Logo Qualitäts- und Unterstützungsagentur - Landesinstitut für Schule
PDF

2 Inhaltsbereich Lehren und Lernen

Das Lehren und Lernen im Fachunterricht, in Projekten und weiteren Vorhaben wie auch im gestalteten Schulleben machen den Kernbereich der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit aus. Orientiert an Vorgaben, insbesondere zu den zu erreichenden Ergebnissen und Standards, sind die Prozesse und Lernarrangements in hohem Maße von der eigenverantwortlichen Schule beeinflussbar und bezogen auf die Situation der Schule und der jeweiligen Lerngruppen planvoll zu gestalten.
Die Qualitätsaussagen im Inhaltsbereich Lehren und Lernen greifen sowohl umfassend Ergebnisse der Bildungs-, Lehr- und Lernforschung auf als auch die Vorstellungen und Konzepte zu "gutem, erfolgversprechendem Unterricht", die in der aktuellen Diskussion um Schulqualität einen breiten Konsens finden.
Eine Schlüsselstellung nehmen in diesem Inhaltsbereich die Ergebnis- und Kompetenzorientierung ein, da sie sich grundlegend auf die Gestaltung des Unterrichts und des Lehrens und Lernens in allen Handlungsbereichen der Schule auswirken. Die in den Dimensionen dieses Inhaltsbereichs zusammengestellten Qualitätsaussagen verdeutlichen, dass sich mit der Kompetenzorientierung die Perspektive der pädagogischen Verantwortung verlagert, indem nicht mehr die Frage im Mittelpunkt steht, was im Unterricht durchgenommen wurde, sondern was die Schülerinnen und Schüler durch die entsprechenden Lernarrangements lernen und letztlich tatsächlich gelernt haben. Dies hat Auswirkungen auf didaktisch-methodische Zugänge und Verfahren und rückt die Lernentwicklung jeder und jedes Einzelnen und die Möglichkeiten ihrer Förderung in den Mittelpunkt. Es gilt, Lernarrangements wie auch spezifische Verfahren und Maßnahmen der Förderung so zu gestalten, dass Schülerinnen und Schüler ihre Potenziale entwickeln und ausschöpfen und die Ziele auch tatsächlich erreichen können. Dies beschränkt sich nicht auf den Fachunterricht, sondern erweitert die Perspektive auf die schulische Lernkultur mit all ihren Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten und Angeboten.
Anspruch und Auftrag zur individuellen Förderung und zur Gestaltung inklusiver Bildung sind in diesem umfassenden Verständnis grundlegende Bestandteile der Gestaltung aller Lehr- und Lernprozesse und werden daher nicht in einer eigenen Dimension zusammengeführt. In der Dimension Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität finden sie zwar besondere Berücksichtigung, ohne dadurch jedoch ihre Relevanz in den anderen Dimensionen und Inhaltsbereichen zu verlieren.

2.1 Ergebnis- und Standardorientierung

    2.1.1 Die Lehr- und Lernprozesse sind an den zu erzielenden Ergebnissen und Wirkungen ausgerichtet, wie sie im Schulgesetz, in Richtlinien, Lehrplänen und weiteren Vorgaben zu pädagogischen und gesellschaftlich bedeutenden Aufgabenbereichen ausgewiesen sind.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule nimmt ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag in allen Bereichen des Fachunterrichts, in Projekten, außerunterrichtlichen Angeboten, bei der Gestaltung des Schullebens und in Lernortkooperationen wahr.
    • Die Schule nimmt ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag wahr, indem sie die Lernprozesse kontinuierlich und systematisch auch auf umfassende Persönlichkeitsentwicklung ausrichtet.
    • Die Schule fördert den Aufbau fachlicher, sozialer, sprachlicher, personaler sowie metakognitiver Kompetenzen.
    • Die Ziele fachbezogener Lehr- und Lernprozesse orientieren sich an den zu entwickelnden Kompetenzen und an den ausgewiesenen obligatorischen Inhalten der Lehrpläne.
    • Im Berufskolleg orientieren sich die Ziele der Lehr- und Lernprozesse darüber hinaus an der Vermittlung einer umfassenden beruflichen, gesellschaftlichen und sozialen Handlungskompetenz und an den in den Lehrplänen ausgewiesenen Inhalten.
    Schlagwörter
    2.1.2 Die Schule entwickelt ihre schulinternen Vorgaben und setzt sie um.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule berücksichtigt bei der Entwicklung ihrer schulinternen Vorgaben die Regelungen des Schulgesetzes.
    • In Fachkonferenzen bzw. Bildungsgangkonferenzen werden die schulinternen Vorgaben gemeinsam im Rahmen der Gremienarbeit entwickelt und beschlossen.
    • Die schulinternen Vorgaben belassen im Sinne des Schulgesetzes den Lehrkräften einen pädagogisch-didaktischen Gestaltungsspielraum.
    • Die schulinternen Vorgaben werden bei der Planung und der pädagogisch-didaktischen Gestaltung beachtet und umgesetzt.
    • Absprachen und Regelungen im Rahmen der schulinternen Vorgaben werden evaluiert und regelmäßig aktualisiert.
    • Die schulinternen Vorgaben sind Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und außerschulischen Partnern zugänglich.
    Schlagwörter
    2.1.3 Die schulinternen Lehrpläne konkretisieren die verbindlichen Vorgaben bezogen auf die Situation der Schule.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die schulinternen Lehrpläne sind so angelegt, dass die Obligatorik der Lehrpläne (Kompetenzen, verbindliche inhaltliche Schwerpunkte) bzw. der kompetenzorientierten Bildungspläne in den Berufskollegs umgesetzt wird.
    • Die schulinternen Lehrpläne greifen im Sinne des Bildungs- und Erziehungsauftrages, wie er in den Vorgaben insgesamt definiert ist, auch soziale und personale Kompetenzen auf.
    • Die schulinternen Lehrpläne stellen Bezüge zu schulischen Rahmenbedingungen, zum Schulprogramm und zu außerschulischen Partnern her.
    • Die schulinternen Lehrpläne ordnen den Jahrgangsstufen, den Phasen des Bildungsgangs oder dem gesamten Bildungsgang Unterrichtsvorhaben zu.
    • Die schulinternen Lehrpläne belassen Anpassungsmöglichkeiten an individuelle Potenziale, an das Lernniveau der Lerngruppen und die spezifischen Lernbedingungen sowie Beteiligungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler.
    • Die schulinternen Lehrpläne beinhalten grundlegende didaktisch-methodische Vereinbarungen.
    • Die von den Fachkonferenzen bzw. Bildungsgangkonferenzen beschlossenen Grundsätze der Leistungsbewertung werden in die schulinternen Lehrpläne aufgenommen.
    • Die Schule unterstützt fächerübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten, indem Verbindungen zwischen den einzelnen schulinternen Fachlehrplänen hergestellt werden (z. B. Jahrgangspartituren, schulisches Lesecurriculum).
    • In schulinternen Lehrplänen sind Bezüge zwischen außerunterrichtlichen Lernangeboten, Fachunterricht bzw. Unterrichtsvorhaben und Ganztagsangeboten hergestellt.
    • Außerschulische Lernorte und Angebote werden in die schulinternen Lehrpläne einbezogen. Im Berufskolleg sind sie wesentlicher Bestandteil der Lernortkooperation und mit den außerschulischen Partnern abgestimmt.
    Schlagwörter
    2.1.4 Die Schule definiert im Schulprogramm ihre Leitbilder und Standards des Lehrens und Lernens sowie die zu erzielenden Ergebnisse und orientiert ihre schulische Arbeit daran.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Das Schulprogramm berücksichtigt die Rahmenbedingungen des schulischen Umfeldes.
    • Die im Schulprogramm dokumentierten Vereinbarungen zu didaktisch-pädagogischen Grundsätzen werden bei der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen im Fachunterricht und in anderen Lehr- und Lernangeboten berücksichtigt.
    • Die Gestaltung des Lehrens und Lernens orientiert sich an den im Schulprogramm dokumentierten Ziel- und Verfahrensvereinbarungen.
    • Das Schulprogramm dokumentiert die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.
    • Die Schule legt im Schulprogramm besondere Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen ihrer pädagogischen Arbeit unter Berücksichtigung regionaler Bildungsangebote fest.
    Schlagwörter

