – durch Verantwortung für die Gestaltung von Unterricht, das eigene Lernen und Leisten, durch Verantwortung für gesellschaftliche Belange. Der Film zeigt Momentaufnahmen aus verschiedenen Bereichen schulischen Lebens, in denen Demokratie gelernt wird, Kinder und Jugendliche erleben, dass sie eine Stimme haben und ihr Einsatz Folgen."

    Link zum Flyer eingesehen am: 18.09.2017Link zum Film "Demokratie an der Laborschule" eingesehen am: 18.09.2017
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    • Die Schule trifft verbindliche Absprachen im Hinblick auf ihre demokratiepädagogischen Zielsetzungen.
    • Die Schule ermöglicht Demokratie-Lernen, indem die Schülerinnen und Schüler – auch mit Blick auf eine in verschiedenen Gesichtspunkten heterogene Schülerschaft – reale Verantwortung in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Kontexten übernehmen.
    • Die Schule sorgt dafür, dass Schülerinnen und Schüler ihre Interessen aktiv einbringen können und Vorschläge von Schülerinnen und Schülern wertschätzend einbezogen werden.
    • Klassen- und lerngruppenspezifische Regeln werden gemeinsam erarbeitet und reflektiert.
    • Die Schule stellt sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler über Handlungsfelder, Funktionen und Ämter der SchülerInnenvertretung informiert sind.
    • Die Schule fördert, dass Schülerinnen und Schüler Funktionen und Ämter in ihren Klassen und in der Schule übernehmen.
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    3.1.4 Die Schule eröffnet den Erziehungsberechtigten demokratische Teilhabe und bezieht sie aktiv in die Gestaltung des Schullebens ein.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Eltern aktiv – kreative Wege der Mitgestaltung in der Ganztagsschule Andernach, Nina; Boßhammer, Herbert & Schröder, Birgit 2015 Eltern aktiv – kreative Wege der Mitgestaltung in der Ganztagsschule Münster Serviceagentur „Ganztägig lernen“ NRW Das Themenheft thematisiert den Begriff der Bildungspartnerschaft, begründet die Notwendigkeit der guten Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus auch hinsichtlich des Schulerfolgs der Kinder und geht als Voraussetzung für ein gutes Gelingen derselben davon aus, dass Lehr- und Fachkräfte und Eltern als gemeinsamen Nenner die Kinder und deren Wohl im Blick haben. Das Themenheft geht ein auf Wege der Mitgestaltung, die wertschätzende Haltung als Türöffner für die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft, Kommunikation, Schulmitwirkung und persönliches Engagement. Der regelmäßige Austausch zwischen Eltern und Schule ist zentral für den Aufbau einer Partnerschaft. Insbesondere Kapitel 3 beleuchtet die verschiedenen Ebenen des Austauschs an Schule und ihre Bedeutsamkeit. Link zur Veröffentlichung eingesehen am: 17.11.2016
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    • Die Schule versteht die Erziehungsberechtigten als Partner in der Wahrnehmung ihres Erziehungs- und Bildungsauftrags.
    • Kompetenzen und Vorschläge von Erziehungsberechtigten werden wertschätzend einbezogen.
    • Die Schule fördert, dass Erziehungsberechtigte Funktionen und Ämter in der Schule übernehmen und aktiv in die Gremienarbeit einbezogen werden.
    • Die Schule stellt sicher, dass Erziehungsberechtigte rechtzeitig und in nachvollziehbarer Weise über die Belange der Schule informiert werden.
    • Informationen stehen auch den Erziehungsberechtigten verständlich und nachvollziehbar zur Verfügung, die nur über geringe deutsche Sprachkenntnisse verfügen.
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