Logo Qualitäts- und Unterstützungsagentur - Landesinstitut für Schule
PDF

2 Inhaltsbereich Lehren und Lernen

Das Lehren und Lernen im Fachunterricht, in Projekten und weiteren Vorhaben wie auch im gestalteten Schulleben machen den Kernbereich der schulischen Bildungs- und Erziehungsarbeit aus. Orientiert an Vorgaben, insbesondere zu den zu erreichenden Ergebnissen und Standards, sind die Prozesse und Lernarrangements in hohem Maße von der eigenverantwortlichen Schule beeinflussbar und bezogen auf die Situation der Schule und der jeweiligen Lerngruppen planvoll zu gestalten.
Die Qualitätsaussagen im Inhaltsbereich Lehren und Lernen greifen sowohl umfassend Ergebnisse der Bildungs-, Lehr- und Lernforschung auf als auch die Vorstellungen und Konzepte zu "gutem, erfolgversprechendem Unterricht", die in der aktuellen Diskussion um Schulqualität einen breiten Konsens finden.
Eine Schlüsselstellung nehmen in diesem Inhaltsbereich die Ergebnis- und Kompetenzorientierung ein, da sie sich grundlegend auf die Gestaltung des Unterrichts und des Lehrens und Lernens in allen Handlungsbereichen der Schule auswirken. Die in den Dimensionen dieses Inhaltsbereichs zusammengestellten Qualitätsaussagen verdeutlichen, dass sich mit der Kompetenzorientierung die Perspektive der pädagogischen Verantwortung verlagert, indem nicht mehr die Frage im Mittelpunkt steht, was im Unterricht durchgenommen wurde, sondern was die Schülerinnen und Schüler durch die entsprechenden Lernarrangements lernen und letztlich tatsächlich gelernt haben. Dies hat Auswirkungen auf didaktisch-methodische Zugänge und Verfahren und rückt die Lernentwicklung jeder und jedes Einzelnen und die Möglichkeiten ihrer Förderung in den Mittelpunkt. Es gilt, Lernarrangements wie auch spezifische Verfahren und Maßnahmen der Förderung so zu gestalten, dass Schülerinnen und Schüler ihre Potenziale entwickeln und ausschöpfen und die Ziele auch tatsächlich erreichen können. Dies beschränkt sich nicht auf den Fachunterricht, sondern erweitert die Perspektive auf die schulische Lernkultur mit all ihren Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten und Angeboten.
Anspruch und Auftrag zur individuellen Förderung und zur Gestaltung inklusiver Bildung sind in diesem umfassenden Verständnis grundlegende Bestandteile der Gestaltung aller Lehr- und Lernprozesse und werden daher nicht in einer eigenen Dimension zusammengeführt. In der Dimension Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität finden sie zwar besondere Berücksichtigung, ohne dadurch jedoch ihre Relevanz in den anderen Dimensionen und Inhaltsbereichen zu verlieren.

2.1 Ergebnis- und Standardorientierung

    2.1.1 Die Lehr- und Lernprozesse sind an den zu erzielenden Ergebnissen und Wirkungen ausgerichtet, wie sie im Schulgesetz, in Richtlinien, Lehrplänen und weiteren Vorgaben zu pädagogischen und gesellschaftlich bedeutenden Aufgabenbereichen ausgewiesen sind.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule nimmt ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag in allen Bereichen des Fachunterrichts, in Projekten, außerunterrichtlichen Angeboten, bei der Gestaltung des Schullebens und in Lernortkooperationen wahr.
    • Die Schule nimmt ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag wahr, indem sie die Lernprozesse kontinuierlich und systematisch auch auf umfassende Persönlichkeitsentwicklung ausrichtet.
    • Die Schule fördert den Aufbau fachlicher, sozialer, sprachlicher, personaler sowie metakognitiver Kompetenzen.
    • Die Ziele fachbezogener Lehr- und Lernprozesse orientieren sich an den zu entwickelnden Kompetenzen und an den ausgewiesenen obligatorischen Inhalten der Lehrpläne.
    • Im Berufskolleg orientieren sich die Ziele der Lehr- und Lernprozesse darüber hinaus an der Vermittlung einer umfassenden beruflichen, gesellschaftlichen und sozialen Handlungskompetenz und an den in den Lehrplänen ausgewiesenen Inhalten.
    Schlagwörter
    2.1.2 Die Schule entwickelt ihre schulinternen Vorgaben und setzt sie um.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule berücksichtigt bei der Entwicklung ihrer schulinternen Vorgaben die Regelungen des Schulgesetzes.
    • In Fachkonferenzen bzw. Bildungsgangkonferenzen werden die schulinternen Vorgaben gemeinsam im Rahmen der Gremienarbeit entwickelt und beschlossen.
    • Die schulinternen Vorgaben belassen im Sinne des Schulgesetzes den Lehrkräften einen pädagogisch-didaktischen Gestaltungsspielraum.
    • Die schulinternen Vorgaben werden bei der Planung und der pädagogisch-didaktischen Gestaltung beachtet und umgesetzt.
    • Absprachen und Regelungen im Rahmen der schulinternen Vorgaben werden evaluiert und regelmäßig aktualisiert.
    • Die schulinternen Vorgaben sind Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und außerschulischen Partnern zugänglich.
    Schlagwörter
    2.1.3 Die schulinternen Lehrpläne konkretisieren die verbindlichen Vorgaben bezogen auf die Situation der Schule.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die schulinternen Lehrpläne sind so angelegt, dass die Obligatorik der Lehrpläne (Kompetenzen, verbindliche inhaltliche Schwerpunkte) bzw. der kompetenzorientierten Bildungspläne in den Berufskollegs umgesetzt wird.
    • Die schulinternen Lehrpläne greifen im Sinne des Bildungs- und Erziehungsauftrages, wie er in den Vorgaben insgesamt definiert ist, auch soziale und personale Kompetenzen auf.
    • Die schulinternen Lehrpläne stellen Bezüge zu schulischen Rahmenbedingungen, zum Schulprogramm und zu außerschulischen Partnern her.
    • Die schulinternen Lehrpläne ordnen den Jahrgangsstufen, den Phasen des Bildungsgangs oder dem gesamten Bildungsgang Unterrichtsvorhaben zu.
    • Die schulinternen Lehrpläne belassen Anpassungsmöglichkeiten an individuelle Potenziale, an das Lernniveau der Lerngruppen und die spezifischen Lernbedingungen sowie Beteiligungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler.
    • Die schulinternen Lehrpläne beinhalten grundlegende didaktisch-methodische Vereinbarungen.
    • Die von den Fachkonferenzen bzw. Bildungsgangkonferenzen beschlossenen Grundsätze der Leistungsbewertung werden in die schulinternen Lehrpläne aufgenommen.
    • Die Schule unterstützt fächerübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten, indem Verbindungen zwischen den einzelnen schulinternen Fachlehrplänen hergestellt werden (z. B. Jahrgangspartituren, schulisches Lesecurriculum).
    • In schulinternen Lehrplänen sind Bezüge zwischen außerunterrichtlichen Lernangeboten, Fachunterricht bzw. Unterrichtsvorhaben und Ganztagsangeboten hergestellt.
    • Außerschulische Lernorte und Angebote werden in die schulinternen Lehrpläne einbezogen. Im Berufskolleg sind sie wesentlicher Bestandteil der Lernortkooperation und mit den außerschulischen Partnern abgestimmt.
    Schlagwörter
    2.1.4 Die Schule definiert im Schulprogramm ihre Leitbilder und Standards des Lehrens und Lernens sowie die zu erzielenden Ergebnisse und orientiert ihre schulische Arbeit daran.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Das Schulprogramm berücksichtigt die Rahmenbedingungen des schulischen Umfeldes.
    • Die im Schulprogramm dokumentierten Vereinbarungen zu didaktisch-pädagogischen Grundsätzen werden bei der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen im Fachunterricht und in anderen Lehr- und Lernangeboten berücksichtigt.
    • Die Gestaltung des Lehrens und Lernens orientiert sich an den im Schulprogramm dokumentierten Ziel- und Verfahrensvereinbarungen.
    • Das Schulprogramm dokumentiert die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.
    • Die Schule legt im Schulprogramm besondere Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen ihrer pädagogischen Arbeit unter Berücksichtigung regionaler Bildungsangebote fest.
    Schlagwörter