2.2 Kompetenzorientierung

    2.2.1 Die individuelle Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler steht im Zentrum der Planung und Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Das Lehren und Lernen orientiert sich an einem komplexen Kompetenzbegriff, der Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Motivation, Haltungen und Bereitschaften umfasst.
    • Die pädagogisch-didaktische Planung orientiert sich an den zu entwickelnden und den von den Schülerinnen und Schülern bereits erreichten Kompetenzen.
    • Kurzfristige Lernziele werden zu längerfristigem Kompetenzaufbau verbunden.
    • Die Lehrkräfte fühlen sich für die Kompetenzentwicklung und die erreichten Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler verantwortlich.
    • Schülerinnen und Schüler sind über die Ziele, ihre Lernschritte und ihren bereits erreichten Lernstand so informiert, dass sie Mitverantwortung für ihre Lernprozesse und Ergebnisse übernehmen können.
    • Schülerinnen und Schüler werden unterstützt, ihr Lernen aktiv zu gestalten, ihre Lernprozesse einzuschätzen und Lernstrategien zu entwickeln.
    • Lehrkräfte verstehen sich als "Evaluierende" und "Aktivierende" der unterrichtlichen Lernprozesse.
    Schlagwörter
    2.2.2 Lehr- und Lernprozesse sind herausfordernd und kognitiv aktivierend.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Lernzugänge, Lernprozesse und Inhalte sind motivierend und berücksichtigen emotionale Aspekte des Lernens als Grundlage kognitiver Aktivierung.
    • Bei der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen werden aktuelle didaktische sowie lern- und entwicklungspsychologische Aspekte berücksichtigt.
    • Die Ziele, Aufgaben und Impulse in Lehr- und Lernprozessen sind herausfordernd.
    • Die Lehr- und Lernprozesse sind so gestaltet, dass sie problemorientiert, anwendungs- und erfahrungsbezogen sind.
    • Lehr- und Lernprozesse gehen von relevanten Problemstellungen aus, insbesondere im Berufskolleg auch von beruflichen Problemstellungen.
    • Lehr- und Lernprozesse im Berufskolleg berücksichtigen bereits erworbene betriebliche Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler.
    • Die Lehr- und Lernprozesse sind so gestaltet, dass das Selbstbewusstsein der Lernenden gestärkt, realistische Selbstwirksamkeitserwartungen aufgebaut und zunehmend eigenverantwortliches Lernen entwickelt werden.
    • Lernzugänge und Inhalte sind anschlussfähig.
    • Es gibt von Leistungsdruck entlastete Lern- und Arbeitsphasen, wie z. B. das Erproben, Experimentieren oder Suchen nach Lösungen.
    • Unterschiedliche Lernzugänge werden entsprechend den Zielen, Inhalten und Lernvoraussetzungen durch Methodenvielfalt und den Einsatz von Medien und Arbeitsmitteln eröffnet.
    • In Lehr- und Lernprozessen wird konstruktiv mit Fehlern umgegangen.
    Schlagwörter
    2.2.3 Der Einsatz von Medien und die Gestaltung der Lernumgebung unterstützen den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler.
    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Medienkompetenzportal NRW

    Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
    Zollhof 2
    40221 Düsseldorf
    0211 - 770 070
    info@lfm-nrw.de

    Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat den gesetzlichen Auftrag, Medienkompetenz im Land zu fördern und die Medienerziehung zu unterstützen. Die Mediennutzerinnen und -nutzer sollen dadurch befähigt werden, selbstbestimmt, kreativ und verantwortlich mit den elektronischen Medien umzugehen und an der Informationsgesellschaft gleichberechtigt und barrierearm teilzuhaben. Um dieser Aufgabe nachzukommen, führt die LfM selbst Projekte der Medienerziehung und -bildung und der Förderung von Medienkompetenz durch. Zum Auftrag der LfM gehört es zudem, einen Beitrag zur Vernetzung von Projekten zur Förderung von Medienkompetenz und -erziehung in NRW zu leisten und eine Institutionen übergreifende Zusammenarbeit zu fördern (vgl. hierzu §§ 39 und 88 LMG NRW).

    Link zum Portal eingesehen am: 20.04.2018

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Lernumgebung ist bezogen auf die jeweiligen Inhalte, Vorgehensweisen und Ziele angemessen gestaltet.
    • Arbeitsmaterialien sind aktuell, angemessen aufbereitet und stehen vollständig zur Verfügung.
    • Verschiedene digitale und nicht digitale Medien werden funktional und zielführend eingesetzt.
    • Die Schule stellt sicher, dass Schülerinnen und Schülern verschiedene Informationsquellen und Recherchemöglichkeiten offenstehen.
    Schlagwörter
    2.2.4 Die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen wird auf zunehmend selbstständiges und selbstreguliertes Lernen ausgerichtet.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Schülerinnen und Schüler werden in die Gestaltung der Lernarrangements einbezogen.
    • Unter Berücksichtigung heterogener Lernvoraussetzungen und Lernbedingungen werden angemessene Formen kooperativen Lernens sowie selbstständigen Arbeitens ermöglicht.
    • Es werden sukzessive Gelegenheiten für selbstständiges Arbeiten mit eigenständigen Planungsprozessen (z. B. Ziel- und Methodenreflexionen, formative Prozessanalysen) eröffnet.
    • Regelmäßig werden im Hinblick auf Selbstständigkeit und Selbstregulation Rückmeldungen zu Lernfortschritten und -ergebnissen gegeben.
    Schlagwörter

2.3 Lern- und Bildungsangebot

    2.3.1 Die Schule gestaltet ein differenziertes und standortgerechtes unterrichtliches Angebot.
    Die Auswahl stellt schulische Vorhaben und Projekte vor, die Anregungen für Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse geben sollen. Schulen, deren Beschreibung mit Zum Praxisbeispiel verlinkt ist, stehen auch als Ansprechpartner zur Verfügung und sind verantwortlich für die inhaltliche Darstellung.
    Laborschule Bielefeld: Demokratie an Schule gestalten - Die Laborschule Bielefeld Laborschule - Versuchsschule des Landes NRW
    Universitätsstraße 21
    33615 Bielefeld
    0521 - 10 66 990
    Es werden Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung aufgezeigt, die die individuelle Profilbildung von Schülerinnen und Schülern unterstützt. Link zum Material eingesehen am: 26.01.2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Das unterrichtliche Angebot orientiert sich an Richtlinien, Lehrplänen und weiteren Vorgaben zu pädagogischen und gesellschaftlich bedeutenden Aufgabenbereichen.
    • Das unterrichtliche Angebot wird im Hinblick auf die Situation der Schule (z. B. Schülerinnen und Schüler, Lernorte, Kooperationsmöglichkeiten) konkretisiert und ausgestaltet.
    • Die Schule hält fachliche Lernangebote vor, die den Schülerinnen und Schülern individuelle Profilbildungen ermöglichen.
    • Die Schule gestaltet auch fächerverbindende und fachübergreifende Lern- und Bildungsangebote, z. B. in Form von Projektarbeit oder Epochenunterricht.
    • Für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lern- und Förderbedarfen sowie besonderen Potenzialen gibt es auch unterrichtsgebundene Lernangebote.
    Schlagwörter
    2.3.2 Die Schule hat ein vielfältiges Lern- und Bildungsangebot.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Gestaltung des Lern- und Bildungsangebotes orientiert sich an den schulprogrammatischen Vereinbarungen und Entscheidungen.
    • Die Schule bietet Möglichkeiten komprimierter bzw. beschleunigter Bildungsverläufe für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sowie Angebote zur Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten.
    • Auch außerunterrichtliche Angebote geben den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, im Laufe der Schulzeit verschiedene künstlerische, naturwissenschaftliche, sprachliche, technische, mediale oder sportliche Lern- und Könnenserfahrungen zu machen.
    • Die Schule eröffnet den Schülerinnen und Schülern Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten durch Mitwirkung, Verantwortungsübernahme und Gestaltungsmöglichkeiten.
    • Schulische Angebote umfassen auch Präventionsmaßnahmen in verschiedenen Themenbereichen.
    • Kooperationen und Vernetzungen ermöglichen den Schülerinnen und Schülern weitergehende Lern- und Erfahrungsangebote (z. B. Schüleraustausch, Netzwerkarbeit, Betriebserkundungen, internationale Kontakte).
    • Den Schülerinnen und Schülern wird der Erwerb von Zusatzqualifikationen wie z. B. Sprachzertifikaten oder Streitschlichter ermöglicht.
    Schlagwörter

