Logo Qualitäts- und Unterstützungsagentur - Landesinstitut für Schule
PDF

4 Inhaltsbereich Führung und Management

Zielorientierte systematische Planung, Steuerung und Organisation schulischer Prozesse sind entscheidende qualitätsbestimmende Faktoren der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Die Komplexität in diesem Inhaltsbereich umfasst in hohem Maße Managementaufgaben sowie die facettenreiche Dimension pädagogischer Führung, die explizit zur Aufgabe und zum Leitbild von Schulleitung gehört. Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter und die Lehrkräfte, die im Rahmen der erweiterten Schulleitung für die Organisation und Steuerung Verantwortung übernehmen, prägen in besonderer Weise die Ausrichtung der Qualitätsentwicklung einer Schule sowie den Rahmen für die tägliche Bildungs- und Erziehungsarbeit.
Bedingt durch unterschiedliche Größen und inhaltliche Ausrichtungen von Schulen gibt es unterschiedliche Formen und Regelungen der Organisation und Praxis der Leitungsarbeit und der Delegation von Aufgaben. Mit dem in den Qualitätsaussagen des Referenzrahmens verwendeten Begriff "Schulleitung" wird die Funktion des Schulleitungshandelns im Hinblick auf Aspekte wie Führung, Leitung, Steuerung, Delegation und Organisation von Prozessen in den Vordergrund gerückt. Die personale Verantwortlichkeit und die Gesamtverantwortung der Schulleiterin und des Schulleiters im Sinne des SchulG §§ 59 und 60, der ADO §§ 19 und 20 sowie die im Rd.Erl. des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW v. 17. Juni 2008 aufgeführten Regelungen "Handlungsfelder und Schlüsselkompetenzen für das Leitungshandeln an eigenverantwortlichen Schulen" bleiben damit unberührt.

4.1 Pädagogische Führung

    4.1.1 Die Schulleitung sieht die pädagogische Führung als einen zentralen Bestandteil ihrer Aufgaben an.
    Schulleitungshandeln zwischen erweiterten Rechten und Pflichten (SHaRP) Brauckmann, Stefan 2014 Schulleitungshandeln zwischen erweiterten Rechten und Pflichten (SHaRP). Der von Dr. Stefan Brauckmann herausgegebene Ergebnisbricht zeigt anhand zentraler Fragestellungen die Belastungen und Tätigkeiten von Schulleiterinnen und Schulleitern auf. Es werden regionale, institutionelle und persönlichkeitsbezogene Unterschiede im Belastungsempfinden berücksichtigt, indem Schulleiterinnen und Schulleiter aus sechs Bundesländern von Grundschulen und Gymnasien herangezogen werden. www.dipf.de/de/forschung/aktuelle-projekte/pdf/steubis/projekt-sharp-pdf/a_Brauckmann_AbschlusstagungKurzvortrag.pdf eingesehen am: 07.10.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schulleitung bindet alle in der Schule arbeitenden Menschen in Arbeits- und Entwicklungsprozesse ein.
    • Die Schulleitung versteht Qualitätsentwicklung und -sicherung als Führungsaufgabe.
    • Die Schulleitung initiiert Schritte zur Weiterentwicklung der Schule und des Unterrichts.
    • Die Schulleitung motiviert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule.
    • Die Schulleitung fördert die Entwicklung gemeinsamer Ziele.
    • Die Schulleitung geht konstruktiv mit Widerständen um und greift Entwicklungsperspektiven auf.
    • Die Schulleitung stärkt die Arbeit der Fachkonferenzen bzw. Bildungsgangkonferenzen und sorgt dafür, dass sie ihre Aufgaben im Sinne des Schulgesetzes kontinuierlich wahrnehmen.
    Schlagwörter
    4.1.2 Die Schulleitung sorgt für Kooperation und Kommunikation.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schulleitung legt die Kooperation zwischen unterschiedlichen schulischen Gruppen und Gremien systematisch an.
    • Die Schulleitung sorgt in unterschiedlichen Kooperations- und Kommunikationskontexten für Rollenklarheit.
    • Die Schulleitung sorgt dafür, dass erkannte Konflikte nach verabredeten Verfahren bearbeitet werden.
    • Die Schulleitung führt Feedbackgespräche mit Lehrkräften und dem weiteren ihr zugeordneten Personal.
    • Die Schulleitung fördert den Teamgeist.
    • Die Schulleitung tauscht sich regelmäßig mit dem schulischen Personal aus.
    • Die Schulleitung führt regelmäßige Gespräche zum Aufbau förderlicher Arbeitsbedingungen mit der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen und dem Lehrerrat.
    Schlagwörter