2.2 Kompetenzorientierung

    2.2.1 Die individuelle Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler steht im Zentrum der Planung und Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ##NR##Lernprozessorientierte Gestaltung von Physikunterricht. Materialien zur Lehrerfortbildung Krabbe, Heiko; Zander, Simon; Fischer, Hans E. 2015 Lernprozessorientierte Gestaltung von Physikunterricht. Materialien zur Lehrerfortbildung. Münster Waxmann Die Veröffentlichung wendet das Konzept der Choreographien des Unterrichts auf den Physikunterricht an. Die Verbindung von physikalischer Kompetenz mit lernpsychologischem Können wird dabei so vorgestellt, dass sich beide in unterschiedlicher Weise positiv beeinflussen. An den konkreten Unterrichtsarrangements wird der fachliche Lernprozess mithilfe dreier ausgewählter Basismodelle nachvollziehbar und anschaulich aufgezeigt. 
    Material zum Download:

    Handreichung
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Das Lehren und Lernen orientiert sich an einem komplexen Kompetenzbegriff, der Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Motivation, Haltungen und Bereitschaften umfasst.
    • Die pädagogisch-didaktische Planung orientiert sich an den zu entwickelnden und den von den Schülerinnen und Schülern bereits erreichten Kompetenzen.
    • Kurzfristige Lernziele werden zu längerfristigem Kompetenzaufbau verbunden.
    • Die Lehrkräfte fühlen sich für die Kompetenzentwicklung und die erreichten Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler verantwortlich.
    • Schülerinnen und Schüler sind über die Ziele, ihre Lernschritte und ihren bereits erreichten Lernstand so informiert, dass sie Mitverantwortung für ihre Lernprozesse und Ergebnisse übernehmen können.
    • Schülerinnen und Schüler werden unterstützt, ihr Lernen aktiv zu gestalten, ihre Lernprozesse einzuschätzen und Lernstrategien zu entwickeln.
    • Lehrkräfte verstehen sich als "Evaluierende" und "Aktivierende" der unterrichtlichen Lernprozesse.
    Schlagwörter
    2.2.2 Lehr- und Lernprozesse sind herausfordernd und kognitiv aktivierend.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Lernzugänge, Lernprozesse und Inhalte sind motivierend und berücksichtigen emotionale Aspekte des Lernens als Grundlage kognitiver Aktivierung.
    • Bei der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen werden aktuelle didaktische sowie lern- und entwicklungspsychologische Aspekte berücksichtigt.
    • Die Ziele, Aufgaben und Impulse in Lehr- und Lernprozessen sind herausfordernd.
    • Die Lehr- und Lernprozesse sind so gestaltet, dass sie problemorientiert, anwendungs- und erfahrungsbezogen sind.
    • Lehr- und Lernprozesse gehen von relevanten Problemstellungen aus, insbesondere im Berufskolleg auch von beruflichen Problemstellungen.
    • Lehr- und Lernprozesse im Berufskolleg berücksichtigen bereits erworbene betriebliche Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler.
    • Die Lehr- und Lernprozesse sind so gestaltet, dass das Selbstbewusstsein der Lernenden gestärkt, realistische Selbstwirksamkeitserwartungen aufgebaut und zunehmend eigenverantwortliches Lernen entwickelt werden.
    • Lernzugänge und Inhalte sind anschlussfähig.
    • Es gibt von Leistungsdruck entlastete Lern- und Arbeitsphasen, wie z. B. das Erproben, Experimentieren oder Suchen nach Lösungen.
    • Unterschiedliche Lernzugänge werden entsprechend den Zielen, Inhalten und Lernvoraussetzungen durch Methodenvielfalt und den Einsatz von Medien und Arbeitsmitteln eröffnet.
    • In Lehr- und Lernprozessen wird konstruktiv mit Fehlern umgegangen.
    Schlagwörter
    2.2.3 Der Einsatz von Medien und die Gestaltung der Lernumgebung unterstützen den Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Lernumgebung ist bezogen auf die jeweiligen Inhalte, Vorgehensweisen und Ziele angemessen gestaltet.
    • Arbeitsmaterialien sind aktuell, angemessen aufbereitet und stehen vollständig zur Verfügung.
    • Verschiedene digitale und nicht digitale Medien werden funktional und zielführend eingesetzt.
    • Die Schule stellt sicher, dass Schülerinnen und Schülern verschiedene Informationsquellen und Recherchemöglichkeiten offenstehen.
    Schlagwörter
    2.2.4 Die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen wird auf zunehmend selbstständiges und selbstreguliertes Lernen ausgerichtet.
    ###NR anfragen#######Schreiben und Lesen fördern Bremerich-Vos, Albert; Ferencik-Lehmkuhl, Daria; Schwinning, Sandra 2015 Schreiben und Lesen fördern. Vorschläge zur Praxis des Deutschunterrichts.

    Im Rahmen des Ganztagprojekts "Ganz In - mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW" sollen den Ganztagsgymnasien zusätzliche Lerngelegenheiten im Bereich Lesen und Schreiben im Fachunterricht Deutsch geschaffen werden. Dem Projektziel "von Ganz In" folgend, gilt es hierbei insbesondere Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, die in ihrem häuslichen Umfeld bezüglich ihrer Entwicklungspotenziale auf keine adäquate Unterstützung zurückgreifen können. In diesem Praxisband wird primär gezeigt, wie eher leistungsschwächere Gymnasialschülerinnen und -schüler bei der Erarbeitung curricular verankerter Inhalte unterstützt werden sollen. 