2.4 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung

    2.4.1 In der Schule werden Grundsätze der Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung festgelegt und beachtet.
    Die Portfolio Methode im Unterricht. Rainer Lemaire o.J. Für Schulen und Fächer, die sich mit vielfältigen Leistungsberwertungskonzepten auseinandersetzen möchten, kann das Material ein Leitfaden für die Portfolioarbeit sein. Es werden Anwendebeispiele mithilfe fundierter Literatur vorgestellt. Link zum Arbeitsmaterial eingesehen am: 09.06.2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Laborschule Bielefeld: Kinder zeigen, was sie können und was sie gelernt haben Hecker, Ulrich 2014 Kinder zeigen, was sie können und was sie gelernt haben. Grundschulverband - Herbsttagung, Laborschule Bielefeld 14.11.2015. Auf der Herbsttagung des Grundschulverbandes am 14./15.11.2014 wurde eine Resolution unter der Überschrift "Unsere Schulen brauchen eine pädagogische Leistungskultur" verabschiedet. Der PowerPoint-Vortrag von Ulrich Hecker zeigt die Zusammenhänge der Veränderung von Schule und Gesellschaft (Leitideen: Demokratisierung und Inklusion) und der Notwendigkeit einer Reform der Leistungsbewertung auf. Es erfolgt eine Darstellung des Konzepts der pädagogischen Leistungskultur mit konkreten Arbeitsaspekten und verschiedenen Überprüfungsformen für die Praxis, die die Breite der zu entwickelnden Kompetenzen berücksichtigen. Für die (Weiter-)Entwicklung der Grundsätze zur Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung im Sinne eines schulinternen Leistungskonzepts werden zahlreiche Anregungen gegeben, die auch für andere Schulformen nutzbar sind. Link zur Präsentation eingesehen am: 02.05.2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Laborschule Bielefeld: Laborschule Portfolio Britta Cerulla
    Universitätsstr. 21
    33615 Bielefeld
    0521 - 10 66 990
    britta.cerulla@uni-bielefeld.de

    Im Rahmen eines Forschungsprojekts mit der Laborschule Bielefeld ist dieses Portalangebot entstanden. Portfolioarbeit stellt mit der Perspektive, verschiedene Überprüfungsformen einzusetzen, eine Möglichkeit dar. Auf diesen Seiten findet sich eine Vielfalt an Informationen und Materialien rund um die Portfolioarbeit. Neben einer grundlegenden Darstellung, was unter einem Portfolio verstanden wird, werden auch Arbeitsschwerpunkte der Forschungsgruppe vorgestellt. Zudem finden sich Beispiele und Materialien, die den Austausch über Lernprozesse und Lernberatung unterstützen.

    Link zum Projekt eingesehen am: 02.05.2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Grundkurs Schulrecht III – Zentrale Fragen zur Leistungsbeurteilung und zum Prüfungsrecht Böhm, Thomas 2015 Grundkurs Schulrecht III – Zentrale Fragen zur Leistungsbeurteilung und zum Prüfungsrecht. Kronach Link Luchterhand Der dritte Teil des „Grundkurses Schulrecht“ bezieht sich auf die bundesweit geltenden rechtlichen Grundlagen und Grundbegriffe zu den Themen Leistungsbeurteilung und Prüfungsrecht. Wie auch in den ersten beiden Werken werden Fallbeispiele mit Aussagen aus der Rechtsprechung näher erläutert. Link zur FIS Bildung Literaturdatenbank eingesehen am: 21.05.2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Laborschule Bielefeld: Themenheft: Kinder(n) zeigen, was sie können Grundschulverband (Hrsg.) 2015 Themenheft: Kinder(n) zeigen, was sie können. Beiträge zur Praxis pädagogischer Leistungskultur. Grundschule aktuell 129 Die ersten sechs Artikel der Zeitschrift befassen sich mit der Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels bei der Notengebung. Die neue Lernkultur einer zeitgemäßen Schule erfordert eine pädagogische Leistungskultur. Der anschließende Praxisteil bietet Berichte und Beispiele für einen pädagogischen Umgang mit Schülerleistungen. Es werden z. B. die Erfahrungen der Laborschule Bielefeld "40 Jahre Lernen ohne Noten" oder auch Lernlandkarten als Basis der Lerndokumentation dargestellt, die Anregungen für die Erarbeitung von Grundsätzen der Leistungsbewertung in den Fachkonferenzen bieten. Link zum Inhaltsverzeichnis der Zeitschrift eingesehen am: 06.03.2017Zur Leseprobe

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Grundsätze der Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung werden in Fachkonferenzen bzw. Bildungsgangkonferenzen vereinbart und entsprechend umgesetzt.
    • Die vereinbarten Grundsätze der Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung entsprechen den Vorgaben in den Lehrplänen und sind Bestandteil der schulinternen Lehrpläne.
    • Es werden unterschiedliche Überprüfungsformen eingesetzt, sodass die Breite der zu entwickelnden Kompetenzen berücksichtigt wird.
    • Die Leistungserwartungen sowie Verfahren und Kriterien der Überprüfung und Bewertung sind allen Beteiligten transparent.
    Schlagwörter
    2.4.2 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung sind so angelegt, dass sie die Lernentwicklung bzw. den Lernstand der Schülerinnen und Schüler angemessen erfassen und Grundlage für die weitere Förderung der Schülerinnen und Schüler sind.
    Wie kann Schulaufsicht die Nutzung von Lernstandserhebungen unterstützen? Kooperation und Professionalisierung in moderierten Netzwerken von Fachkonferenzen Butzke-Rudzynski, Martina & Bachorz, Klaudia 2013 Wie kann Schulaufsicht die Nutzung von Lernstandserhebungen unterstützen? Kooperation und Professionalisierung in moderierten Netzwerken von Fachkonferenzen. Pädagogik 65 12 44-47 Der Artikel beschreibt ein Modell der moderierten Netzwerkarbeit zur Nutzung von Lernstandserhebungen. Hierbei handelt es sich um ein Modell der Schulaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg, um Schulen in den Prozessen der Nutzung zu unterstützen. Moderierte Nezwerke von Fachkonferenzen sollen helfen, systematisch die Kooperation und Professionalisierung zur Schul- und Unterrichtsentwicklung zu unterstützen. Link zur FIS-Bildung Literaturdatenbank eingesehen am: 20.06.2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Verschiedenheit nutzen 2: Umgang mit Leistung und Schulentwicklung von der Groeben, Annemarie 2014 Verschiedenheit nutzen 2: Umgang mit Leistung und Schulentwicklung. Berlin Cornelsen Die Autorin betrachtet Leistung im Spannungsfeld von Inklusion und Exzellenz. Das Buch setzt sich mit Möglichkeiten eines humanen, pädagogisch bewussten Umgangs mit Leistung auseinander. Neben Grundfragen und der Darstellung des aktuellen Diskussionsstands in der Pädagogik, geht die Autorin in den folgenden Kapiteln auf Lösungsansätze in der Praxis ein. Es wird u. a. auf faire Leistungsanforderungen, die Verankerung von Diagnostik und Beratung sowie Bewertungsinstrumente eingegangen. Kapitel 7 gibt Impulse für die Schulentwicklungsarbeit. Link zur FIS Bildung Literaturdatenbank eingesehen am: 06.03.2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Korrekturen und Kommentierungen von Überprüfungen geben Aufschluss über den Stand der individuellen Lernentwicklung und sind Lernenden Hilfen für das weitere Lernen.
    • Die Leistungsbewertung im Rahmen der zieldifferenten Förderung sowie im zielgleichen Unterricht erfolgt in einer potenzialorientierten und nicht diskriminierenden Form.
    • Die Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrem Bildungsgang mit Aufgabentypen, Aufgabenformaten und Aufgabenstellungen der Zentralen Prüfungen 10, der zentralen Klausuren am Ende der gymnasialen Einführungsphase, des Zentralabiturs bzw. der Prüfungen im Bereich der beruflichen Bildung vertraut gemacht.
    • Ergebnisse aller Lernstands- und Lernerfolgsüberprüfungen sind Anlass, die Zielsetzungen und Methoden des Unterrichts zu überprüfen und gegebenenfalls zu modifizieren.
    Schlagwörter