4.2 Organisation und Steuerung

    4.2.1 Die Schulleitung interpretiert rechtliche Bestimmungen und Vorgaben situationsbezogen und setzt diese rechtssicher um.
    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Sicherheit im Unterricht an allgemeinbildenden Schulen in NRW (RISU-NRW)

    Ministerium für Schule und Bildung

    Völklingerstr. 49

    40221 Düsseldorf

    Das Schulministerium informiert in Form einer Zusammenfassung über den aktuellen Stand der  einschlägigen Vorschriften aus Recht, Verwaltung und Unfallverhütung (RISU) sowie geltender technischer Regeln (z. B. Arbeitsschutzgesetz, Technische Regeln Gefahrstoffe, DIN-Normen) , um die Arbeit vor Ort in den Schulen zu unterstützen. Die RISU gilt in den Fächern Biologie, Chemie und Physik, in Technik/Arbeitslehre sowie in Hauswirtschaft, Textilgestaltung, Kunst und Musik der allgemein bildenden Schulen. Darüber hinaus gibt es Unterrichtsveranstaltungen, in denen Tätigkeiten ausgeübt werden, bei denen diese Richtlinien anzuwenden sind.

    Unterrichtssicherheit eingesehen am: 24.10.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schulleitung stellt sicher, dass die übertragenen Haushaltsmittel effizient eingesetzt werden.
    • Die Schulleitung stellt die zweckgerechte Verwendung von zusätzlich bereitgestellten Lehrerstellen, vor allem für Ganztag, Integration und Inklusion sicher.
    • Die Schulleitung sorgt für die Einhaltung von Regeln zum Arbeitsschutz, zur Unfallverhütung und zur Gesundheitsförderung.
    • Die Schulleitung erkennt Gestaltungsspielräume und füllt diese verantwortungsbewusst und rechtssicher aus.
    • Die Schulleitung sieht ihre Aufgabe in der optimalen Gestaltung von Prozessabläufen in der Schule.
    • Die Schulleitung sorgt für die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Aufgaben der Schule im Rahmen der Lehrerausbildung.
    • Die Schulleitung ist über die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen des Trägermodells von Ganztagsangeboten und Übermittagsbetreuung informiert und berücksichtigt dies bei ihren Planungen.
    • Die Schulleitung erkennt physische und psychische Belastungen sowie Gefahrenbereiche und veranlasst Maßnahmen zur Erhaltung der physischen und psychischen Gesundheit.
    • Die Schulleitung initiiert und begleitet auf der Grundlage schulrelevanter Gesundheitsschutzdaten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und der Gesundheitsförderung.
    Schlagwörter
    4.2.2 Die Organisations- und Verwaltungsprozesse werden nach den Prinzipien von Partizipation, Delegation und Transparenz gesteuert.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schulleitung handelt entsprechend einem professionellen Verständnis von Führungs- bzw. Leitungshandeln und reflektiert die eigene Rolle.
    • Die Schulleitung schafft übersichtliche Organisationsstrukturen und stellt planvolles und zielgerichtetes Verwaltungshandeln sicher.
    • Die Schulleitung richtet ihre Organisations- und Verwaltungsprozesse an Qualitätsmanagement-Prinzipien, wie z. B. Zielorientierung, Evaluation, Reflexion, aus.
    • Die Schulleitung sorgt für Controlling und stellt sicher, dass Vereinbarungen umgesetzt werden.
    • Die Schulleitung kooperiert in Ganztagsschulen mit der Ganztagskoordination außerschulischer Partner.
    • Die Schulleitung in Ganztagsschulen sorgt für Strukturen der Kooperation zwischen Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Fachkräften auch außerschulischer Partner.
    • Aufgaben und Zuständigkeiten innerhalb der Schule sind durch eine klare Geschäfts- und Aufgabenverteilung definiert und transparent.
    • Die schulischen Gremien sind aktiv in die Organisation und Verwaltung der Schule im Rahmen ihrer gesetzlich geregelten Mitwirkung eingebunden.
    • Die Kooperation mit Erziehungsberechtigten, schulischen Gremien, Schülerinnen und Schülern, der Schulaufsicht, dem Schulträger und außerschulischen Partnern und Institutionen ist systematisch und kontinuierlich angelegt.
    • Außerschulische Partner werden im Rahmen der schulgesetzlichen Bestimmungen in schulische Mitwirkungsgremien (z. B. Lehrerkonferenz, Schulkonferenz) einbezogen.
    Schlagwörter

