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3 Inhaltsbereich Schulkultur

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3.2 Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit

    3.2.1 In allen Bereichen werden Vielfalt und Unterschiedlichkeit geachtet und berücksichtigt.
    Laborschule Bielefeld: Inklusion - Ich kann nur nicht gucken (Film) Wissenschaftliche Einrichtung Laborschule o.J. Bielefeld

    Lola ist blind – sie kann alles, vieles sogar besonders gut, „nur nicht gucken“. Sie wollte Schülerin der Laborschule werden, weil sie in der Welt der Sehenden leben und lernen will, nicht in einem Schonraum unter ihresgleichen wie zuvor in einem Internat für blinde Schülerinnen und Schüler. Der Film zeigt, wie selbstverständlich Inklusion gelingen kann, wenn alle Beteiligten sich auf das Ungewohnte einlassen, miteinander Wege des Umgangs finden, voneinander lernen, dass alle Menschen auf unterschiedliche Weise verschieden voneinander sind. Er zeigt auch, wie sich Lola in der Welt der Sehenden zurechtgefunden hat, was sie an Unterstützung brauchte, vor allem aber, wie viel sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sowie allen Erwachsenen an neuen Einsichten in ihre Welt geben konnte."

    Link zum Flyer eingesehen am: 18.09.2017Link zum Film "Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule" eingesehen am: 18.09.2017
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    3.1_Laborschule Bielefeld_Filmprogramm.pdf
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    Laborschule Bielefeld: Inklusion - Konzepte (Film) Wissenschaftliche Einrichtung Laborschule o.J. Bielefeld

    "Seit ihrer Eröffnung 1974 ist die Laborschule Bielefeld ihrem pädagogischen Anspruch entsprechend „eine Schule für alle“. Ein Aufnahmeschlüssel soll gewährleisten, dass die soziale Zusammensetzung einer Großstadt in ihren Schülerinnen und Schülern gespiegelt wird. Etwa 10% von ihnen haben Förderbedarf in allen möglichen Bereichen der Sonderpädagogik. Wie die Schule mit der Verschiedenheit ihrer Kinder und Jugendlichen umgeht, welche Konzepte sie dafür entwickelt, erprobt und evaluiert hat, wie der Alltag durch Verschiedenheit zwar herausgefordert, mehr aber noch bereichert wird, zeigt dieser Film durch Einblicke in die Praxis."

    Link zum Flyer eingesehen am: 18.09.2017Link zum Film "Auf dem Weg zu einer inklusiven Schule" eingesehen am: 18.09.2017
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    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Laborschule Bielefeld: Geschlechterbewusste Pädagogik an der Laborschule Bielefeld Biermann, Christine & Schütte, Marlene 2014 Geschlechterbewusste Pädagogik an der Laborschule Bielefeld. Impuls Laborschule, Band 8. Bad Heilbrunn Julius Klinkhardt "Vier Jahrzehnte Auseinandersetzung mit geschlechterbewusster Pädagogik werden hier am Beispiel der Laborschule bilanziert und selbstkritisch von zwei Lehrerinnen, die langjährig auch geforscht haben, reflektiert. Für diesen sehr langen Zeitraum werden Entwicklungslinien nachgezeichnet, die Verlagerung von Themenschwerpunkten sichtbar gemacht und die damit verbundenen Auseinandersetzungen und Verständigungsprozesse im Kollegium widergespiegelt.
    Lehrkräfte und Schulleitungen erhalten hiermit einen sehr konkreten Einblick in die verschiedenen Facetten und Bausteine, die über viele Jahre hinweg zu einem Schulentwicklungsprozess geführt haben, der zu einem reflexiven Umgang mit der Kategorie Geschlecht befähigt – die Lehrenden wie die Lernenden.
    Wichtig ist dabei, dass sich die Darstellungen keineswegs in der Beschreibung der eigenen Ansätze erschöpfen, sondern vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Diskurse reflektiert werden: in der Frauenbewegung, im Rahmen der Koedukationsdebatte und in je spezifischen (fach-) didaktischen Diskussionen."
    Link zur Ankündigung eingesehen am: 05.09.2017
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    2.6.1_Biermann_2014_Geschlechterbewusste Pädagogik_Inhalt.pdf
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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule fördert innerhalb der Schulgemeinschaft ein Verständnis, das Vielfalt und Unterschiedlichkeit als Normalität anerkennt.
    • Die Schule nutzt die Vielfalt an der Schule bei der Gestaltung des Schullebens.
    • Die Schule lässt keine Form der Ausgrenzung oder Diskriminierung zu.
    • Die Schule fördert die wechselseitige Toleranz unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Kultur, Religion oder Weltanschauung.
    • Die Schule fördert die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen sowie von transsexuellen und intersexuellen Menschen.
    • Die Schule entwickelt ein zunehmend weites Inklusionsverständnis, das über das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf hinausgeht.
    • Die Schule sorgt dafür, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen und Potenzialen möglichst alle schulischen Angebote nutzen können.
    • Die Interessen von Jungen und Mädchen werden bei der Gestaltung des Schullebens gleichermaßen berücksichtigt.
    Schlagwörter
    3.2.2 Der Umgang und die Auseinandersetzung mit Werten und Normen regen zur Wertereflexion und zur Auseinandersetzung mit demokratischen, ethischen und sozialen Aspekten an.
    Die Auswahl stellt schulische Vorhaben und Projekte vor, die Anregungen für Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse geben sollen. Schulen, deren Beschreibung mit Zum Praxisbeispiel verlinkt ist, stehen auch als Ansprechpartner zur Verfügung und sind verantwortlich für die inhaltliche Darstellung.
    Europaschule Bornheim Europaschule Bornheim
    Goethestraße 1
    53332 Bornheim
    02222 - 941 70
    info@europaschule-bornheim.de
    Die Europaschule Bornheim hat 2017 als eine von sechs ausgezeichneten Schulen den Deutschen Schulpreis gewonnen. Sie steht unter anderem für Demokratieerziehung, Umgang mit Vielfalt, Umwelterziehung. Die Gesamtschule mit den Sekundarstufen I und II unterrichtet aktuell mehr als 1500 Schülerinnen und Schüler. Auf der Homepage ist ein vielfältiges Spektrum an Aktivitäten und pädagogischen Leitideen zu finden. Christoph Becker, Schulleiter Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 06.06.2017

