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3 Inhaltsbereich Schulkultur

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3.3 Schulinterne Kooperation und Kommunikation

    3.3.1 In der Schule existiert ein funktionierender Informationsfluss.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Fachgruppen - Orte der Unterrichtsentwicklung Bastian, Johannes & Osmers, Kristina 2017 Fachgruppen - Orte der Unterrichtsentwicklung Pädagogik 2017 1 42-46

    Die Autoren befassen sich mit der Frage, welche Potenziale Fachgruppen für die systematische Unterrichtsentwicklung haben. Im Anschluss an die Darstellung von sieben Gelingensbedingungen für fachbezogene Unterrichtsentwicklung (Klarheit der Entwicklungsperspektive, Konsens/Zustimmung, Klarheit der Struktur etc.) werden vergleichend Potenziale von jahrgangsbezogenen Teams mit integrierten Fachgruppen (lt. Autoren v.a. in innvovativen Schulen und Schulen gemeinsamen Lernens) und von Fachgruppen ohne Einbindung in Jahrgangsteams (v.a. Gymnasien) dargestellt. Bezugnehmend auf das Thema "Heterogenität" empfehlen die Autoren abschließend eine Verknüpfung der horizontalen mit der vertikalen Vernetzung.

    Link zum Artikel eingesehen am: 11.11.2019

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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • In der Schule werden vorhandenes Wissen, Erfahrungen und Planungen sowohl informell als auch formell kommuniziert und systematisch weitergegeben.
    • Es gibt eine institutionalisierte Kommunikations- und Kooperationsstruktur zwischen allen Beteiligten und schulinterne Informations- und Kommunikationsmedien werden genutzt.
    • Die Schule ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern sowie Erziehungsberechtigten, Informationen über Unterrichtsinhalte und die didaktisch-pädagogische Arbeit in nachvollziehbarer Weise zu erhalten.
    • In der Schule werden unterschiedliche Ansichten und Perspektiven Beteiligter für die Erfüllung der gemeinsamen schulischen Aufgaben offen kommuniziert und nutzbar gemacht.
    • Zwischen Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie außerschulischen Partnern im Ganztag gibt es einen kontinuierlichen und institutionalisierten Austausch.
    • Alle Beteiligten werden über Entscheidungen der Gremien und Zielsetzungen der Schulleitung informiert.
    • Erziehungsberechtigte sowie Schülerinnen und Schüler werden über schulinterne Lehrpläne/Arbeitspläne bzw. didaktische Jahresplanungen sowie weitere Vorgaben informiert.
    • Informationen, Aushänge und Homepage sind aktuell.
    Schlagwörter
    3.3.2 In der Schule wird systematisch kooperiert.
    Kooperation Boller, Sebastian et al. 2018 Kooperation. Mit Beilage: Erfolgreich kooperieren. Praxisbeispiele von Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises. Seelze-Velber Friedrich Verlag In dem fast 40 Artikel umfassenden Sammelband wird die Komplexität des Begriffes "Kooperation" in den Fokus gerückt. Es werden in gleicher Weise die positiven, entlastenden Momente von Kooperation betrachtet wie auch ihre schwierigen und belastenden Seiten. In der Beilage "ERFOLGREICH KOOPERIEREN" werden exemplarisch Praxisbeispiele von Preiträgerschulen des Deutschen Schulpreises vorgestellt.  Link zum Inhaltsverzeichnis eingesehen am: 11.11.2019

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    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Gut durch den (Ganz-) Tag: So gelingt die Elternarbeit in Ganztag und Hort: Erziehungspartnerschaft leben – Konflikten vorbeugen – Gespräche gestalten Wagner, Yvonne 2019 Gut durch den (Ganz-) Tag: So gelingt die Elternarbeit in Ganztag und Hort: Erziehungspartnerschaft leben – Konflikten vorbeugen – Gespräche gestalten. Mühlheim an der Ruhr Verlag an der Ruhr In diesem Buch werden pädagogischen Fachkräften im Ganztag Hilfestellungen geboten (auch mit praxisorientierten Kopiervorlagen), wie sie mit Eltern konstruktive Gespräche führen können. Das Thema der Kooperation von Elternhaus und multiprofessionellen Teams im Ganztag steht im Vordergrund. Link zur DNB eingesehen am: 11.11.2019Material