2.5 Feedback und Beratung

    2.5.1 Lernentwicklungs- und Leistungsrückmeldungen sind systematisch in Feedbackprozesse eingebunden.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schülerinnen und Schüler werden bei der Analyse und Reflexion ihrer Lernprozesse kontinuierlich durch Feedback unterstützt und können auf dieser Grundlage ihr eigenes Lernen reflektieren und Lernstrategien entwickeln.
    • Selbsteinschätzungen der Schülerinnen und Schüler zu ihren Lernständen und den Lernprozessen werden eingeholt und Lehrkräfte geben dazu Feedback.
    • Rückmeldungen zu Lernerfolgsüberprüfungen und Leistungsbewertungen werden so gestaltet, dass sie eine Hilfe für weiteres Lernen darstellen.
    • Schülerinnen und Schüler erhalten prozessbegleitendes Feedback über ihre Stärken und Schwächen mit dem Ziel der Lernberatung und Förderung.
    • Schülerinnen und Schüler erhalten auf der Grundlage eines systematischen Austausches der Lehrkräfte regelmäßig Rückmeldungen zu ihrer personalen und sozialen Kompetenzentwicklung.
    Schlagwörter
    2.5.2 Die Wahrnehmungen und Einschätzungen der Schülerinnen und Schüler zur Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse, zu Zielen und Inhalten sowie zu ihren eigenen Lernprozessen werden ernst genommen und berücksichtigt.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schülerinnen und Schüler erhalten systematisch Möglichkeiten, den Lehrkräften zu unterrichtlichen Prozessen und Inhalten wie auch zu ihren eigenen Lernfortschritten, -schwierigkeiten und -prozessen Feedback zu geben.
    • Verfahren und Schwerpunkte des Schülerfeedbacks werden gemeinsam von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern vereinbart.
    • Das Schülerfeedback wird gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ausgewertet und Konsequenzen werden gemeinsam entwickelt.
    • Für Schülerinnen und Schüler gibt es sowohl anonymisierte als auch nicht anonymisierte Verfahren des Feedbacks, die regelmäßig zum Einsatz kommen.
    Schlagwörter
    2.5.3 Die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten und ggf. Ausbildungsbetriebe werden systematisch in Lern- und Erziehungsangelegenheiten beraten.
    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Zentrum für SchulpsychologieLandeshauptstadt Düsseldorf Stefan Drewes, Leiter des Zentrums für Schulpsychologie
    Zentrum für Schulpsychologie
    Willi-Becker-Allee 10
    40200 Düsseldorf
    schulpsychologie@duesseldorf.de
    0211 - 899 53 40
    Das Portal wenden sich mit vielfältigen Informationen an Alle an Schule Beteiligten. Der Ansatz geht über die Beratung vor Ort hinaus. Das Portal gibt Hinweise zu grundlegenden Fragen schulischer Beratung. Link zum Portal eingesehen am: 31.03.2015

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Regionale Schulberatungsstelle West Münsterland/Kreis Borken - Beratung in der Schule Regionale Schulberatungsstelle des Kreises Borken
    Burloer Str. 93
    46325 Borken
    02861 - 822 527
    www.rsb-borken.de
    Die Website der regionalen Schulberatungsstelle West Münsterland Kreis Borken stellt verschiedene Informationsseiten rund um die Beratungstätigkeit an Schulen (Konzeptaufbau, Tätigkeitsfeld Beratungslehrer, Gesprächsführung) in verschiedenen Rubriken zur Verfügung. Materialien und Hintergrundinformationen werden zum Download bereitgestellt. Link zum Portal eingesehen am: 11.12.2014

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Auswahl stellt schulische Vorhaben und Projekte vor, die Anregungen für Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse geben sollen. Schulen, deren Beschreibung mit Zum Praxisbeispiel verlinkt ist, stehen auch als Ansprechpartner zur Verfügung und sind verantwortlich für die inhaltliche Darstellung.
    Lerncoaching Friedrich-Ebert-Gymnasium Bonn Friedrich-Ebert-Gymnasium Bonn
    Ollenhauerstraße 5
    53113 Bonn
    0228 - 777520
    Sr helfen Srn

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    "Komm mit!" - Entwicklung eines Beratungskonzeptes.(Gymnasium) Gymnasium Pesch
    Schulstr. 18
    50767 Köln
    0221 - 990 910
    185437@schule.nrw.de
    Das Ganztags-Gymnasium Köln-Pesch stellt in dieser Präsentation die "Entwicklung eines Beratungskonzeptes" im Rahmen des "Komm-mit!-Projektes" des Landes NRW vor. Es soll verhindernl, dass Schülerinnen uns Schüler eine Klasse wiederholen müssen. Das Konzept basiert auf den zwei Säulen: "Workshops", in denen "fachliche Defizite" behoben werden sollen, und der "Lernberatung", die sich um "sonstige Ursachen" kümmert. Durchführende Personen sind Lehrkräfte, die als Lernberater ausgebildet sind. Link zum Material auf der Homepage der Schule eingesehen am: 09.12.2014

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Themenheft: Lerncoaching 2009 Themenheft: Lerncoaching. Lernende Schule 45 Das Themenheft widmet sich dem Lerncoaching und zeigt Möglichkeiten der Schülerberatung sowie der Gestaltung von Lernarrangements auf, um Schülerinnen und Schülern auch in kritischen Situationen in ihrem selbstgesteuerten und eigenverantwortlichen Lernen zu unterstützen. Link zum Inhaltsverzeichis eingesehen am: 27.11.2014

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Lernberatung ist konzeptionell an der Schule verankert.
    • Lernausgangsanalysen, Lernprozessbeobachtungen, Lernstandsüberprüfungen und Schülerfeedback sind wesentliche Grundlagen individueller Beratung.
    • Die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten werden über den Lernstand und die Lernentwicklungen in fachlichen und überfachlichen Bereichen informiert und beraten.
    • Schülerinnen und Schüler werden von ihren Lehrkräften beraten und individuell unterstützt, eigene Stärken und Interessen zu vertiefen und sich für fremde Themen und Herausforderungen zu öffnen.
    • Die Informationen über den individuellen Lernstand und die Lernentwicklung sind adressatengerecht und verständlich.
    • Die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten werden frühzeitig zu Fragen der Schullaufbahn und des weiteren Bildungswegs beraten.
    • Schule und Erziehungsberechtigte und ggf. Ausbildungsbetriebe arbeiten in Lernangelegenheiten und Erziehungsfragen zusammen.
    • Die Schule unterstützt Erziehungsberechtigte, indem sie außerschulische Beratungsmöglichkeiten aufzeigt und mit Jugendhilfe, Selbsthilfeorganisationen, sozialen Dienstleistern zusammenarbeitet.
    Schlagwörter
    2.5.4 Die Schülerinnen und Schüler werden systematisch unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten und ggf. von Ausbildungsbetrieben im Hinblick auf ihre jeweiligen weiteren Laufbahnmöglichkeiten informiert und beraten.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Laufbahnberatung ist in der Schule konzeptionell verankert.
    • Die Schule stellt sicher, dass den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten, die das deutsche Bildungssystem nicht hinreichend kennen, verwertbare Informationen und Beratungen zur Verfügung stehen.
    • Die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten werden zu Möglichkeiten der Berufsorientierung und Studienwahl beraten.
    Schlagwörter
    2.5.5 Die Schule verfügt über ein Übergangsmanagement in andere Schulen, in berufliche oder universitäre Ausbildung.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Übergänge der Schülerinnen und Schüler zwischen Kindertageseinrichtung und Schule, verschiedenen Bildungsgängen, Schulstufen und verschiedenen Schulformen, zwischen Schule und Beruf sowie zwischen Schule und Hochschule werden beratend begleitet.
    • Die Schule kooperiert mit Schulen anderer Schulformen, z. B. mit Grundschulen und weiterführenden Schulen, insbesondere im Bereich des Übergangsmanagements.
    • Die Schule kooperiert mit aufnehmenden Institutionen, damit begonnene Bildungs- und Erziehungsprozesse gesichert und fortgeführt werden können.
    • In der Schule gibt es Angebote zur Berufsorientierung.
    • Die Schule unterstützt ggf. aktiv die Suche nach Ausbildungsplätzen.
    • Die Schule arbeitet an der Qualitätsentwicklung des Übergangssystems "Schule - Beruf" mit und bezieht den regionalen Erfahrungstransfer in ihre Arbeit mit ein.
    • Die Schule nutzt Informationen zum Übergang ihrer Abgängerinnen und Abgänger im weiteren Bildungsweg (Beruf/Studium) und wertet die Ergebnisse für die Weiterentwicklung ihrer Maßnahmen und Aktivitäten im Übergangsmanagement aus.
    Schlagwörter

2.6 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität

    2.6.1 Die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens orientieren sich an den Schülerinnen und Schülern.
    Laborschule Bielefeld – Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalens: Eine Schule auf dem inklusiven Weg Laborschule Bielefeld – Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalens 2016 Bielefeld

    Die Filme „Inklusion: Konzepte“ und „Inklusion: Ich kann nur nicht gucken“ der Laborschule Bielefeld – Versuchsschule des Landes Nordrhein-Westfalens stellen die Konzepte zum schulischen Umgang mit der Verschiedenheit der Kinder und Jugendlichen dar. Daneben erhält der Zuschauer einen Einblick in die daraus resultierenden Herausforderungen, aber auch Bereicherungen des schulischen Alltags.