4.3 Ressourcenplanung und Personaleinsatz

    4.3.1 Ressourcen werden planvoll, effektiv und effizient eingesetzt.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Gesunde Führung und gesunde Schule o.A. 2016 Gesunde Führung und gesunde Schule: Praxishandbuch für die Schulleitung. Stuttgart Dr. Josef Raabe Verlags-GmbH Gesundheitsmanagement ist eine Führungsaufgabe für Schulleitungen. Dazu gehören die Bewahrung und die Festigung der eigenen Gesundheit und die der Lehrkräfte.
    Dieses Praxishandbuch unterstützt Schulleiterinnen und Schulleiter darin,
    • ihr eigenes Befinden zu reflektieren, um Schlüsse für ihre Führungstätigkeit und ihr Wohlbefinden zu ziehen,
    • die Arbeitsbedingungen an der Schule mit Blick auf die Lehrerinnen und Lehrer zu analysieren, um gesundheitsbelastende Faktoren aufzuspüren,
    • mit dem Kollegium gemeinsam Schritte zur Veränderung einzuleiten und damit das Gesundheitsbewusstsein an Ihrer Schule zu gestalten und zu fördern.
    Link zur DNB eingesehen am: 09.09.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schulleitung sorgt für eine transparente Planung und Nutzung von Ressourcen.
    • Die Schulleitung berücksichtigt bei der Planung und Verwendung der Ressourcen pädagogische, ökonomische, ökologische und gesundheitliche Aspekte.
    • Die Schulleitung schöpft Möglichkeiten aus, Ressourcen orientiert am Schulprogramm und zur Weiterentwicklung der Schule zur Verfügung zu stellen.
    • Die Schulleitung kooperiert systematisch und vertrauensvoll in Fragen der Schulentwicklung mit dem Schulträger.
    • Die Schulleitung arbeitet bei der Personal- und Ressourcenplanung systematisch mit Schulaufsicht, Schulträger und – wo vorhanden – freien Trägern zusammen.
    • An der Schule wird bei der Beschaffung von Verbrauchsmaterial, Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen sowie Lebensmitteln auf ökologische Verträglichkeit und ökonomische Effizienz gleichermaßen geachtet.
    Schlagwörter
    4.3.2 Der Personaleinsatz ist vorausschauend geplant und orientiert sich an dem Erziehungs- und Bildungsauftrag und an den Konkretisierungen im Schulprogramm, auch im Hinblick auf die Vermeidung von Unterrichtsausfall.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Lehrkräfte mit Migrationshintergrund an berufsbildenden Schulen – Chancen nicht nur in Mangelfachrichtungen Herkner, Volkmar & Jahnke, Holger 2012 Lehrkräfte mit Migrationshintergrund an berufsbildenden Schulen – Chancen nicht nur in Mangelfachrichtungen.

    In spezifischen beruflichen Fachrichtungen oder Berufsfeldern wird immer wieder ein Mangel an Lehrkräften beklagt. Personen mit Migrationshintergrund stellen hierbei eine Zielgruppe dar, die gerade in „Mangelfachrichtungen“ personelle Engpässe verringern und damit helfen könnten, Ziele und Anforderungen der Schule zu erreichen. Darüber hinaus werden bei genauerer Betrachtung dieser Gruppe spezifische Potenziale als „change agents“ in einer multikulturellen Gesellschaft erkennbar. Bei diesem Themenaufriss werden Strategien diskutiert, mit deren Hilfe mehr Personen mit Migrationshintergrund als Lehrpersonal für berufsbildende Schulen gewonnen werden können.