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    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Laborschule Bielefeld: Geschlechterbewusste Pädagogik an der Laborschule Bielefeld Biermann, Christine & Schütte, Marlene 2014 Geschlechterbewusste Pädagogik an der Laborschule Bielefeld. Impuls Laborschule, Band 8. Bad Heilbrunn Julius Klinkhardt "Vier Jahrzehnte Auseinandersetzung mit geschlechterbewusster Pädagogik werden hier am Beispiel der Laborschule bilanziert und selbstkritisch von zwei Lehrerinnen, die langjährig auch geforscht haben, reflektiert. Für diesen sehr langen Zeitraum werden Entwicklungslinien nachgezeichnet, die Verlagerung von Themenschwerpunkten sichtbar gemacht und die damit verbundenen Auseinandersetzungen und Verständigungsprozesse im Kollegium widergespiegelt.
    Lehrkräfte und Schulleitungen erhalten hiermit einen sehr konkreten Einblick in die verschiedenen Facetten und Bausteine, die über viele Jahre hinweg zu einem Schulentwicklungsprozess geführt haben, der zu einem reflexiven Umgang mit der Kategorie Geschlecht befähigt – die Lehrenden wie die Lernenden.
    Wichtig ist dabei, dass sich die Darstellungen keineswegs in der Beschreibung der eigenen Ansätze erschöpfen, sondern vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Diskurse reflektiert werden: in der Frauenbewegung, im Rahmen der Koedukationsdebatte und in je spezifischen (fach-) didaktischen Diskussionen."
    Link zur Ankündigung eingesehen am: 05.09.2017
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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, die Vielfalt von sozialen, kulturellen und religiösen Orientierungen kennenzulernen und Urteilsfähigkeit zu entwickeln.
    • Unterschiedliche Wertmaßstäbe werden bewusst gemacht und im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit reflektiert.
    • Unterschiedliche familiäre, soziale, kulturelle und religiöse Kontexte der Schülerinnen und Schüler werden reflektiert und nach Möglichkeit berücksichtigt.
    • Die Schule fördert die respektvolle Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebenskonzepten und Lebensstilen sowie die Achtung von Menschen unbeschadet ihrer Herkunft, ihrer sexuellen oder religiösen Orientierung.
    • Das schulische Personal reflektiert die Werte, die innerhalb der Schule gelten, und setzt sich mit unterschiedlichen Problemstellungen in der Schule auseinander.
    • Über Regeln, Normen sowie explizite und implizite Wertentscheidungen wird im Unterricht, in Projekten und in außerunterrichtlichen Handlungszusammenhängen reflektiert.
    • Geschlechterspezifisches Rollenverhalten wird in unterschiedlichen schulischen Handlungszusammenhängen reflektiert.
    • In der Schule werden die Werte und Zielsetzungen der nachhaltigen Entwicklung diskutiert.
    Schlagwörter

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