    Link zur Homepage der Laborschule eingesehen am: 12.07.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    PÄDAGOGIK: Schülern etwas zutrauen 2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Berufsausbildung in einer Einwanderungsgesellschaft - Praxis gestalten Euler, Dieter; Severing, Eckart 2017 Berufsausbildung in einer Einwanderungsgesellschaft Umsetzungsstrategien für die Berufsausbildung in einer Einwanderungsgesellschaft Die Broschüre „Berufsausbildung in einer Einwanderungsgesellschaft - Praxis gestalten“ gibt einen Überblick über bereits bestehende Bildungsangebote, Konzepte und Fördermaßnahmen des Bundes und der Länder in den Bereichen Sprachförderung, Berufsvorbereitung und Berufsausbildung. Benannt werden die wesentlichen Herausforderungen und weiteren Handlungsbedarfe für eine gelingende Integration in Ausbildung.
    Material zum Download:

    LL_GP_Integration_Praxis.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Auf dem Weg zur inklusiven Schule Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW 2013 Die hier vorgestellte DVD gibt Einblicke in die Praxis des gemeinsamen Lernens. Die einzelnen Filme der DVD können online am PC angesehen werden. Link zum Material eingesehen am: 29.04.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Mach es gleich! Eine Lehr- und Lernmappe für Theorie und Praxis zum Thema Gender und Schule für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren Chancengleichheitsstelle der Stadt Konstanz; Landratsamt Bodenseekreis & Amt der Vorarlberger Landesregierung 2013 Mach es gleich! Eine Lehr- und Lernmappe für Theorie und Praxis zum Thema Gender und Schule für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren. Bregenz BUCHER GmbH & Co KG Die Lehr- und Lernmappe "mach es gleich: gender und schule" aus Baden-Württemberg umfasst zahlreiche Praxisbeiträge zu den Themen Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit. Sie bietet Lehrkräften Orientierung, um geschlechtsspezifische Rollenmuster zu erkennen und mit ihnen in der Schule umzugehen. Das Projekt eignet sich für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren. Link zum Material eingesehen am: 29.04.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Ganz In. Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW Technische Universität Dortmund
    August-Schmidt-Straße 4
    44227 Dortmund
    0231 - 75 51
    presse@tu-dortmund.de
    Das Projekt "Ganz In" begleitet 30 Gymnasien in NRW, die ihre Organisation auf den gebundenen Ganztagsbetrieb umstellen und ihre Lernangebote systematisch ausweiten. Übergreifendes Ziel ist es dabei, die Qualität der schulischen Abschlüsse zu verbessern und mehr SchülernInnen die Chance auf das Abitur zu eröffnen. Insbesondere SchülerInnen aus bildungsfernen Milieus sollen ihre Potenziale voll entwickeln können. Link zum Portal eingesehen am: 22.11.2016

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium Geschäftsstelle Institut für soziale Arbeit e.V.
    Friesenring 40
    48147 Münster
    0251 - 20 07 990
    service@lernpotenziale-gymnasium.de
    Das Projekt "Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium" gibt Halbtags- und Ganztagsgymnasien aus Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, eigene Ansätze individueller Förderung und selbstständigen Lernens zu entwickeln. Während der Projektlaufzeit setzt jede Schule ihr eigenes schulinternes Entwicklungsvorhaben um und setzt dabei Schwerpunkte in einem der folgenden Handlungsfelder individueller Förderung: - Pädagogische Diagnostik als ein Schritt im Kreislauf individueller Förderung - Unterstützung individueller und selbstgesteuerter Lernprozesse durch (Lern-)Beratung - Modelle und Methoden der individuellen Förderung im Unterricht/ in Lernzeiten Link zum Portal eingesehen am: 22.11.2016

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Lern- und Entwicklungsplanung Schumacher, Anke 2019 Lern- und Entwicklungsplanung. Perspektiven und Konturen zur Konzeption individueller Förderplanung. Anke Schumacher, Eva Adelt Lern- und Entwicklungsplanung. Chance und Herausforderung für die inklusive schulische Bildung. 15-24 Münster Waxmann Verlag GmbH

    Im Artikel werden zunächst Elemente der Lern- und Entwicklungsplanung dargestellt und erläutert. Nachfolgend werden die diagnostischen Prozesse einer Lern- und Entwicklungsplanung im Kontext von Unterricht diskutiert und an Kriterien konkretisiert. Den Kriterien folgend wird ein gemeinsames Dokument der Lern- und Entwicklungsplanung als Produkt aller am Prozess beteiligten Personen vorgestellt. Weiterhin erhält in diesem Beitrag die digitale Umsetzung einen wichtigen Platz, da sie eine transparente flexible und arbeitsökonomische Handhabung des Instruments ermöglicht.

    eingesehen am: 29.07.2019
    Material zum Download:

    Schumacher_2019_Lern-undEntwicklungsplanung
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Gestaltung inklusiver Unterrichtssettings an allgemeinen Berufskollegs Fischer, Erhard 2015 Gestaltung inklusiver Unterrichtssettings an allgemeinen Berufskollegs mit Fokus auf die Zielgruppe „Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung“ Das vom Ministerium für Schule und Weiterbildung in Auftrag gegebenen Gutachten, beschäftigt sich ausschließlich mit Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geisitige Entwicklung undberufliche Bildung. Es beinhaltet einen statistischen Überblick, gibt Organisations- und Praxisbeispiele in Deutschalnd auf sowie Praxismodelle von Berufskollegs in NRW.
    Material zum Download:

    Gutachtenteil-Prof_-Dr_-Erhard-Fischer.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Gestaltung gemeinsamen Lernens H.-Hugo Kremer;Marie-Ann Kückmann;Peter F. E. Sloane;Andrea Zoyke Voraussetzungen und Möglichkeiten der Gestaltung gemeinsamen Lernens für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lern- und Entwicklungsstörungen Im Zentrum des Gutachtens, im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, stehen inklusive Konzepte für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lern- und Entwicklungsstörungen, fokussiert auf die inklusive Bildung an allgemeinen Berufskollegs.
    Material zum Download:

    Gutachten-Prof_-Kremer---Gemeinsames-Lernen.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Inklusion in der beruflichen Bildung Prof. Dr. Dieter Euler, Prof. Dr. Eckart Severing 2015 Inklusion in der beruflichen Bildung Position beziehen Praxis gestalten Umsetzungsstrategien für inklusive Ausbildung

    Zu den folgenden fünf Gestaltungsfeldern werden Beispiele beschrieben, die auf regionaler Ebene bereits umgesetzt
    werden:
    1. Gestaltung von Berufsorientierung und Berufsvorbereitung
    2. Gewinnung betrieblicher Ausbildungsressourcen
    3. Unterstützung der beruflichen Schulen
    4. Ausrichtung von Fördereinrichtungen mit sonderpädagogischen Kompetenzen auf eine inklusive
    Berufsausbildung
    5. Curriculare Voraussetzungen

    Zudem werden Schwierigkeiten benannt, die auf dem Weg zu mehr Inklusion in der beruflichen Bildung auftreten, und es werden schließlich den Verantwortungsträgern
    der Berufsausbildung Vorschläge gemacht: Wie kann eine inklusive Berufsausbildung für alle jungen Menschen mit Behinderung, die eine solche wünschen und können, zur Regel statt zur Ausnahme gemacht werden?


    Material zum Download:

    LL_GP_Inklusion_Praxisgestalt_150610_verlinkt.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Geschlechterbewusste Pädagogik an der Laborschule Bielefeld Biermann, Christine & Schütte, Marlene 2014 Geschlechterbewusste Pädagogik an der Laborschule Bielefeld. Impuls Laborschule, Band 8. Bad Heilbrunn Julius Klinkhardt " Vier Jahrzehnte Auseinandersetzung mit geschlechterbewusster Pädagogik werden hier am Beispiel der Laborschule bilanziert und selbstkritisch von zwei Lehrerinnen, die langjährig auch geforscht haben, reflektiert. Für diesen sehr langen Zeitraum werden Entwicklungslinien nachgezeichnet, die Verlagerung von Themenschwerpunkten sichtbar gemacht und die damit verbundenen Auseinandersetzungen und Verständigungsprozesse im Kollegium widergespiegelt.
    Lehrkräfte und Schulleitungen erhalten hiermit einen sehr konkreten Einblick in die verschiedenen Facetten und Bausteine, die über viele Jahre hinweg zu einem Schulentwicklungsprozess geführt haben, der zu einem reflexiven Umgang mit der Kategorie Geschlecht befähigt – die Lehrenden wie die Lernenden.
    Wichtig ist dabei, dass sich die Darstellungen keineswegs in der Beschreibung der eigenen Ansätze erschöpfen, sondern vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Diskurse reflektiert werden: in der Frauenbewegung, im Rahmen der Koedukationsdebatte und in je spezifischen (fach-) didaktischen Diskussionen."
    Link zur Ankündigung eingesehen am: 05.09.2017
    Material zum Download:

    2.6.1_Biermann_2014_Geschlechterbewusste Pädagogik_Inhalt.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Lernpotenziale: Individuelle Förderung im Gymnasium - Praxisbeispiele Gerda Eichmann-Ingwersen 2014 Lernpotenziale: Individuelle Förderung im Gymnasium - Praxisbeispiele. Münster Serviceagentur „Ganztägig lernen" Pädagogische Diagnostik, Lernberatung und unterschiedliche Maßnahmen der individuellen Förderung sind die zentralen Inhaltsfelder der in dieser Broschüre vorgestellten Schulprojekte.
    Material zum Download:

    2.3.1_Eichmann-Ingwersen_2014_Lernpotenziale_Heft 1.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens orientieren sich an den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler.
    • Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler – auch gender- und kulturspezifische – werden nach Möglichkeit in die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens einbezogen.
    • Schülerinnen und Schüler können ihre Interessen und Perspektiven in unterrichtliche und außerunterrichtliche Prozesse aktiv einbringen.
    • Lernzugänge und Inhaltsbezüge werden gendersensibel reflektiert.
    • Die Schule wertschätzt kulturelle Hintergründe und die Mehrsprachigkeit von Schülerinnen und Schülern und ermöglicht, dass sie ihre spezifischen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringen können.
    • Die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens sind darauf ausgerichtet, dass Schülerinnen und Schüler die Lernarrangements und -prozesse als sinnvoll erkennen können.
    • Die Schule macht Angebote für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sowie zur Unterstützung von lernschwachen Schülerinnen und Schülern.
    • Bei der Planung und Gestaltung von Lehr- und Lernprozesssen werden Anforderungen an gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen berücksichtigt.
    Schlagwörter
    2.6.2 Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler sind grundlegend für die pädagogisch-didaktische Planung und Gestaltung.
    Studie zur schulischen und beruflichen Qualifikation Geflüchteter Brücker, Herbert; Rother, Nina & Schupp, Jürgen 2016 IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten 2016. Empirische Studie, die sich mit den Sprachkenntnissen (Englisch sowie Deutsch) sowie der schulischen und beruflichen Qualifikation von Geflüchteten befasst. Die Ergebnisse zeigen Förderbedarf bei Geflüchteten auf. Link zum Material eingesehen am: 25.01.2018

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    PÄDAGOGIK: Schülern etwas zutrauen 2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ochbegabte K inder Erkennen und Fördern hochbegabter Kinder im Elementar- und Primarbereich Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (Hrsg.) 2012 ochbegabte K inder Erkennen und Fördern hochbegabter Kinder im Elementar- und Primarbereich Vorstellung eines integrativen Konzeptes zur frühen Hochbegabtenförderung mit einem Entdeckertag als Kern. Der wöchentlich stattfindende Entdeckertag bietet den hochbegabten Kindern geeignete Lernumgebungen, in der sich diese Fähigkeiten entfalten und weiterentwickeln können.
    Das Konzept verknüpft das gezielte Fördern und Fordern, ohne dass die Schülerinnen und Schüler deswegen auf die vertraute Lernumgebung in ihrer angestammten Lerngruppe in ihrer Grundschule verzichten müssen.
    Das Konzept zur Hochbegabtenförderung ist in die landesweite Qualitätsentwicklung der Primarstufe in Rheinland-Pfalz integriert.

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Eine Handreichung für Schulen und weitere Partner im Ganztag der Sekundarstufe I Althoff, Kirsten 2009 Der Ganztag in der Sekundarstufe I - Eine Handreichung für Schulen und weitere Partner im Ganztag der Sekundarstufe I.

    Für Ganztagschulen bieten sich besondere Spileräume, ihr Schulprofil vielfältig und standortgerecht zu gestalten. In den unterschiedlichen Beiträgen der vorliegenden Veröffentlichung wird daher besonders auf ganztagsspezifische Schulmerkmale und deren Ausrichtung auf die individuellen Schülerpersönlichkeiten sowie auf Kooperationen zur Gestaltung einer kommunalen Bildungslandschaft gelegt.

    Link zur Webveröffentlichung eingesehen am: 02.01.2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • In Lehr- und Lernprozessen werden verschiedene methodische Zugänge, Lernformen und Lernwege gewählt, die unterschiedliche Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern berücksichtigen.
    • Individuelle und lerngruppenbezogene Lernausgangsanalysen, Lernprozessbeobachtungen sowie Lernstandsüberprüfungen sind Bestandteil der Gestaltung und Weiterentwicklung der Lehr- und Lernprozesse.
    • Die Lehr- und Lernprozesse werden den unterschiedlichen Bedürfnissen in einer Lerngruppe gerecht; dies betrifft auch die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler.
    • Die Lehr- und Lernprozesse werden den spezifischen Anforderungen von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gerecht.
    • Im Bereich der sonderpädagogischen Förderung sind Lernausgangsanalysen, Lernprozessbeobachtungen sowie Lernstandsüberprüfungen Grundlage für die Erarbeitung individueller Förderpläne.
    • Im zieldifferenten wie auch im zielgleichen Unterricht werden Verfahren und Formen der Binnendifferenzierung eingesetzt, um Vielfalt und Unterschiedlichkeit einzubeziehen.
    • Unterschiedliche familiäre, soziale, kulturelle und religiöse Kontexte der Schülerinnen und Schüler werden nach Möglichkeit reflektiert und bei der Planung und Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse berücksichtigt.
    • Lehren und Lernen trägt zu einem positiven Verständnis für familiäre, soziale, kulturelle, religiöse und individuelle Unterschiede bei.
    • Der Schule gelingt es, insbesondere sprachlich, ästhetisch-künstlerisch, sportlich, hauswirtschaftlich und naturwissenschaftlich ausgerichtete Kurse und Arbeitsgruppen für Mädchen und Jungen mit oder ohne Migrationshintergrund bzw. mit unterschiedlichem familiärem oder sozialem Hintergrund möglichst gleichermaßen attraktiv auszugestalten.
    Schlagwörter

2.7 Bildungssprache und sprachsensibler Fachunterricht

    2.7.1 Die Schule fördert den Erwerb der Bildungssprache systematisch und koordiniert.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule fördert eine durchgängige Sprachbildung.
    • Es herrscht ein bewusster und förderlicher Umgang mit Sprache in allen Fächern und schulischen Handlungsbereichen.
    • Die Lehrkräfte sind Sprachvorbild.
    • In Lehr- und Lernprozessen wird eine fach- und altersangemessene Sprache (Artikulation, Intonation, Sprechgeschwindigkeit, Satzbau, Wortschatz, fachrelevante Begriffe und Redemittel) verwendet, die für die Schülerinnen und Schüler verständlich ist und ihnen darüber hinaus als Modell dienen kann.
    • Lehrkräfte übernehmen Verantwortung dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler die Bildungssprache erwerben können, und arbeiten im Bereich der Sprachkompetenzentwicklung zusammen.
    • Die Sprachstände der Schülerinnen und Schüler werden bei der Planung und Gestaltung der unterrichtlichen Prozesse mit dem Ziel berücksichtigt, fachliche Verstehensprozesse zu erleichtern und bildungssprachliche Kompetenzen aktiv zu fördern.
    • Die Schule bietet besondere Unterstützungsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler an, die sprachliche Schwierigkeiten haben, dem Unterricht zu folgen bzw. sich im Unterricht zu verständigen.
    • Schülerinnen und Schüler erhalten umfassend Sprech- und Schreibgelegenheiten zur Erprobung ihrer Sprachfähigkeiten und entsprechende Orientierungen, wie sie diese weiterentwickeln können.
    Schlagwörter
    2.7.2 Sprachliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern anderer Herkunftssprachen werden aufgegriffen und berücksichtigt.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule sorgt für Wertschätzung von Herkunftssprachen und Mehrsprachigkeit.
    • Die herkunftssprachlichen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler werden bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts berücksichtigt.
    • Schülerinnen und Schüler haben Möglichkeiten, ihre sprachlichen Erfahrungen und Kompetenzen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten in unterrichtliche Prozesse und schulische Handlungsfelder einzubringen.
    Schlagwörter