    Link zur Webveröffentlichung eingesehen am: 21.11.2016
    Material zum Download:

    Lehrkräfte mit Migrationshintergrund.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schulleitung berücksichtigt bei der Personalplanung und dem Personaleinsatz Kompetenzen und Potenziale Einzelner.
    • Die Schulleitung überträgt Aufgaben an Lehrkräfte und weitere pädagogische Fachkräfte, auch mit Blick auf deren Entwicklungsmöglichkeiten.
    • Die Schulleitung plant den Einsatz des Personals so, dass durch inhaltlich sinnvoll ausgerichtete Vertretung Unterrichtsausfall vermieden wird.
    • Die Schulleitung vermeidet nach Möglichkeit den fachfremden Einsatz von Lehrkräften.
    • Die Schulleitung motiviert insbesondere Frauen zur Übernahme von weiterqualifizierenden Aufgaben und Leitungsaufgaben und unterstützt sie dabei.
    • Die Personalplanung berücksichtigt im Rahmen der schulischen Gegebenheiten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, besondere Belastungen durch zusätzliche Aufgaben sowie möglichst auch persönliche Bedürfnisse des Personals.
    • Der Einsatz der Fachkräfte außerschulischer Partner wird zwischen Schulleitung und dem jeweiligen Partner abgestimmt.
    Schlagwörter

4.4 Personalentwicklung

    4.4.1 Personalentwicklungsmaßnahmen sind auf Ziele und Anforderungen der Schule sowie auf die Weiterentwicklung des Personals ausgerichtet.
    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Fortbildungen für Lehrkräfte in NRW

    LVR-Zentrum für Medien und Bildung
    Bertha-von-Suttner-Platz 1
    40227 Düsseldorf
    Telefon: 0211 / 27404-3104


    E-Mail: info@medienberatung.nrw.de

    Im Portal "Suche.Fortbildung.NRW" können Lehrkräfte aus NRW alle Fortbildungen der Kompetenzteams NRW online einsehen und abrufen. Die Suchmaschine für Fortbildungen beinhaltet weiterhin die Angebote der Bezirksregierungen, privater und kirchlicher Anbieter sowie Informationen zu Angeboten von Verbänden, Universitäten und Vereinen. Link zum Portal eingesehen am: 27.09.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Auswahl stellt schulische Vorhaben und Projekte vor, die Anregungen für Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse geben sollen. Schulen, deren Beschreibung mit Zum Praxisbeispiel verlinkt ist, stehen auch als Ansprechpartner zur Verfügung und sind verantwortlich für die inhaltliche Darstellung.
    Teamentwicklung (Grundschule)

    Grundschule Wolperath-Schönau
    Schöneshofer Str. 6
    53819 Neunkirchen-Seelscheid
    02247 - 757 096
    195029@schule.nrw.de

    Melanie Schulz (Rektorin) Link zum Praxisbeispiel eingesehen am: 07.05.2018

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schulleitung initiiert und begleitet Prozesse der Personalentwicklung.
    • Die Schulleitung trifft mit Lehrkräften zur Personalentwicklung individuelle Verabredungen zu Aufgabenübernahme und Verantwortungsbereichen.
    • Die Schulleitung stärkt die Eigenverantwortung des Personals.
    • Die Schulleitung ermöglicht die Professionalisierung von Lehrkräften durch geeignete Qualifizierungen, auch zur Gewinnung schulischer Führungskräfte.
    • Die Schulleitung berücksichtigt bei der Delegation von Aufgaben Aspekte der Berufszufriedenheit und der persönlichen Bedürfnisse – im Sinne eines umfassenden Gesundheitsbegriffes.
    • Die Schulleitung berücksichtigt bei Personalentscheidungen Genderaspekte und interkulturelle Aspekte, z. B. Lehrkräfte mit Migrationshintergrund.
    • Die Schule stellt sicher, dass neu an die Schule kommendes Personal systematisch eingearbeitet wird.
    • Fachfremd eingesetzte Lehrkräfte werden von den jeweiligen Fachkolleginnen und -kollegen unterstützt.
    Schlagwörter

4.5 Fortbildung und Fortbildungsplanung

    4.5.1 Die schulische Fortbildungsplanung orientiert sich an den Vorgaben, den Zielsetzungen und Aufgabenstellungen der Schule sowie an den Qualifikationen und Entwicklungsbedarfen des Personals.
    Die Auswahl stellt schulische Vorhaben und Projekte vor, die Anregungen für Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse geben sollen. Schulen, deren Beschreibung mit Zum Praxisbeispiel verlinkt ist, stehen auch als Ansprechpartner zur Verfügung und sind verantwortlich für die inhaltliche Darstellung.
    Fortbildungskonzept der Gesamtschule Velbert-Mitte