    Material zum Download:

    Broschüre
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    #####Nutzungsrechte#######Selbstreguliertes Lernen in den Naturwissenschaften in Stufe 5 und 6 Stebner, Ferdinand et al. 2015 Selbstreguliertes Lernen in den Naturwissenschaften - Praxismaterial für die 5. und 6. Jahrgangsstufe. Der Fokus dieses Beitrages liegt auf der Präsentation des Trainings, welches das selbstregulierte Lernen aus Sachtexten und durch Experimentieren fördert. Zielpersonen sind in den Naturwissenschaften und Erdkunde unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer, die ein solches Training etwa im Rahmen einer AG anbieten oder ihren eigenen Unterricht im Sinne des selbstregulierten Lernens adaptieren möchten. Das Training besteht aus 14 Einheiten und eignet sich somit dazu, innerhalb eines Schulhalbjahres durchgeführt zu werden. Dieser Beitrag beinhaltet Arbeitsblätter, Anweisungen, Anregungen zur Durchführung des Trainings sowie Informationen zur Anbindung einzelner Einheiten an die KMKs. 
    Material zum Download:

    Broschüre
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Schülerinnen und Schüler werden in die Gestaltung der Lernarrangements einbezogen.
    • Unter Berücksichtigung heterogener Lernvoraussetzungen und Lernbedingungen werden angemessene Formen kooperativen Lernens sowie selbstständigen Arbeitens ermöglicht.
    • Es werden sukzessive Gelegenheiten für selbstständiges Arbeiten mit eigenständigen Planungsprozessen (z. B. Ziel- und Methodenreflexionen, formative Prozessanalysen) eröffnet.
    • Regelmäßig werden im Hinblick auf Selbstständigkeit und Selbstregulation Rückmeldungen zu Lernfortschritten und -ergebnissen gegeben.
    Schlagwörter

2.3 Lern- und Bildungsangebot

    2.3.1 Die Schule gestaltet ein differenziertes und standortgerechtes unterrichtliches Angebot.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Das unterrichtliche Angebot orientiert sich an Richtlinien, Lehrplänen und weiteren Vorgaben zu pädagogischen und gesellschaftlich bedeutenden Aufgabenbereichen.
    • Das unterrichtliche Angebot wird im Hinblick auf die Situation der Schule (z. B. Schülerinnen und Schüler, Lernorte, Kooperationsmöglichkeiten) konkretisiert und ausgestaltet.
    • Die Schule hält fachliche Lernangebote vor, die den Schülerinnen und Schülern individuelle Profilbildungen ermöglichen.
    • Die Schule gestaltet auch fächerverbindende und fachübergreifende Lern- und Bildungsangebote, z. B. in Form von Projektarbeit oder Epochenunterricht.
    • Für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lern- und Förderbedarfen sowie besonderen Potenzialen gibt es auch unterrichtsgebundene Lernangebote.
    Schlagwörter
    2.3.2 Die Schule hat ein vielfältiges Lern- und Bildungsangebot.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ##### Nutzungsrechte####Kulturelle Bildung an Schulen Kammler, Christian 2018 Kulturelle Bildung an Schulen. Schulverwaltung NRW 2018 6 182-184

    Der Autor hebt die Bedeutung Kultureller Bildung für schulische Bildungsprozesse in Form von Thesen hervor und fordert auf, deren Potentiale im Hinblick auf die eigene Schulentwicklung zu reflektieren und nutzbar zu machen.

    eingesehen am: 14.04.2020
    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Gestaltung des Lern- und Bildungsangebotes orientiert sich an den schulprogrammatischen Vereinbarungen und Entscheidungen.
    • Die Schule bietet Möglichkeiten komprimierter bzw. beschleunigter Bildungsverläufe für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sowie Angebote zur Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten.
    • Auch außerunterrichtliche Angebote geben den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, im Laufe der Schulzeit verschiedene künstlerische, naturwissenschaftliche, sprachliche, technische, mediale oder sportliche Lern- und Könnenserfahrungen zu machen.
    • Die Schule eröffnet den Schülerinnen und Schülern Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten durch Mitwirkung, Verantwortungsübernahme und Gestaltungsmöglichkeiten.
    • Schulische Angebote umfassen auch Präventionsmaßnahmen in verschiedenen Themenbereichen.
    • Kooperationen und Vernetzungen ermöglichen den Schülerinnen und Schülern weitergehende Lern- und Erfahrungsangebote (z. B. Schüleraustausch, Netzwerkarbeit, Betriebserkundungen, internationale Kontakte).
    • Den Schülerinnen und Schülern wird der Erwerb von Zusatzqualifikationen wie z. B. Sprachzertifikaten oder Streitschlichter ermöglicht.
    Schlagwörter

2.4 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung

    2.4.1 In der Schule werden Grundsätze der Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung festgelegt und beachtet.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Grundsätze der Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung werden in Fachkonferenzen bzw. Bildungsgangkonferenzen vereinbart und entsprechend umgesetzt.
    • Die vereinbarten Grundsätze der Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung entsprechen den Vorgaben in den Lehrplänen und sind Bestandteil der schulinternen Lehrpläne.
    • Es werden unterschiedliche Überprüfungsformen eingesetzt, sodass die Breite der zu entwickelnden Kompetenzen berücksichtigt wird.
    • Die Leistungserwartungen sowie Verfahren und Kriterien der Überprüfung und Bewertung sind allen Beteiligten transparent.
    Schlagwörter
    2.4.2 Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung sind so angelegt, dass sie die Lernentwicklung bzw. den Lernstand der Schülerinnen und Schüler angemessen erfassen und Grundlage für die weitere Förderung der Schülerinnen und Schüler sind.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Korrekturen und Kommentierungen von Überprüfungen geben Aufschluss über den Stand der individuellen Lernentwicklung und sind Lernenden Hilfen für das weitere Lernen.
    • Die Leistungsbewertung im Rahmen der zieldifferenten Förderung sowie im zielgleichen Unterricht erfolgt in einer potenzialorientierten und nicht diskriminierenden Form.
    • Die Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrem Bildungsgang mit Aufgabentypen, Aufgabenformaten und Aufgabenstellungen der Zentralen Prüfungen 10, der zentralen Klausuren am Ende der gymnasialen Einführungsphase, des Zentralabiturs bzw. der Prüfungen im Bereich der beruflichen Bildung vertraut gemacht.
    • Ergebnisse aller Lernstands- und Lernerfolgsüberprüfungen sind Anlass, die Zielsetzungen und Methoden des Unterrichts zu überprüfen und gegebenenfalls zu modifizieren.
    Schlagwörter

2.5 Feedback und Beratung

    2.5.1 Lernentwicklungs- und Leistungsrückmeldungen sind systematisch in Feedbackprozesse eingebunden.
    #####Nutzungsrechte####"Lernen planen" am Beispiel von (Lern-)Landkarten Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW; QUA-LiS NRW & Bertelsmann Stiftung "Vielfalt fördern" 2016 "Lernen planen" am Beispiel von (Lern-)Landkarten.