2.8 Transparenz, Klarheit und Strukturiertheit

    2.8.1 Die unterrichtlichen Prozesse und Inhalte sind für die Schülerinnen und Schüler transparent und klar strukturiert.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Ziele und Inhalte werden offengelegt und für Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar erläutert.
    • Inhalte und Methoden in Lehr- und Lernprozessen sind für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar aufeinander abgestimmt.
    • In Lehr- und Lernprozessen wird eine verständliche Sprache verwendet.
    Schlagwörter
    2.8.2 Instruktionen und Aufgabenstellungen sind klar und in Umfang und Komplexität lerngruppenadäquat.
    Mit Aufgaben das Lernen ankurbeln Grossmann, Therese 2013 Mit Aufgaben das Lernen ankurbeln. Gut strukturierte Aufgabenstellungen lösen sprachliche Lernprozesse aus. Evelyn Flückiger betont im Interview den hohen Stellenwert von Aufgabenstellungen, nicht nur in der Lehrkräfteausbildung. Handlungs- und kompetenzorientierte Aufgabenstellungen fördern die sprachliche Aktivierung von Schülerinnen und Schülern. eingesehen am: 30.10.2018
    Material zum Download:

    2.8.2_Grossmann_2013_Mit Aufgaben das Lernen ankurbeln.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Instruktionen und Aufgabenstellungen werden den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler entsprechend formuliert.
    • Instruktionen und Aufgabenstellungen sind verständlich und je nach Lernvoraussetzungen auf ein notwendiges Maß beschränkt.
    • Instruktionen und Aufgabenstellungen berücksichtigen unterschiedliche Lernwege und -zugänge der Schülerinnen und Schüler.
    Schlagwörter

2.9 Klassenführung und Arrangement des Unterrichts

    2.9.1 Die Steuerung der Unterrichtsprozesse unterstützt erfolgversprechendes Lernen.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Unterrichtsführung bzw. Organisation der Arbeitsprozesse ist störungspräventiv und effizient.
    • Die Unterrichtsepisoden, -sequenzen und Arbeitsschritte sind strukturiert und kohärent.
    • Lehr- und Lernzeit werden effektiv genutzt, auch im Vertretungsunterricht.
    • Es gibt einen sachangemessenen und an der Lerngruppe orientierten Rhythmus von Anspannung und Entspannung.
    • Bei der Planung und Gestaltung der Arbeitsabläufe und Vorgehensweisen werden auch Ergebnisse von Verfahren des Schülerfeedbacks genutzt.
    Schlagwörter

2.10 Lernklima und Motivation

    2.10.1 Lehren und Lernen finden in einer positiven Atmosphäre statt.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Der Umgang miteinander ist geprägt von Geduld, Respekt, Vertrauen und Wertschätzung.
    • Individuelle Lernwege werden wertschätzend und ermutigend begleitet.
    • Lehren und Lernen finden in einer angstfreien Atmosphäre statt, die von einem konstruktiven Umgang mit Fehlern geprägt ist.
    • Lehrkräfte achten darauf, dass Schülerinnen und Schüler nicht ausgegrenzt oder gemobbt werden, und ergreifen gegebenenfalls Maßnahmen.
    • Leistungsschwache Schülerinnen und Schüler erfahren Würdigung und Wertschätzung in der Lerngruppe.
    • Schülerinnen und Schüler, die besonders leistungsstark sind, können ihre Kompetenzen einbringen und ihre Beiträge werden in der Lerngruppe ernst genommen und gewürdigt.
    • Die schulische und unterrichtliche Arbeit ist geprägt von Lernfreude.
    Schlagwörter
    2.10.2 Lehr- und Lernprozesse sind motivierend gestaltet.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Lehr- und Lernprozesse sind auf das Erreichen und Erleben von individuellem und gemeinsamem Erfolg hin ausgerichtet.
    • Schülerinnen und Schüler fühlen sich durch herausfordernde Inhalte und Arrangements angesprochen und ihre Anstrengungsbereitschaft wird gefördert.
    • Möglichkeiten zu positiver Verstärkung werden genutzt.
    • Lehrkräfte verhalten sich so, dass sie Vorbilder für Schülerinnen und Schüler sein können.
    • Schülerinnen und Schüler werden – unabhängig von ihren Lernleistungen und Lernergebnissen – ernst genommen.
    • Die Interaktion der Schülerinnen und Schüler in Lernprozessen wird aktiv gefördert.
    • Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler werden nach Möglichkeit einbezogen.
    Schlagwörter

2.11 Ganztag und Übermittagsbetreuung

    2.11.1 Ganztagsangebote bzw. Übermittagsbetreuung sind professionell gestaltet.
    Die Auswahl stellt schulische Vorhaben und Projekte vor, die Anregungen für Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse geben sollen. Schulen, deren Beschreibung mit Zum Praxisbeispiel verlinkt ist, stehen auch als Ansprechpartner zur Verfügung und sind verantwortlich für die inhaltliche Darstellung.
    Gemeinsames Lernen und inklusive Erziehung (Primusschule)

    Standort: Berg Fidel, Klasse 1-4
    Hogenbergstraße 160
    48153 Münster
    0251 - 787 568

    Standort: Geist, Klasse 5-10
    Grevingstraße 24
    48151 Münster
    0251 - 6868981
    198602@schule.nrw.de

    "Mit dem Schulversuch Primus-Schule, wurden aus der OGS Berg-Fidel und der Geist-Hauptschule eine gebundene Ganztagsschule. Alle Klassen arbeiten jahrgangsgemischt. Grundlage ist die inklusive interkulturelle, behindertengerechte, jungen- und mädchengerechte Erziehung. Mit unterschiedlichen Aktionen und Projekten bereiten sich sie Klassen 4 und 5 auf die bevorstehende Mischung der Jahrgänge vor" (Zitat Homepage). Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 25.05.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Von den Hausaufgaben zur Gestaltung von Lernzeiten im gebundenen Ganztag (Hittorf-Gymnasium)

    Hittorf-Gymnasium Recklinghausen
    Kemnastraße 38
    45657 Recklinghausen
    02361 - 908 62 10

    167939@schule.nrw.de

     

    7-S-Das Hittorf-Gymnasium Recklinghausen veranschaulicht in dieser PPP nicht nur das aktuelle Lernzeiten-Konzept, sondern auch seine Entstehung und Evaluation mit Hilfe des QUIGS-Konzepts. Das LZ-Konzept sieht an den Fachlehrer gebundene LZ in den schriftlichen Fächern an drei langen Tagen vor. Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 25.05.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Gymnasium Essen Nord-Ost

    Gymnasium Essen Nord-Ost
    Katzenbruchstr. 79
    45141 Essen
    0201 - 83 21 530
    164847@schule.nrw.de

     

     

    6 S: Das Gymnasium Essen Nordost setzt Buddys ein, um ein verlässliches Spieleangebot in der Mittagspause zu organisieren. Im Spielepavillon finden sich u.a. Kicker, Billard, Gesellschaftsspiele oder Bälle. Zusätzlich bietet die Schule ein Sportangebot und ein Leseangebot in der Schülerbibliothek. (CU) Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 25.05.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Study Hall / Blaue Lernzeit: Gebundener Ganztag Stufen 7 bis 9 - Basisinformationen (Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim)

    Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim
    Hackenbroicher Straße 66a
    50259 Pulheim
    02238 - 965 440

    166959@schule.nrw.de


     

    7,9-S-In dieser Präsentation wird vor allem das Lernzeitenkonzept der "Study Hall" (innerhalb der "Blauen Lernzeit") vorgestellt, einer freien Lernzeit, in der z.B. "Komplexe Selbstlernkurse" oder "Isolierte Einzelübungen" bearbeitet werden, wobei am Beginn jeder Study Hall (im Klassenraum) festgehalten wird, was der Schüler lernen will. Am Ende gibt es eine entsprechende Feedbackrunde. Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 25.05.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Ganztagskonzept in der Lerche (Grundschule)

    Grundschule am Lerchenweg, Offene Ganztagsgrundschule
    Lerchenweg 2
    40789 Monheim am Rhein
    02173 - 951 48 10
    195078@schule.nrw.de

    5-P-In der "Lerche" sind inzwischen 9 Klassen als Ganztagsklassen konzipiert. Professionelle Unterrichtsteams und Vernetzung tragen zum Erfolg des Konzeptes bei. Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 25.05.2019eingesehen am: 14.11.2017

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Unser Lernzeitenkonzept - Lernen im und außerhalb des Unterrichts(Gymnasium)

    Anno-Gymnasium Siegburg
    Zeithstraße 186-188
    53721 Siegburg
    02241 - 102 67 00

    167241@schule.nrw.de
     

     