    Städtische Gesamtschule Velbert-Mitte
    Poststraße 117-119
    42549 Velbert
    Telefon:02051 2990 

    189297@schule.nrw.de

    Das Fortbildungskonzept der Gesamtschule Velbert-Mitte legt den Schwerpunkt auf eine langfristige und nachhaltige Fortbildungsplanung. Die Entwicklung von Schulqualität und eine klare Zielorientierung stehen im Vordergrund und werden beispielhaft mit rechtlichen Rahmenbedingungen und konkreten Vorgehensweisen verknüpft.

    Antje Häusler

    Schulleiterin

    Telefon 02051 299-0

    antje.haeusler@gesamtschulevelbert.de  

    Link zum Praxisbeispiel eingesehen am: 08.01.2018

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Fortbildungsplanung ist an den Aufgaben und Zielperspektiven der Schule sowie an Ergebnissen schulinterner und externer Evaluation orientiert.
    • Die Schulleitung bewirtschaftet das Fortbildungsbudget nach Maßgabe des schulischen Fortbildungskonzepts und legt Rechenschaft über die Verausgabung der Mittel ab.
    • Die Schulleitung achtet darauf, dass die Lehrkräfte und die weiteren pädagogischen Fachkräfte sich regelmäßig zur Erhaltung und weiteren Entwicklung ihrer fachlichen und überfachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten fortbilden.
    • Die Schulleitung unterstützt die Entwicklung von Fortbildungsstrukturen im Sinne professioneller Lerngemeinschaften.
    • Lehrkräfte übernehmen Verantwortung für die Erhaltung und die weitere Entwicklung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten, indem sie sich fortbilden – auch im Selbststudium.
    • In der Schule findet ein Austausch über Positionen und Ergebnisse der aktuellen professionsbezogenen Forschung und Diskussion statt.
    • Die Schule legt bei ihrer Fortbildungsplanung Wert auf längerfristige Beratung und Begleitung der Schule.
    • Bei der Fortbildungsplanung steht die Fortbildung im Team bzw. die schulinterne Fortbildung im Vordergrund.
    • Erkenntnisse aus allen Fortbildungsmaßnahmen fließen systematisch in die schulische Arbeit ein.
    • Impulse aus der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung werden systematisch aufgegriffen und für die schulische Arbeit nutzbar gemacht.
    • Es gibt gemeinsame Fortbildungen von Lehrkräften und von Fachkräften außerschulischer Partner.
    • Schulen kooperieren im Rahmen ihrer Fortbildungsaktivitäten mit kommunalen Partnern, ggf. mit den Regionalen Bildungsbüros, den Schulnetzwerken und der örtlichen Wirtschaft (z. B. Betriebspraktika für Schulleitung und Lehrerschaft).
    Schlagwörter
    4.5.2 Die Mitglieder der Schulleitung qualifizieren sich weiter.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schulleitung nimmt an Fortbildungen teil, die sich an den Handlungsfeldern und Schlüsselkompetenzen für Leitungshandeln orientieren.
    • Die Schulleitung nimmt professionelle externe Angebote (Beratung, Supervision, Coaching) in Anspruch.
    • Die Schulleitung nutzt die Arbeit in Netzwerken für die eigene professionelle Weiterentwicklung.
    • Die Schulleitung tauscht sich in Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung in Netzwerken aus.
    • Die Schulleitung holt Leitungsfeedback ein und zieht daraus Konsequenzen.
    Schlagwörter

4.6 Lehrerausbildung

    4.6.1 Die Schule nimmt ihre Aufgaben im Bereich der schulischen Lehrerausbildung wahr.
    Der digitale Kompetenzrahmen für Lehrkräfte Europäische Kommission 2017 Der digitale Kompetenzrahmen für Lehrkräfte.

    Zukünftig wird die digitale Kompetenz in der Lehrerausbildung eine gewichtigere Rolle einnehmen als bisher.

    Der europäische Rahmen für digitale Kompetenz stellt einen allgemeinen Bezugs- und Orientierungsrahmen für Lehrende aller Bildungsebenen dar.