    Diese Materialien mit dem Schwerpunkt „Lernen planen mittels Lernlandkarten“ aus der Fortbildungsreihe „Vielfalt fördern“ des Kooperationsprojektes zwischen dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, der QUA-LiS und der Bertelsmann Stiftung ist geeignet, um sich gemeinsam im Team oder im Kollegium über verschiedene Möglichkeiten der Arbeit mit Lernlandkarten auszutauschen (v. a. die Handreichung). Gemeinsam sollte erörtert werden, zu welchem diagnostischen Zweck sie eingesetzt werden sollen (Erhebung von Daten bezogen auf Kompetenzstände, Interessen, Vorwissen). Eingebettet ist dies in Überlegungen zur zeitlichen Planung von Lernprozessen (Power-Point-Präsentation).


    Material zum Download:

    Handreichung
    Lizenzhinweis: kein Hinweis
    Präsentation
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schülerinnen und Schüler werden bei der Analyse und Reflexion ihrer Lernprozesse kontinuierlich durch Feedback unterstützt und können auf dieser Grundlage ihr eigenes Lernen reflektieren und Lernstrategien entwickeln.
    • Selbsteinschätzungen der Schülerinnen und Schüler zu ihren Lernständen und den Lernprozessen werden eingeholt und Lehrkräfte geben dazu Feedback.
    • Rückmeldungen zu Lernerfolgsüberprüfungen und Leistungsbewertungen werden so gestaltet, dass sie eine Hilfe für weiteres Lernen darstellen.
    • Schülerinnen und Schüler erhalten prozessbegleitendes Feedback über ihre Stärken und Schwächen mit dem Ziel der Lernberatung und Förderung.
    • Schülerinnen und Schüler erhalten auf der Grundlage eines systematischen Austausches der Lehrkräfte regelmäßig Rückmeldungen zu ihrer personalen und sozialen Kompetenzentwicklung.
    Schlagwörter
    2.5.2 Die Wahrnehmungen und Einschätzungen der Schülerinnen und Schüler zur Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse, zu Zielen und Inhalten sowie zu ihren eigenen Lernprozessen werden ernst genommen und berücksichtigt.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    #####Nutzungarechte######Schülerfeedback ist nicht gleich Schülerfeedback Wisniewski, Benedikt & Zierer, Klaus 2017 Schülerfeedback ist nicht gleich Schülerfeedback. Pädagogik 69 11 38-42 Die Wirksamkeit von Schülerfeedback wird unterschiedlich wahrgenommen. Die Autoren gehen in ihrem Artikel zunächst der Frage nach, worin der Widerspruch zwischen der Praxiserfahrung der Lehrkräfte und der empirischen Unterrichtsforschung begründet liegt. Sie benennen in ihrem Artikel Ursachen für die Diskrepanz zwischen der Methode der Befragung und ihren Ergebnissen. Es werden (an Beispielen verdeutlicht) Merkmale benannt, wie eine aussagekräftige Befragung aussehen kann. 
    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    ####NR beachteb#####Diagnostische Kompetenzen. Unterrichtsanalyse mit EMU Helmke, Andreas & Helmke, Tuyet 2011 Diagnostische Kompetenzen. Unterrichtsanalyse mit EMU. Schule NRW 06 288-290 Der Artikel stellt das Modul EMU - Evidenzbasierte Methoden der Unterrichtsdiagnostik - zur Analyse einer konkreten Unterrichtsstunde vor.
    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    ####NR beachten####Ein Instrument, um Lernen zu verbessern. Strukturiertes Schüler-Feedback Petersen, Susanne 2012 Ein Instrument, um Lernen zu verbessern. Strukturiertes Schüler-Feedback. Lernchancen 86 15 50-52 Dieser Artikel beleuchtet das Potenzial von Schülerfeedback für die weitere Unterrichtsplanung. Neben Gelingensfaktoren für konstruktives Feedback werden verschiedene Methoden zur Umsetzung dessen aufgezeigt. 
    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schülerinnen und Schüler erhalten systematisch Möglichkeiten, den Lehrkräften zu unterrichtlichen Prozessen und Inhalten wie auch zu ihren eigenen Lernfortschritten, -schwierigkeiten und -prozessen Feedback zu geben.
    • Verfahren und Schwerpunkte des Schülerfeedbacks werden gemeinsam von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern vereinbart.
    • Das Schülerfeedback wird gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ausgewertet und Konsequenzen werden gemeinsam entwickelt.
    • Für Schülerinnen und Schüler gibt es sowohl anonymisierte als auch nicht anonymisierte Verfahren des Feedbacks, die regelmäßig zum Einsatz kommen.
    Schlagwörter
    2.5.3 Die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten und ggf. Ausbildungsbetriebe werden systematisch in Lern- und Erziehungsangelegenheiten beraten.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Lernberatung ist konzeptionell an der Schule verankert.
    • Lernausgangsanalysen, Lernprozessbeobachtungen, Lernstandsüberprüfungen und Schülerfeedback sind wesentliche Grundlagen individueller Beratung.
    • Die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten werden über den Lernstand und die Lernentwicklungen in fachlichen und überfachlichen Bereichen informiert und beraten.
    • Schülerinnen und Schüler werden von ihren Lehrkräften beraten und individuell unterstützt, eigene Stärken und Interessen zu vertiefen und sich für fremde Themen und Herausforderungen zu öffnen.
    • Die Informationen über den individuellen Lernstand und die Lernentwicklung sind adressatengerecht und verständlich.
    • Die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten werden frühzeitig zu Fragen der Schullaufbahn und des weiteren Bildungswegs beraten.
    • Schule und Erziehungsberechtigte und ggf. Ausbildungsbetriebe arbeiten in Lernangelegenheiten und Erziehungsfragen zusammen.
    • Die Schule unterstützt Erziehungsberechtigte, indem sie außerschulische Beratungsmöglichkeiten aufzeigt und mit Jugendhilfe, Selbsthilfeorganisationen, sozialen Dienstleistern zusammenarbeitet.
    Schlagwörter
    2.5.4 Die Schülerinnen und Schüler werden systematisch unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten und ggf. von Ausbildungsbetrieben im Hinblick auf ihre jeweiligen weiteren Laufbahnmöglichkeiten informiert und beraten.
    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Forschungsmonitor Schule - Unterrichtsqualität

    Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW)
    Paradieser Weg 64
    59494 Soest

    Im Forschungsmonitor Schule finden Sie Rezensionen zu wissenschaftlichen Untersuchungen und Fragestellungen u.a. zum Themenfeld "Unterrichtsqualität" wie z.B. zu Binnendifferenzierung, Prozessqualität des Unterrichts, Schülerfeedback oder Schülermotivation.