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    Motivationale Bedingungen von Lehrerkooperation Drossel, Kerstin 2015 Motivationale Bedingungen von Lehrerkooperation. Eine empirische Analyse der Zusammenarbeit im Projekt "Ganz In". Münster Waxmann

    Die Autorin setzt sich in ihrer empirischen Studie mit der Fragestellung auseinander, aus welchen persönlichen Motiven Lehrkräfte zusammenarbeiten. Zunächst erfolgt die Auseinandersetzung mit den Themenschwerpunkten "Lehrerkooperation in Theorie und Praxis" und "Motivationale Bedingungen von Lehrerkooperation". Ergebnisse ihrer Untersuchung stellt Kerstin Drossel in einem modifizierten "Erwartungs-Wert-Modell der Kooperation" dar.  In der Diskussion über die Gelingensbedingungen für Lehrerkooperation benennt sie gleichsam noch zu bewältigende Herausforderungen. Leserinnen und Leser dieses Buches können sich auf zahlreiche Studien freuen, die verdeutlichen, wie Kooperation befördert oder verhindert werden kann.

     

    Link zur DNB eingesehen am: 11.11.2019

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    Kooperation im Kontext schulischer Heterogenität Kreis, Annelies; Wick, Jeannette & Kosorok Labhart, Carmen (Hrsg.) 2016 Kooperation im Kontext schulischer Heterogenität. Münster Waxmann In dem Sammelband wird die Kooperation aller beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund der zunehmenden Komplexität und der wachsenden Diversität der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt gestellt. Zwei Themenfelder werden dabei besonders in den Fokus gerückt: Im ersten Teil des Bandes werden "theoretische Reflexionen und Modelle" dargelegt, im zweiten Teil werden "aktuelle Studien zur kooperativen Gestaltung inklusiver Lernumgebungen" vorgestellt. Durch die Berücksichtigung unterschiedlicher Facetten multiprofessioneller Kooperation erhält die Leserschaft einen theoretisch fundierten Überblick und wird zudem zur Reflexion über die Praxis angeregt. Link zur Deutschen Nationalbibliothek eingesehen am: 11.11.2019

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    Individuell Fördern im Team Kückmann, Marie Ann & Kremer, Hans-Hugo 2017 Innovationsarena 3i: Handreichung zur multiprofessionellen Teamarbeit (mpT) in der Ausbildungsvorbereitung. Die Handreichung klärt zuerst die Frage, was unter multiprofessioneller Teamarbeit verstanden wird und veranschaulicht dies auch grafisch. Im zweiten Teil der Handreichung werden Team-Building-Methoden sowie Methoden zur Ausgestaltung von Prozessen vorgestellt, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team zu gewährleisten und zu reflektieren. https://www.berufsbildung.nrw.de/cms/upload/_download/3i/3i_handreichung_mpt.pdf eingesehen am: 11.11.2019

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    • An der Schule gibt es funktionierende informelle und formelle Kooperationen und Teamarbeit.
    • In der Schule sind Kooperationsstrukturen in den Bereichen Unterricht und Erziehung systematisch angelegt.
    • In der Schule findet ein systematischer Austausch über Lernstände und Lernentwicklungen der Schülerinnen und Schüler statt.
    • Die Lehrkräfte arbeiten in Fachkonferenzen bzw. Bildungsgangkonferenzen zusammen und diese kooperieren miteinander.
    • Die Hausaufgaben werden in der Schule systematisch untereinander abgestimmt und koordiniert.
    • Die schulischen Gremien setzen sich mit aktuellen fachdidaktischen und pädagogischen Fragestellungen auseinander.
    • In der Schule sind Kooperationsstrukturen zwischen Lehrkräften und Fachkräften außerschulischer Partner systematisch angelegt.
    • In Schulen, in denen verschiedene Professionen zusammenkommen (z. B. inklusive Schule, Berufskolleg, Ganztag), gibt es multiprofessionelle Zusammenarbeit und Teambildung.
    • In der Schule findet ein Austausch zum pädagogischen Ethos und zu zentralen Erziehungsfragen statt.
    • Pädagogische Maßnahmen werden gemeinsam von Lehrkräften und weiteren pädagogischen Fachkräften abgesprochen.
    • Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, pädagogische Fachkräfte und außerschulisches Personal sind in die Entwicklungsarbeit der Schule aktiv eingebunden.
    • Es gibt an der Schule unterschiedliche kollegiale Beratungsangebote sowie Hospitationen.
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