    Link zum Material eingesehen am: 06.09.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Lernen heißt, Flammen zu entzünden Kahl, Reinhard 2013 Lernen heißt, Flammen zu entzünden. Wirtschaft & Wissenschaft 03 42-47 Der Lehrerberuf hat in Deutschland ein schlechtes Image. Eine fatale Entwicklung, wie der Journalist und Erziehungswissenschaftler Reinhard Kahl findet. Denn Lehrkräfte sind wichtige Vorbilder. Doch um zu solchen zu werden, müssen sie hart arbeiten – vor allem an sich selbst. Neben einer kritischen Auseinandersetzung mit der Lehrerpersönlichkeit führt der Autor zahlreiche Beispiele auf, die die Bedeutung von vorbildlichem Lehrerverhalten für erfolgreiches Lernen belegen.
    Material zum Download:

    4.6.1_Kahl_Lernen heißt Flammen entzünden.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Einfach gut unterrichten Berner, Hans; Isler, Rudolf & Weidinger, Wiltrud 2018 Einfach gut unterrichten. Bern hep verlag ag

    Neben der Klärung 1. Was gehört zu gutem Unterricht?widmet sich das Buch den verschiedenen Möglichkeiten des Lernens. Aufgegriffen werden in weiteren Kapiteln die Inhalte Unterstützung,  Planung und Reflexion von Unterricht.

    In jedem Kapitel ist  zunächst eine Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und der Austausch hierüber mit Kolleginnen und Kollegen vorgesehen. Es werden aktuelle theoretische Erkenntnisse sowie Anwendungsvorschläge, Übungen und konkrete Beispiele angeboten.

    www.hep-verlag.de/media/import/preview/einfachgutunterrichten.pdf eingesehen am: 16.09.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Das schulische Ausbildungsprogramm greift die Standards der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung auf.
    • Das schulische Ausbildungsprogramm zeigt Vereinbarungen und Verfahren des schulischen Teils der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung auf.
    • Das schulische Ausbildungsprogramm ist mit dem des jeweiligen Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung abgestimmt.
    • Das schulische Ausbildungsprogramm ist mit dem Schulprogramm abgestimmt.
    • Das schulische Ausbildungsprogramm stellt sicher, dass Impulse aus der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung systematisch aufgegriffen und für die schulische Arbeit nutzbar gemacht werden.
    • Die Schule fördert die Professionalisierung der angehenden Lehrkräfte unter Beachtung der Grundsätze von Wissenschaftsorientierung, Standardorientierung, Handlungsorientierung und Personenorientierung.
    • Der Einsatz von Lehramtsanwärterinnen, Lehramtsanwärtern und Lehrkräften in Ausbildung berücksichtigt die Ausbildungsbedürfnisse.
    • Das Kerncurriculum für den Vorbereitungsdienst liegt der Ausbildungsarbeit der Schule zugrunde.
    • In der Ausbildung befindliche Personen werden begleitet, beraten und unterstützt.
    • Die Kompetenzen und Erfahrungen der in Ausbildung befindlichen Personen werden für die schulische Arbeit genutzt.
    • Die Schule tauscht sich systematisch mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung und der lehrerausbildenden Hochschule der jeweiligen Ausbildungsregion aus.
    Schlagwörter