    Link zum Portal eingesehen am: 01.06.2020

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Laufbahnberatung ist in der Schule konzeptionell verankert.
    • Die Schule stellt sicher, dass den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten, die das deutsche Bildungssystem nicht hinreichend kennen, verwertbare Informationen und Beratungen zur Verfügung stehen.
    • Die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten werden zu Möglichkeiten der Berufsorientierung und Studienwahl beraten.
    Schlagwörter
    2.5.5 Die Schule verfügt über ein Übergangsmanagement in andere Schulen, in berufliche oder universitäre Ausbildung.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Übergänge der Schülerinnen und Schüler zwischen Kindertageseinrichtung und Schule, verschiedenen Bildungsgängen, Schulstufen und verschiedenen Schulformen, zwischen Schule und Beruf sowie zwischen Schule und Hochschule werden beratend begleitet.
    • Die Schule kooperiert mit Schulen anderer Schulformen, z. B. mit Grundschulen und weiterführenden Schulen, insbesondere im Bereich des Übergangsmanagements.
    • Die Schule kooperiert mit aufnehmenden Institutionen, damit begonnene Bildungs- und Erziehungsprozesse gesichert und fortgeführt werden können.
    • In der Schule gibt es Angebote zur Berufsorientierung.
    • Die Schule unterstützt ggf. aktiv die Suche nach Ausbildungsplätzen.
    • Die Schule arbeitet an der Qualitätsentwicklung des Übergangssystems "Schule - Beruf" mit und bezieht den regionalen Erfahrungstransfer in ihre Arbeit mit ein.
    • Die Schule nutzt Informationen zum Übergang ihrer Abgängerinnen und Abgänger im weiteren Bildungsweg (Beruf/Studium) und wertet die Ergebnisse für die Weiterentwicklung ihrer Maßnahmen und Aktivitäten im Übergangsmanagement aus.
    Schlagwörter

2.6 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität

    2.6.1 Die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens orientieren sich an den Schülerinnen und Schülern.
    ###NR###Pädagogik - Schülern etwas zutrauen Siewert, Jörg 2017 PÄDAGOGIK: Schülern etwas zutrauen Weinheim Beltz Siewert beschreibt im einleitenden Artikel dieser Zeitschrift zum Thema "Schülern etwas zutrauen" den nachweislichen Einfluss von Vertrauen auf den Lernerfolg. So nennt er Gelingensbedingungen wie die Autonomie der Lernenden bei Entscheidungen, die Rolle und Auswirkung von Kontrolle der Lehrperson oder die Kompetenz- und Selbstwirksamkeitserfahrung der Schülerinnen und Schüler bei schulischen Lernfortschritten. 
    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ###NR#####Lern- und Entwicklungsplanung Schumacher, Anke et al. 2019 Lern- und Entwicklungsplanung. Perspektiven und Konturen zur Konzeption individueller Förderplanung. Anke Schumacher & Eva Adelt Lern- und Entwicklungsplanung. Chance und Herausforderung für die inklusive schulische Bildung. 15-24 Münster Waxmann Verlag GmbH

    In dieser Handreichung werden zunächst Elemente der Lern- und Entwicklungsplanung dargestellt und erläutert. Nachfolgend werden die diagnostischen Prozesse einer Lern- und Entwicklungsplanung im Kontext von Unterricht diskutiert und an Kriterien konkretisiert. Den Kriterien folgend wird ein gemeinsames Dokument der Lern- und Entwicklungsplanung als Produkt aller am Prozess beteiligten Personen vorgestellt. Weiterhin erhält in diesem Beitrag die digitale Umsetzung einen wichtigen Platz, da sie eine transparente flexible und arbeitsökonomische Handhabung des Instruments ermöglicht.


    Material zum Download:

    Handreichung
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    ###NR###Auch für besonders Begabte gilt das Recht auf optimale Förderung Jungkamp, Burkhard & Wehrhöfer, Ulrich 2018 Auch für besonders Begabte gilt das Recht auf optimale Förderung. Schulverwaltung NRW 2018 6 167-169 Im Zentrum des Artikels steht ein Interview mit Ulrich Wehrhöfer, Abteilungsleiter im Ministerium für Schule und Bildung, anlässlich des Auftaktes zum Bund-Länderprogramm "Leistung macht Schule". Betrachtet werden u.a. die Situation der Begabtenförderung in NRW, die Umsetzung des Programmes in NRW sowie die Erwartungen, die mit dem Förderprogramm verbunden sind.
    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    ###NR###Leistung macht Schule Fischer, Christian; Fischer-Ontrup Christiane; Scharffenstein, Nele & Vohrmann, Anne 2018 Leistung macht Schule. Das Bund-Länder-Programm zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler ist gestartet. Schulverwaltung NRW 2018 5 132-135 Unter dem Aspekt der Begabungsförderung werden in dem Beitrag Entstehung und Inhalte des 2018 gestarteten Bund-Länder-Programms zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler dargelegt. Die Autoren beleuchten in dem Artikel die Ziele dieser großangelegten Förderinitiative, die beteiligten Akteure, die wissenschaftliche Begleitung sowie die Umsetzung in NRW. 
    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    ####NR####Gestaltung inklusiver Unterrichtssettings an allgemeinen Berufskollegs Fischer, Erhard 2015 Gestaltung inklusiver Unterrichtssettings an allgemeinen Berufskollegs mit Fokus auf die Zielgruppe „Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung“. Das vom Ministerium für Schule und Weiterbildung in Auftrag gegebene Gutachten, beschäftigt sich ausschließlich mit Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geisitige Entwicklung und berufliche Bildung. Es beinhaltet einen statistischen Überblick, gibt Organisations- und Praxisbeispiele in Deutschland auf sowie Praxismodelle von Berufskollegs in NRW.
    Material zum Download:

    Gutachten
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    ####NR####Gestaltung gemeinsamen Lernens Kremer, H.-Hugo; Kückmann, Marie-Ann; Sloane, Peter F. E. & Zoyke, Andrea o.J. Voraussetzungen und Möglichkeiten der Gestaltung gemeinsamen Lernens für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lern- und Entwicklungsstörungen. Im Zentrum des Gutachtens, im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, stehen inklusive Konzepte für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lern- und Entwicklungsstörungen, fokussiert auf die inklusive Bildung an allgemeinen Berufskollegs.
    Material zum Download:

    Gutachten
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    ####NR####Inklusion in der beruflichen Bildung Euler, Prof. Dr. Dieter & Severing, Prof. Dr. Eckart 2015 Inklusion in der beruflichen Bildung. Umsetzungsstrategien für inklusive Ausbildung.