    7,8,9-S-In diesem Lernzeitenkonzept eines Gymnasiums mit gebundenem Ganztag gibt es neben "den klassischen „Hausaufgaben“ [...] auch „Schulaufgaben“, „Lernzeiten“ und „unterrichtsbegleitende Aufgaben“, da Orte, Zeiträume und Situationen für die Bearbeitung der Aufgaben variieren." Wichtiger Aspekt ist dabei die "Weiterentwicklung der Aufgabenkultur". Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 25.05.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Eduard-Hoffmann-Realschule

    Eduard-Hoffmann-Realschule
    Wasserfuhr 25e
    32108 Bad Salzuflen
    05222 - 95 27 120
    162334@schule.nrw.de

    0,4,5-S-Das Ganztagskonzept dieser Realschule stellt "zunächst den Ganztagsbetrieb dar und enthält darüber hinaus Ziele und Planungen für die Weiterentwicklung". Es wurde im Rahmen der Schulprogrammarbeit entwickelt ist daher "wesentlicher und integrierter Bestandteil des Schulprogramms, indem es die verbindlichen Vorgaben berücksichtigt und Freiräume im Hinblick auf die spezifischen Bedingungen [...] konkretisiert." Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 25.05.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Ganztagskonzept am EGG

    Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck
    Laarstr. 41
    45889 Gelsenkirchen
    0209 - 983 030

    193800@schule.nrw.de

    Diese seit 1998 bestehende Gesamtschule bietet ein umfassendes und bewährtes Ganztagskonzept, in dem sowohl 60-minütige Arbeitsstunden für die Wochenplanarbeit als auch Stunden des Freien Lernens in den Schulalltag integriert werden. Das Feedback besteht u.a. aus Jahresportfolios, zeitlich individuell gesetzten Klassenarbeiten und (als Ergänzungen zum Zeugnis) die Lernberichte des Freien Lernens in den Fächern Deutsch (Jg.5 und 7), Mathematik und Englisch (Jg. 6). Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 25.05.2019eingesehen am: 26.09.2018

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Leben und Lernen in der Schule in der Gießbach. Ein Konzept für den gebundenen Ganztag (Förderschule der Stadt Hennef) Schule in der Geisbach, Förderschule der Stadt Hennef mit dem Förderschwerpunkt Lernen
    Hanftalstraße 31
    53773 Hennef
    02242 - 933 90 30
    155007@schule.nrw.de
    1,3-S-Diese Förderschule (Förderschwerpunkt Lernen) stellt hier die konkrete Umsetzung ihres Ganztagskonzepts mit dem Schwerpunkt der Gesundheitsförderung (Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung) vor, d.h. die Gestaltung der Mittagspause, die Bewegungs- und Entspannungsangebote und die kreativen Angebote (Tanz, Theater und Musik) stehen im Fokus. Link zur Homepage der Schule eingesehen am: 25.05.2019

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Pausengestaltung am GiL

    Gymnasium im Loekamp
    Loekampstraße 80
    45770 Marl
    02365 - 698 81 50

    168312@schule.nrw.de
     

    6 S: Das Gymnasium im Loekamp (Marl) bietet im Rahmen der einstündigen Mittagspause unter Einbezug von älteren Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl von Bewegungs-, Entspannungs- und Förderangeboten an. Auf der Schulhomepage findet sich dazu eine übersichtliche Darstellung. Das Engagement der älteren Schülerinnen und Schüler ist eingebettet in das Projekt „Soziale Leistungen“. Alle Schülerinnen und Schüler müssen im Rahmen dieses Projektes von der Jahrgangsstufe 8-EF insgesamt 20 Wochenstunden Arbeit zum Wohl der Schulgemeinschaft leisten. Dieses Engagement wird von der Schule bescheinigt. (CU) Link zum Praxisbeispiel eingesehen am: 28.10.2018

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    Laborschule Bielefeld: Qualitätsdimensionen im verbundenen Ganztag Bosse, Ulrich et al. 2017 Qualitätsdimensionen im verbundenen Ganztag. Schulentwicklung am Beispiel der Eingangsstufe der Laborschule Bielefeld.Impuls Laborschule, Band 9. Bad Heilbrunn Julius Klinkhardt "Seit mehr als 15 Jahren wird in der deutschen Schullandschaft mit großem Aufwand die Entwicklung von Ganztagsschulen betrieben. Die Bielefelder Laborschule hat hiermit über 40jährige Erfahrungen. Gleichwohl wurde auch sie von der allgemeinen Entwicklung erfasst.
    In einem mehrjährigen Prozess hat sich die Eingangsstufe von einer formal zwar gebundenen, doch faktisch offenen Ganztagsschule in eine wirklich verbundene Ganztagsschule umgewandelt. Vor- und Nachmittag sind jetzt sowohl inhaltlich, pädagogisch, personell und von den sozialen Kinder- und Erwachsenengruppen her zusammengewachsen.
    Dieser Entwicklungsprozess wird in diesem Band in den unterschiedlichen Phasen mit all seinen Schwierigkeiten und Erfolgen dokumentiert und kann so Anregungen bieten, zu einer mutigen Verbindung der beiden Tageshälften und so zu einem wirklichen Ganztagsmodell zu gelangen."
    Link zur Ankündigung eingesehen am: 07.10.2018
    Material zum Download:

    2.11.1_Bosse et al_2017_Qualitäsdimensionen im verbundenen Ganztag_Inhaltsverzeichnis.pdf
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Basiswissen Ganztagsschule Rahm, S.; Rabenstein; K., Nerowski, C. 2015 Basiswissen Ganztagsschule. Konzepte, Erwartungen, Perspektiven. Weinheim und Basel Beltz

    Dieses Buch gibt eine  Einführung in das Thema »Ganztagsschule«. Vor dem Hintergrnd der reformpädagogischen Geschichte von Ganztagsschulen und dem aktuellen Forschungsstand wird dargestellt, wie einerseits Förderangebote und Hausaufgaben miteinander verknüpft werden können, andererseits wie Freizeitangebote und Arbeitsgemeinschaften (auch) mit Hilfe externen Kooperationspartern gestaltet werden können. Schließlich wird erläutert, welche Folgen sich daraus für  die Organisation und Entwicklung der Ganztagsschule ergeben.

    www.amazon.de/Basiswissen-Ganztagsschule-Konzepte-Erwartungen-Perspektiven/dp/3407257260/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1485111341&sr=1-1&keywords=9783407257260 eingesehen am: 14.02.2018

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Praxistipps für die Ganztagskoordination an Gymnasien Kahnert, Julia et. al. 2015 Einführung des gebundenen Ganztags an Gymnasien. Praxistipps für die Ganztagskoordination. Münster Waxmann Das Autorenteam thematisiert unterschiedliche Modelle der Ganztagskoordination, die Aufgaben von GanztagskoordinatorInnen, Kooperationsmöglichkeiten, Stolpersteine und Chancen, die bei der Delegation von Aufgabenbereichen und der Zuweisung von Ressourcen seitens der Schulleitung zu beachten sind. Link zur Deutschen Nationalbibliothek eingesehen am: 14.02.2018

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Schulen nutzen die Möglichkeiten des Ganztags bzw. der Übermittagsbetreuung für zusätzliche Angebote und Aktivitäten in relevanten Bereichen einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung (z. B. Bewegung, Sport, Kultur, soziales Lernen, Umgang mit Technik, Informationstechnologien und naturwissenschaftliches Experimentieren).
    • Die Angebote vom Fachunterricht bis hin zu Angeboten im Ganztag – auch von externen Partnern – sind aufeinander bezogen.
    • Übermittagsbetreuung und Ganztagsangebote werden fachkundig und professionell begleitet und durchgeführt.
    • Die Angebote des Ganztags sind auf die Ziele des Schulprogramms ausgerichtet.
    • Die Schule achtet in Kooperation mit außerschulischen Partnern auf eine verlässliche und altersgemäße Rhythmisierung des gesamten Schultages.
    • Es gibt klare Absprachen zu Möglichkeiten der Erholung und Entspannung in entsprechend gestalteten Pausenzeiten.
    • Die Schule bietet verlässliche Lernzeiten und einen verlässlichen Rahmen für die Betreuungszeit jüngerer Schülerinnen und Schüler.
    • Für Schülerinnen und Schüler im offenen Ganztag gibt es eine Hausaufgabenbetreuung bzw. begleitete Lernzeiten.
    • In Ganztagsschulen gibt es ein integriertes Konzept von Lernzeiten statt traditioneller Hausaufgaben.
    • Die Schule stattet die zur Verfügung stehenden Räume für die Nutzung durch Schülerinnen und Schüler vor und nach dem Unterricht angemessen aus.
    • Schulen mit Ganztagsangeboten nutzen die zusätzlichen Möglichkeiten, um den Bedürfnissen, Interessen und dem jeweils spezifischen Bedarf der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.
    Schlagwörter

Zum Seitenanfang