4.7 Strategien der Qualitätsentwicklung

    4.7.1 Die Schul- und Unterrichtsentwicklung ist als systematischer Prozess angelegt.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Schulentwicklung wird als Einheit von Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung gesehen, die systematisch aufeinander bezogen werden.
    • Die Schule verfügt über Verfahren zur Steuerung ihrer Schulentwicklungsprozesse.
    • Die Schule orientiert ihr Qualitätsverständnis am Referenzrahmen Schulqualität NRW und richtet ihre schulprogrammatischen Entscheidungen und Ziele daran aus.
    • Die Schulleitung initiiert Schulentwicklungsprozesse und gewährleistet den Rahmen zur Weiterentwicklung.
    • Die Schulleitung achtet darauf, dass die schulischen Entwicklungsziele auf der Grundlage fachbezogener Planungsprozesse und Absprachen sowie umfassender Erfahrungsauswertung und durchgeführter interner und ggf. externer Evaluation weiterentwickelt werden.
    • Die Schule nimmt bei Bedarf externe Unterstützung in Anspruch, um ihre systematische Qualitätsentwicklung und -sicherung aufzubauen und zu verankern.
    • Im Schulprogramm legt die Schule die Leitbilder, Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen ihrer erzieherischen und unterrichtlichen Arbeit fest und formuliert Entwicklungsvorhaben, an denen zielgerichtet gearbeitet wird.
    • Die Weiterentwicklung der Schule wird im Rahmen der Schulprogrammarbeit mit dem Kollegium, der Schulaufsicht, den Erziehungsberechtigten, den Schülerinnen und Schülern und ggf. mit außerschulischen Partnern abgestimmt.
    • Das Schulprogramm wird regelmäßig unter Beteiligung der schulischen Gremien überprüft und fortgeschrieben.
    • Die Schule nutzt das Schulprogramm als wesentliches Steuerungsinstrument der Schulentwicklung.
    Schlagwörter
    4.7.2 Die Schule initiiert und steuert die Gewinnung der für die Schul- und Unterrichtsentwicklung relevanten Informationen und Daten.
    „Feedback ist keine Einbahnstraße“ Auswirkungen von Schülerfeedback auf die Unterrichtsqualität Pant, Prof. Dr., Hans Anand 2016 „Feedback ist keine Einbahnstraße“ Auswirkungen von Schülerfeedback auf die Unterrichtsqualität. Die Präsentation beleuchtet und evaluiert das Berliner Selbstevaluationsportal (SEP) und die Nutzung von Schülerfeedback.
    Material zum Download:

    Präsentation
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Methodenbox Selbstevaluaion. Die Methodenbox Selbstevaluation bietet Anregungen und konkrete Methodenvorschläge zur Selbstevaluation verschiedener Bereiche des Schullebens. Diese orientieren sich am Bremer Orientierungsrahmen Schulqualität. Link zum Material eingesehen am: 15.09.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule verfügt über ein Repertoire geeigneter Instrumente und Verfahren zur Informationsgewinnung und Evaluation sowie zur Auswertung und Reflexion erfahrungs- und empiriebasierter Schulentwicklung.
    • Die Evaluationsprozesse und -instrumente werden im Hinblick auf Aufwand und Ertrag, Handhabbarkeit und Tragfähigkeit der Ergebnisse reflektiert.
    • Informationen und Daten zu erreichten Lernständen, beispielsweise aus zentralen Vergleichsarbeiten bzw. Lernstandserhebungen, sowie zu Übergangsquoten, Abschlussquoten und Versetzungsquoten werden systematisch einbezogen.
    • Die Schule erhebt schulrelevante Daten, z. B. durch Befragungen, Auswertung von Lernerfolgsüberprüfungen und Leistungsbewertungen sowie Auswertungen von Dokumenten.
    • Die Schule führt Bestandsaufnahmen schulischer Prozesse anlassbezogen oder zu vereinbarten Terminen durch.
    • Bei Verfahren der Datengewinnung und Evaluation werden die für das jeweilige Erkenntnisinteresse relevanten Gruppen informiert und beteiligt.
    • Ergebnisse und Erfahrungen werden dokumentiert und kommuniziert.
    Schlagwörter
    4.7.3 Die Schule entwickelt auf der Basis der ihr zur Verfügung stehenden Informationen und Daten Zielperspektiven und verfolgt diese zur Sicherung und Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule analysiert interne und externe Daten und Ergebnisse, u. a. der Qualitätsanalyse, gleicht diese miteinander ab und verständigt sich über Entwicklungsschwerpunkte, einzuleitende Prozesse und Strategien.
    • In den Fachkonferenzen/Bildungsgangkonferenzen und ggf. Steuergruppen werden Vereinbarungen und Absprachen über die Sicherung und Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität getroffen.
    • Informationen und Daten zu erreichten Lernständen, beispielsweise aus zentralen Vergleichsarbeiten bzw. Lernstandserhebungen, sowie zu Übergangsquoten, Abschlussquoten und Versetzungsquoten werden systematisch ausgewertet und genutzt.
    • Das Arbeiten an und das Erreichen von Zielen zur Entwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität werden systematisch reflektiert.
    • Die Umsetzung und die Wirksamkeit von Maßnahmen werden reflektiert und Maßnahmen ggf. überarbeitet bzw. neu entwickelt.
    • Die Schulleitung achtet darauf, dass vereinbarte Konsequenzen umgesetzt werden, und sorgt für ein entsprechendes Controlling.
    Schlagwörter

Zum Seitenanfang