    Zu den folgenden fünf Gestaltungsfeldern werden Beispiele beschrieben, die auf regionaler Ebene bereits umgesetzt
    werden:
    1. Gestaltung von Berufsorientierung und Berufsvorbereitung
    2. Gewinnung betrieblicher Ausbildungsressourcen
    3. Unterstützung der beruflichen Schulen
    4. Ausrichtung von Fördereinrichtungen mit sonderpädagogischen Kompetenzen auf eine inklusive
    Berufsausbildung
    5. Curriculare Voraussetzungen

    Zudem werden Schwierigkeiten benannt, die auf dem Weg zu mehr Inklusion in der beruflichen Bildung auftreten, und es werden schließlich den Verantwortungsträgern
    der Berufsausbildung Vorschläge gemacht: Wie kann eine inklusive Berufsausbildung für alle jungen Menschen mit Behinderung, die eine solche wünschen und können, zur Regel statt zur Ausnahme gemacht werden?


    Material zum Download:

    Handreichung
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens orientieren sich an den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler.
    • Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler – auch gender- und kulturspezifische – werden nach Möglichkeit in die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens einbezogen.
    • Schülerinnen und Schüler können ihre Interessen und Perspektiven in unterrichtliche und außerunterrichtliche Prozesse aktiv einbringen.
    • Lernzugänge und Inhaltsbezüge werden gendersensibel reflektiert.
    • Die Schule wertschätzt kulturelle Hintergründe und die Mehrsprachigkeit von Schülerinnen und Schülern und ermöglicht, dass sie ihre spezifischen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten einbringen können.
    • Die Planung und Gestaltung des Lehrens und Lernens sind darauf ausgerichtet, dass Schülerinnen und Schüler die Lernarrangements und -prozesse als sinnvoll erkennen können.
    • Die Schule macht Angebote für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sowie zur Unterstützung von lernschwachen Schülerinnen und Schülern.
    • Bei der Planung und Gestaltung von Lehr- und Lernprozesssen werden Anforderungen an gemeinsames Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen berücksichtigt.
    Schlagwörter
    2.6.2 Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler sind grundlegend für die pädagogisch-didaktische Planung und Gestaltung.
    ###NR###Studie zur schulischen und beruflichen Qualifikation Geflüchteter Brücker, Herbert; Rother, Nina & Schupp, Jürgen 2016 IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten 2016. Diese empirische Studie aus dem Jahr 2016 befasst sich mit den Sprachkenntnissen (Englisch, Deutsch) sowie der schulischen und beruflichen Qualifikation von Geflüchteten. Die Ergebnisse des 2018 überarbeiteten Forschungsberichts zeigen Förderbedarf bei Geflüchteten auf.
    Material zum Download:

    Forschungsbericht
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    ###NR###Prävention in NRW - Unterstützungsmaterialien für den Experimentalunterricht Unfallkasse NRW 2018 Gemeinsames Lernen im Chemieunterricht der Sekundarstufe I. Das Gemeinsame Lernen im Chemieunterricht mit Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedürfnissen stellt Lehrerinnen und Lehrer vor besondere Herausforderungen: Wie lässt sich der Experimentalunterricht so organisieren und durchführen, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler unter Beachtung der Sicherheit eingebunden werden können? 
    Hilfestellung gibt diese Handreichung. Sie enthält eine Materialsammlung, die im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung von Lehrkräften mit den Lehrämtern der allgemeinen Schulen und Lehrkräften für Sonderpädagogik in der Arbeitsgruppe »Gemeinsames Lernen im Chemieunterricht« erarbeitet wurde. An der Erstellung waren außerdem die Unfallkasse NRW und die BAD GmbH beteiligt. Die Materialien enthalten Erläuterungen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, eine Auflistung möglicher Gefährdungen mit Hinweisen zu möglichen Gegenmaßnahmen sowie zahlreiche erprobte Beispiele aus der schulischen Praxis mit Arbeitsblättern und Gefährdungsbeurteilungen.
    Link zum Material eingesehen am: 09.03.2020
    Material zum Download:

    Handreichung
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ##NR##Pädagogik - Schülern etwas zutrauen Siewert, Jörg et al. 2017 PÄDAGOGIK: Schülern etwas zutrauen. Weinheim Beltz Diese Ausgabe der Zeitschrift "Pädagogik" befasst sich mit dem Thema "Schülern etwas zutrauen" und beleuchtet in verschiedenen Aufsätzen unterschiedliche Facetten der schulischen Arbeit: z. B. "Gruppenarbeit zutrauen und unterstützen", "Zutrauen im Spannungsfeld von Führen und Begleiten", "Schüler dürfen auch scheitern", "Prinzipiell individuell - Zutrauen als Bestandteil des Schulprogramms" und psychologische Hintergründe. Link zum Verlag eingesehen am: 09.03.2020
    Material zum Download:

    Inhaltsverzeichnis
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    ##NR##Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ) Kühnlein, Gertrud & Klein, Birgit 2006 Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ). Mit dem EQJ-Programm (Einstiegsqualifizierung für Jugendliche) wurde im Juli 2004 im Rahmen des »Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland« ein neues Unterstützungs- und Förderprogramm aufgelegt, das leistungsschwächeren Jugendlichen gezielt Hilfe beim Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung bietet. Die ausführliche Handreichung steht zum Download zur Verfügung. Link zum Material eingesehen am: 09.03.2020
    Material zum Download:

    Handreichung
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • In Lehr- und Lernprozessen werden verschiedene methodische Zugänge, Lernformen und Lernwege gewählt, die unterschiedliche Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern berücksichtigen.
    • Individuelle und lerngruppenbezogene Lernausgangsanalysen, Lernprozessbeobachtungen sowie Lernstandsüberprüfungen sind Bestandteil der Gestaltung und Weiterentwicklung der Lehr- und Lernprozesse.
    • Die Lehr- und Lernprozesse werden den unterschiedlichen Bedürfnissen in einer Lerngruppe gerecht; dies betrifft auch die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler.
    • Die Lehr- und Lernprozesse werden den spezifischen Anforderungen von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gerecht.
    • Im Bereich der sonderpädagogischen Förderung sind Lernausgangsanalysen, Lernprozessbeobachtungen sowie Lernstandsüberprüfungen Grundlage für die Erarbeitung individueller Förderpläne.
    • Im zieldifferenten wie auch im zielgleichen Unterricht werden Verfahren und Formen der Binnendifferenzierung eingesetzt, um Vielfalt und Unterschiedlichkeit einzubeziehen.
    • Unterschiedliche familiäre, soziale, kulturelle und religiöse Kontexte der Schülerinnen und Schüler werden nach Möglichkeit reflektiert und bei der Planung und Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse berücksichtigt.
    • Lehren und Lernen trägt zu einem positiven Verständnis für familiäre, soziale, kulturelle, religiöse und individuelle Unterschiede bei.
    • Der Schule gelingt es, insbesondere sprachlich, ästhetisch-künstlerisch, sportlich, hauswirtschaftlich und naturwissenschaftlich ausgerichtete Kurse und Arbeitsgruppen für Mädchen und Jungen mit oder ohne Migrationshintergrund bzw. mit unterschiedlichem familiärem oder sozialem Hintergrund möglichst gleichermaßen attraktiv auszugestalten.
    Schlagwörter

2.7 Bildungssprache und sprachsensibler Fachunterricht

    2.7.1 Die Schule fördert den Erwerb der Bildungssprache systematisch und koordiniert.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ###NR###Sprachsensibel werden, sprachbildend unterrichten- Unterricht anders denken Isselbächer-Giese, Annette et al. 2018 Sprachsensibel werden, sprachbildend unterrichten- Unterricht anders denken. Georg Trendel & Joachim Roß SINUS.NRW: Verständnis fördern - Lernprozesse gestalten 13-31 Münster Waxmann Der Artikel bündelt exemplarische Ergebnisse eines Projekts zur Sprachförderung im Mathematikunterricht, in dem Kolleginnen und Kollegen von Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien gemeinsam sowohl Fortbildungsmaterialien zum Einsatz in Fachkonferenzen oder anderen professionellen Lerngruppen als auch einen Methoden- und Materialpool zur Gestaltung eines sprachbildenden Mathematikunterrichts erarbeitet haben. Zu Fortbildungszwecken ist ein Link zu verschiedenen verfilmten und kommentierten Präsentationen angegeben, die direkt als Materialien eingesetzt werden können. Als Beispiele für die im Projekt erarbeiteten Methoden und Materialien finden sich ausführliche Beschreibungen der Methoden "Textaufgabenknacker", "Textaufgabenbuch" und "Podcast" inklusive Materialien.
    Material zum Download:

    Sammelband
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule fördert eine durchgängige Sprachbildung.
    • Es herrscht ein bewusster und förderlicher Umgang mit Sprache in allen Fächern und schulischen Handlungsbereichen.
    • Die Lehrkräfte sind Sprachvorbild.
    • In Lehr- und Lernprozessen wird eine fach- und altersangemessene Sprache (Artikulation, Intonation, Sprechgeschwindigkeit, Satzbau, Wortschatz, fachrelevante Begriffe und Redemittel) verwendet, die für die Schülerinnen und Schüler verständlich ist und ihnen darüber hinaus als Modell dienen kann.
    • Lehrkräfte übernehmen Verantwortung dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler die Bildungssprache erwerben können, und arbeiten im Bereich der Sprachkompetenzentwicklung zusammen.
    • Die Sprachstände der Schülerinnen und Schüler werden bei der Planung und Gestaltung der unterrichtlichen Prozesse mit dem Ziel berücksichtigt, fachliche Verstehensprozesse zu erleichtern und bildungssprachliche Kompetenzen aktiv zu fördern.
    • Die Schule bietet besondere Unterstützungsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler an, die sprachliche Schwierigkeiten haben, dem Unterricht zu folgen bzw. sich im Unterricht zu verständigen.
    • Schülerinnen und Schüler erhalten umfassend Sprech- und Schreibgelegenheiten zur Erprobung ihrer Sprachfähigkeiten und entsprechende Orientierungen, wie sie diese weiterentwickeln können.
    Schlagwörter
    2.7.2 Sprachliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern anderer Herkunftssprachen werden aufgegriffen und berücksichtigt.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule sorgt für Wertschätzung von Herkunftssprachen und Mehrsprachigkeit.
    • Die herkunftssprachlichen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler werden bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts berücksichtigt.
    • Schülerinnen und Schüler haben Möglichkeiten, ihre sprachlichen Erfahrungen und Kompetenzen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten in unterrichtliche Prozesse und schulische Handlungsfelder einzubringen.
    Schlagwörter

2.8 Transparenz, Klarheit und Strukturiertheit

    2.8.1 Die unterrichtlichen Prozesse und Inhalte sind für die Schülerinnen und Schüler transparent und klar strukturiert.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Ziele und Inhalte werden offengelegt und für Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar erläutert.
    • Inhalte und Methoden in Lehr- und Lernprozessen sind für die Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar aufeinander abgestimmt.
    • In Lehr- und Lernprozessen wird eine verständliche Sprache verwendet.
    Schlagwörter
    2.8.2 Instruktionen und Aufgabenstellungen sind klar und in Umfang und Komplexität lerngruppenadäquat.
    ####NR####Mit Aufgaben das Lernen ankurbeln Grossmann, Therese 2013 Mit Aufgaben das Lernen ankurbeln.

    Ein Interview zum Thema 'Aufgabenstellung'. Wie lernen zukünftige Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe I Aufgaben zu stellen, die sprachliche Lernprozesse auslösen? Wie lassen sich Theorie und Praxis bezüglich Aufgabenstellungen verbinden? Wie wird inhaltlich Kompetenzorientierung und Handlungsorientierung eingegangen, die Schülerinnen und Schüler sprachlich aktivieren und zum Weiterdenken anregen? Antworten gibt Frau Evelyn Flückiger, Dozentin für Fachdidaktik von der PH Bern in einem Interview mit Frau Grossmann.


    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Instruktionen und Aufgabenstellungen werden den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler entsprechend formuliert.
    • Instruktionen und Aufgabenstellungen sind verständlich und je nach Lernvoraussetzungen auf ein notwendiges Maß beschränkt.
    • Instruktionen und Aufgabenstellungen berücksichtigen unterschiedliche Lernwege und -zugänge der Schülerinnen und Schüler.
    Schlagwörter

2.9 Klassenführung und Arrangement des Unterrichts

    2.9.1 Die Steuerung der Unterrichtsprozesse unterstützt erfolgversprechendes Lernen.
    ####NR#####Mythos "Klassengröße" Zierer, Klaus 2017 Mythos "Klassengröße". Pädagogik 69 4 38-42 Der Artikel diskutiert den Einfluss der Klassengröße u. a. auf die Lernleistung der Schülerinnen und Schüler. Der Streit über den Einfluss der Klassengröße gilt als Dauerbrenner. Klaus Zierer versucht diesen Streit mit tragfähigen Befunden zu versachlichen. Hilfreich dafür ist die Klärung der Fragen nach Effekten auf die Lernleistung, nach Fehlannahmen
    dieser Diskussion und nach den Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Reduzierung der Klassengröße
    wirksam werden kann. Fazit: Der Faktor »Klassengröße« sollte weder bagatellisiert, noch hochstilisiert werden - er
    sollte ernst genommen werden.
     

    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Unterrichtsführung bzw. Organisation der Arbeitsprozesse ist störungspräventiv und effizient.
    • Die Unterrichtsepisoden, -sequenzen und Arbeitsschritte sind strukturiert und kohärent.
    • Lehr- und Lernzeit werden effektiv genutzt, auch im Vertretungsunterricht.
    • Es gibt einen sachangemessenen und an der Lerngruppe orientierten Rhythmus von Anspannung und Entspannung.
    • Bei der Planung und Gestaltung der Arbeitsabläufe und Vorgehensweisen werden auch Ergebnisse von Verfahren des Schülerfeedbacks genutzt.
    Schlagwörter

2.10 Lernklima und Motivation

    2.10.1 Lehren und Lernen finden in einer positiven Atmosphäre statt.
    Die Literaturauswahl ist in der Regel durch vier Zwischenüberschriften unterteilt. Sie führt mit grundlegender Literatur in das jeweilige Thema ein, bietet weitere Literaturhinweise zur Vertiefung und eröffnet ggf. Perspektiven der Weiterarbeit z.B. unter Berücksichtigung der Bedingungen im Ganztag und unter Berücksichtigung der Reflexiven Koedukation.
    ##NR##Englisch, Mathe, Reiten ... Landesverband der Pferdesportvereine NRW 2018 Reiten und Voltigieren in der Schule. Eine gelungene Abwechslung zu Mathe, Deutsch oder Englisch bietet das Reiten. Gerade im gemeinsamen Lernen ist eine Kooperation mit einem Pferdeverein eine prägende Erfahrung. Beispiele für die vielfältigen Organisationsformen sind: > Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag > Freiwillige Schulsportgemeinschaften > Talentfördergruppen > Sportförderunterricht > Sportunterricht > heilpädagogische Förderung mit dem Pferd.
    Material zum Download:

    Artikel
    Lizenzhinweis: kein Hinweis

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Der Umgang miteinander ist geprägt von Geduld, Respekt, Vertrauen und Wertschätzung.
    • Individuelle Lernwege werden wertschätzend und ermutigend begleitet.
    • Lehren und Lernen finden in einer angstfreien Atmosphäre statt, die von einem konstruktiven Umgang mit Fehlern geprägt ist.
    • Lehrkräfte achten darauf, dass Schülerinnen und Schüler nicht ausgegrenzt oder gemobbt werden, und ergreifen gegebenenfalls Maßnahmen.
    • Leistungsschwache Schülerinnen und Schüler erfahren Würdigung und Wertschätzung in der Lerngruppe.
    • Schülerinnen und Schüler, die besonders leistungsstark sind, können ihre Kompetenzen einbringen und ihre Beiträge werden in der Lerngruppe ernst genommen und gewürdigt.
    • Die schulische und unterrichtliche Arbeit ist geprägt von Lernfreude.
    Schlagwörter
    2.10.2 Lehr- und Lernprozesse sind motivierend gestaltet.
    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Lehr- und Lernprozesse sind auf das Erreichen und Erleben von individuellem und gemeinsamem Erfolg hin ausgerichtet.
    • Schülerinnen und Schüler fühlen sich durch herausfordernde Inhalte und Arrangements angesprochen und ihre Anstrengungsbereitschaft wird gefördert.
    • Möglichkeiten zu positiver Verstärkung werden genutzt.
    • Lehrkräfte verhalten sich so, dass sie Vorbilder für Schülerinnen und Schüler sein können.
    • Schülerinnen und Schüler werden – unabhängig von ihren Lernleistungen und Lernergebnissen – ernst genommen.
    • Die Interaktion der Schülerinnen und Schüler in Lernprozessen wird aktiv gefördert.
    • Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler werden nach Möglichkeit einbezogen.
    Schlagwörter

2.11 Ganztag und Übermittagsbetreuung

    2.11.1 Ganztagsangebote bzw. Übermittagsbetreuung sind professionell gestaltet.
    Hier finden sich Verweise auf Projekte und Portale z.B. des Landes, der Kultusministerkonferenz (KMK), von Stiftungen und Universitäten. Schulische Projekte sind unter Praxisbeispiele verfügbar.
    Kinderdemokratie. Göttinger Institut für Demokratieforschung Institut für Demokratieforschung
    Georg-August-Universität Göttingen
    Weender Landstraße 14
    D-37073 Göttingen
    Das Göttinger Institut für Demokratieforschung bietet auf seiner Seite eine Weiterführung zu einer speziellen Seite für Kinderdemokratie an, auf der Informationen zu Veranstaltungen aber auch Planspiele und Fortbildungsmodule abgerufen werden können. Link zum Portal eingesehen am: 19.04.2020

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    Preis für demokratische Schulentwicklung

    Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.
    Müllerstr. 156a
    13353 Berlin

    Der bundesweit ausgeschriebene Preis möchte Kinder und Jugendliche darin bestärken, sich aktiv sowohl in ihren Schulen  als auch in anderen Lebenszusammenhängen einzubringen, um so Partizipation als Grundvoraussetzung demokratischer Gesellschaftsgestaltung  zu fördern. Link zum Portal eingesehen am: 19.04.2020

    Probleme oder Hinweise zu diesem Material melden

    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Schulen nutzen die Möglichkeiten des Ganztags bzw. der Übermittagsbetreuung für zusätzliche Angebote und Aktivitäten in relevanten Bereichen einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung (z. B. Bewegung, Sport, Kultur, soziales Lernen, Umgang mit Technik, Informationstechnologien und naturwissenschaftliches Experimentieren).
    • Die Angebote vom Fachunterricht bis hin zu Angeboten im Ganztag – auch von externen Partnern – sind aufeinander bezogen.
    • Übermittagsbetreuung und Ganztagsangebote werden fachkundig und professionell begleitet und durchgeführt.
    • Die Angebote des Ganztags sind auf die Ziele des Schulprogramms ausgerichtet.
    • Die Schule achtet in Kooperation mit außerschulischen Partnern auf eine verlässliche und altersgemäße Rhythmisierung des gesamten Schultages.
    • Es gibt klare Absprachen zu Möglichkeiten der Erholung und Entspannung in entsprechend gestalteten Pausenzeiten.
    • Die Schule bietet verlässliche Lernzeiten und einen verlässlichen Rahmen für die Betreuungszeit jüngerer Schülerinnen und Schüler.
    • Für Schülerinnen und Schüler im offenen Ganztag gibt es eine Hausaufgabenbetreuung bzw. begleitete Lernzeiten.
    • In Ganztagsschulen gibt es ein integriertes Konzept von Lernzeiten statt traditioneller Hausaufgaben.
    • Die Schule stattet die zur Verfügung stehenden Räume für die Nutzung durch Schülerinnen und Schüler vor und nach dem Unterricht angemessen aus.
    • Schulen mit Ganztagsangeboten nutzen die zusätzlichen Möglichkeiten, um den Bedürfnissen, Interessen und dem jeweils spezifischen Bedarf der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.
    Schlagwörter

Zum Seitenanfang